Objektive, die ich mir wünsche

OK, einen Beitrag noch 😀

Der Titel bezieht sich nicht (nur) auf Objektive, die ich mir vll mal kaufen will, sondern auf Objektive, die es für ein bestimmtes System nich nicht gibt, oder auf solche, die überhaupt nicht (mehr) gibt.

Demnächst soll es neue manuelle Objektive von Zeiss geben, wohl ein Loxia 21mm und ein Otus 28mm. Festbrennweiten sind eine tolle Sache, ich selbst gewöhne mich gerade an mein 45mm von Minolta und an das manuelle Fokussieren. Legt man die Scheu einmal ab, ergeben sich hier durchaus interessante Optionen. Geringes Gewicht und Größe (außer beim Otus), der Lerneffekt beim „Laufzoom“ und nicht zu unterschätzen: wie fokussiere ich wirklich manuell? Sprich via Peaking und Hyperfokaldistanz. Aber das nur am Rande.

Von Sigma gibt es ja seit kurzem ein 24-35mm Zoom. Eine seltsame Kombi? Auf den ersten Blick schon. Aber der kurze Zoombereich bewirkt eine hohe Lichtstärke und die vermutete geringe Flexibilität kann je nach Anwendungsbereich genau das richtige sein, z. B. bei Reportagen auf engem Raum.

Ich persönlich wünsche mir ein 35-50mm Zoom, natürlich vornehmlich für Sonys E-Mount. Warum? Nun, gerade bei der Street Photographie sind das die beiden Brennweiten, die am meisten zählen, wie ich finde. Gut, viele mögen es noch weiter, um näher im Geschehen zu stecken 24mm oder 28mm), wo wir wieder beim 24-35mm wären, das aber aufgrund der Größe nicht gerade unauffällig ist. Aber: wer sagt denn, daß es das unbedingt sein muß? Ein 35-50mm fände ich genial, weil das (wie ich finde) zwei der vielseitigsten Brennweiten überhaupt sind, wenn nicht sogar die vielseitigsten schlechthin (je nachdem, was man macht).

Wenn ich gerade an Sonys spiegellose Vollformatkameras denke, dann gibt es da immer noch relativ große Lücken, die es zu stopfen gilt. Die erste Lücke wurde kürzlich – teuer – geschlossen mit dem FE 35mm f/1.4. ich persönlich finde, daß das 55mm 1.8 schon lichtstark genug ist, viele wünschen sich aber auch hier eine etwas stärkere Normalbrennweite. Neulich habe ich gelernt, daß man seitens der Wissenschaft inzwischen davon ausgeht, daß nicht 50mm etwa dem Sichtfeld des Menschen entsprechen, sondern 44,5mm. Ein 45er mit AF und Zeiss-Coating, oder eine G-Linse wäre schon fein; gerne aber auch von Tamron oder Sigma.

Zum Thema Tamron & Sigma, habe ich mich ja im vorangegangenen Beitrag schon geäußert: die stiefmütterliche Behandlung des spiegellosen Marktes durch die beiden Unternehmen ist sehr kurzsichtig und extrem ärgerlich, denn dieser Markt ist dank Sony, Fuji und Olympus der am stärksten wachsende Kameramarkt; und derzeit sind die Anwender in diesem Markt auf teure origine Linsen oder Altglas angewiesen. Hier besteht dringend Handlungsbedarf.

Die FE-Palette ist hier schon schön angewachsen. Was noch fehlt sind eben mehr Festbrennweiten und lichtstarke Zooms. Dabei ist es mir völlig egal, ob die Dinger dann größer und schwerer werden, es ist einfach affig, die Nutzer nicht selbst entscheiden zu lassen. Es fehlen 135mm, 200mm, 300mm, 400mm, 24-70mm f/2.8, 70-200mm f/2.8 usw. 

Zeiss schließt peu a peu mit den Batis-Objektiven die eine oder andere Lücke. Aber das ganze ist teurer und zieht sich ziemlich. Bei den manuellen scheint Rokinon nachzulegen – hier weiß ich aber zugegebenermaßen nicht, ob für APS-C oder das Vollformat. Aber ehrlich gesagt: wir wollen doch eh fast alle Autofokus, oder?

Ich bin gespannt, ob sich hier kurzfristig was tun wird.

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