Nachtrag zum Ofenrohr: Minolta AF 70-210mm f4

Gestern hatte ich Gelegenheit, mein kleines Ofenrohr in seiner sozusagen natürlichen Umgebung zu testen.
Auf einer Geburtstagsfeier in einem schattigen Garten. Die Sonne war hell und die Feier fand unter einem großen Nußbaum statt.

Hatte ich vorher in durchaus vergleichbaren Situationen heftige Probleme mit der Bildqualität, kamen dieses Mal eine ganze Reihe knackscharfer Photos heraus mit null oder minimalen chromatischen Aberrationen, trotz teilweise starker Kontraste.

Das Objektiv kommt mir vor wie der optische Jackyll & Hyde der Photographie.

Einmal sind Bilder zum Fürchten, einmal ein wahrer Augenschmaus. Für die gezahlten 130 Euro ist das mE noch immer zu wenig, aber ich bin besänftigt. Mal sehen, ob sich irgendwann die optimalen Paramater zur Nutzung herauskristallisieren. Aber das gestern war schon nah an der Perfektion.

Empfehlen kann ich das Glas dennoch nur sehr bedingt. Wer aufgrund von Budgetgrenzen den wichtigen Brennweitenbereich von 70 bis 200mm abdecken muß, kann hier eine brauchbare Übergangslösung finden. Irgendwann aber geht an einem Sigma oder Tamron (f2,8) kein Weg mehr vorbei. Die herstellereigenen Linsen müssen es nicht unbedingt sein.

Als Alternativen zum Ofenrohr gibt es z.B.:
Sigma 70-200mm F2.8 EX DG OS HSM
Tamron SP 70-200mm F2.8 Di USD VC
Tamron SP 70-300mm F4-5.6 Di USD VC
Sony SAL 70-200mm G F2.8 SSM
Sony SAL 70-400mm G II F4-5.6 SSM
Sony 70-300mm F4,5-5,6 SSM G
Canon EF 70-200mm L IS
Nikon AF-S Nikkor 70-200mm F2.8 G ED VR II

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