Was ist die Blende?

Die Blende ist die Iris des Objektivs.

Mit der Blende kontrolliert man die Menge des Lichteinfalls. Will man viel Licht, öffnet man die Blende, will man weniger Licht, schließt man sie.

Die Öffnung der Blende wird mit dem Buchstaben f angegeben. Dabei ist für Anfänger oft verwirrend, daß eine kleine Blendenzahl eine große Öffnung, eine große Blendenzahl eine kleine Blendenöffnung bedeutet. Also: z.B. f1.4 = offen/viel Licht bzw. f22 = geschlossen/wenig Licht.

Mit der Blende kann man ggf auch Linsenfehler korrigieren. So liegt bspw. der optimale Schärfebereich fast aller Objektive zwischen den Blenden 8 und 11. Bemerkt man bei offener Blende z. B. an den Rändern Unschärfe, Vignettierung (dunkle Einfärbung) oder chromatische Aberrationen (Farbsäume lila, grün etc.) dann kann man durch das sog. „Abblenden“ idR Abhilfe schaffen.

Auch benutzt man die Blende, um eine größere Schärfentiefe herzustellen, um bspw. bei Landschaften möglichst alle Bereiche der Aufnahme (Vorder- und Hintergrund) scharf abzubilden.

Auch erreicht man mit Regulation der Blende bei Nachaufnahmen den Sterneffekt bei Lichtern. Je weiter man die Blende schließt, desto größer ist dieser Sterneffekt.

Bild

Bildquelle: Wikipedia

 

Beispiel für den Sterneffekt:

Dom zu Köln

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