Was ist ein ND-/Graufilter?

ND steht für „Neutraldichte“. Einen ND- bzw. Graufilter benutzt man hauptschlich, um auch bei Tageslicht Langzeitbelichtungen durchzuführen. Das beliebteste Beispiel für dessen Verwendung ist, bei Tages- oder Sonnenlicht (wenn eigentlich nur sehr kurze Belichtungszeiten auch bei geschlossener Blende möglich sind) Bewegungen von Personen im Bild auszuschließen oder auch bewegtes Wasser nebelartig darzustellen.

Bei Graufiltern wird mittels einer Zahl die Neutraldichte angegeben, die angibt, um welchen Faktor sich die Verschlußzeit verlängert.

Bsp.: bei einer Neutraldichte von 3 beträgt die Lichtdurchlässigkeit lediglich 0,1% (ggü. dem Normalwert ohne Filter von 100%); der Verlängerungsfaktor der Verschlußzeit beträgt somit 1.000 bzw. 10 Blendenstufen. IdR wird bei den Herstellern dann auch entweder die 1.000 oder die 10 als Bezeichnung verwendet.

Eine Falschfärbung muß man übrigens nicht befürchten – dafür das Grau des Filters.

Bildbeispiele bei Wikipedia:

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