Was sind Makro-Objektive?

Eines vorweg: es gibt echte Makroobjektive und Objektive mit Makrofunktion. Daneben gibt es Makrolinsen unterschiedlicher Brennweite, die Brennweite ansich hat erst einmal nichts mit Makrofunktion zu tun. Ein Makroobjektiv wird erst dann zu einem, wenn in ihm bestimmte Linsen für eben diese Funktion arbeiten sollen.

Richtige Makroobjektive habe idR einen Vergrößerungsmaßstab von 1:2 oder bestenfalls 1:1 (halbe Größe des Motivs oder volle originale Größe des Motivs in der Abbildung auf dem Sensor. Darüber spricht eben eher von der „Makrofähigkeit“, nicht aber von einem Makroobjektiv.

Echte Makros sind Festbrennweiten, mit einer jedoch idR geringeren Lichtstärke und meistens auch langsamem Autofokus. Auf den AF kommt es oft nicht an, es wird sogar eher manuell fokussiert, wenn man ein Makro aufzeichnet.

Mit einem Makro kann man extrem nah an ein Motiv heran und dieses dann in großer Detailfülle abbilden. Typische Anwendungsbereich sind die Pflanzen- und Insektenphotographie; aber auch im medizinischen Bereich und in anderen Feldern haben sich Makrolinsen bewährt.

Typische Makros haben Brennweiten von 50mm oder 100mm; es gibt aber auch viele andere.
Sehr gut und sehr beliebt ist bspw. das Tamron SP 90mm f/2.8 Di VC Macro (Bildquelle: http://www.tamron.de).

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