Fundstück: Auf dem Gipfel der Dummheit

Heute morgen wurde mir von einem Freund ein Artikel bei Telepolis von heise-Verlag übermittelt, der einmal mehr beweist, wie schnell man sich lächerlich machen kann, wenn man sich mit einer bestimmten Materie nicht auskennt, sich aber – aus welchen Motiven auch immer – bemüßigt fühlt, sein Maul aufzureißen. Dumm gschwätzt is schnell, gell?

Daher, ohne weitere Umschweife, hier der sehr lesenswerte Artikel. Anfangs dachte ich, das sei Satire. Ist es aber leider nicht.

Ist Fotografie grundsätzlich rassistisch?

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Quo vaditis Nikon und Canon?

Der DSLR-Markt schrumpft. Der DSLM-Markt wächst. Beide Märkte haben ihre Vertreter und stehen sich derzeit kaum im Wege. Irgendwie jedenfalls. Denn Canon und Nikon verschlafen irgendwie die Zukunft der Photographie. Währen Canon, Nikon und Pentax vor allem auf klassische Spiegelreflexkameras mit ihren massiven, wuchtigen Kameras setzen, so bedienen Sony, Fujifilm und Olympus den Markt der spiegellosen Systemkameras – mit beachtlichem Erfolg. Ja, der spiegellose Markt ist noch immer deutlich kleiner, wächst aber (wieder) und unaufhörlich und gräbt den anderen drei immer weiter das Wasser ab. Daß von heute auf morgen Gesamtmarktanteile nicht einfach umgekehrt werden können, versteht sich von selbst – jedoch steht vor allem Sony im Fokus, die mit immer weiteren echten Innovationen von hinten den Markt aufrollen, während Canon und Nikon mit offenen Mündern im Off sitzen, der Show zusehen und scheinbar wie gelähmt mit ihrer langweiligen Evolution des ewig gleichen wie die Lemminge dem Abgrund entgegenkriechen.

Das war lange Tradition im Land der bildgebenden Elektronik. Langsame Entwicklung, minimaler Fortschritt. Einfach mal ein wenig die Megapixel erhöhen oder die Serienbildgeschwindigkeit, dann halten die Kunden schon die Fresse und sind zufrieden.
Tja, war wohl nix. Gerade bei Canons „neuer“ EOS 6D II sieht man das sehr deutlich. Von den Daten her ist das eine Kamera aus dem 2014, vorgestellt 2017. Ja, es soll eine Einsteiger-DSLR im Vollformat sein… das sind Sonys A7II und bald A7III aber auch. Und da hagelt es regelmäßig echte Innovation/Revolution, statt öder Evolution. Das gleiche gilt für Nikon. Da wird eine D850 vorgestellt, die ganz fraglos eine tolle Kamera ist. Aber auch hier sehen wir nur ein wenig Evolution – die ist zwar feiner und sinnvoller als bei Canon (auch eine 5D Mark IV und eine 5DSr sind total langweilige Updates, die fast niemand braucht, jedenfalls nicht so), aber es fehlt der echte Kick. Megapixel erhöht (Sony-Sensor), ein paar Features verbessert, 4K endlich eingebaut und, hurra, der Bildschirm läßt sich endlich klappen. Ganz toll. Brav.

Wer sich hingegen Sonys Produktvorstellungen ansieht, bspw. wie bei der A9, der merkt relativ schnell, warum immer mehr Photographen (Amateure, wie Profis) zu Sony wechseln. Und selbst den DSLR-Markt bedient Son nebenbei noch mit der A99 II, die in Sachen Ausstattung und Leistung die drei anderen locker übertrifft.

Canon und Nikon arbeiten angeblich nun endlich ebenfalls an spiegellosen Systemkameras. Im Falle von Canon habe ich Bedenken, daß da was brauchbares dabei rauskommt, die haben mit den ersten Gehversuchen schon bewiesen, daß sie es nicht können. Nikon will laut eigenem Bekunden voll angreifen und eine Herausforderung abliefern – wann das sein soll, weiß aber noch niemand. Man rechnet mit ersten Daten irgendwann in 2018. Nikon ist auf jeden Fall das sympatischere Unternehmen – finde ich jedenfalls – und so ein Urgestein der Photographie zu verlieren, wäre wirklich schade. Auch Canon ist eigentlich DIE Photographie-Instanz, sackt aber immer weiter ab und macht sich immer unbeliebter, vor allem bei den eigenen, bislang noch treuen Kunden.

Während also die einen drei reflexartig Kameras auf den Markt werfen, damit halt wieder welche da sind, überlegen sich die anderen drei immer neue Konzepte, entwickeln die Sensoren konsequent weiter und kümmern sich um die Kunden – sie hören ihnen zu.

Nun heißt es abwarten. Nikons erste echte Gehversuche mit einer Vollformat-DSLM erwarte ich mit großer, aber verhaltener Neugier. Canon is mir inzwischen ziemlich egal, die blamieren sich nur noch am laufenden Band.

Drucktest: Fotoheft von Saal-Digital

Hallo liebe Leser,

einmal mehr habe – nach den vergangenen Drucktests von Fotobuch und Wandbilder – ein Produkt von SaalDigital getestet: Das Fotoheft.

Das zu den anderen beiden Tests gesagte hinsichtlich der Software, gilt hier entsprechend, sodaß hiermit auf die o. g. genannten Artikel verwiesen sei.
Entscheidend war also nur noch die Druckqualität, und diese war – wie immer bis jetzt – einmal mehr überragend. Das Fotoheft wird mit Spiralbindung geliefert, das Cover erhält eine durchsichtige Kunststoffabdeckung. Das Papier (bei mir matt) ist schön dick und griffig und die Farben etc. kommen ganz wunderbar zur Geltung. Ich habe mich für eine quadratische Ausführung entschieden – wollte mal ein anderes Format ausprobieren und wurde nicht enttäuscht. Nach etwas Rumspielerei mit der Software (die sich wirklich wie ein kleines Layoutprogramm bedienen läßt) und dem Versuch, mal etwas kreativer bei der Gestaltung zu sein, bin ich mit dem Gesamtergebnis extrem zufrieden.

Inzwischen wurden auch die Seitenverhältnisse bei der Formatauswahl in der Software hinzugefügt – sehr gut!!
Insgesamt finde ich persönlich das Fotoheft sogar schöner und haptisch angenehmer als das Fotobuch – ist Geschmacksache. Hier werde ich sicher noch einmal noch einmal andere Formate, Größen und Umfänge anfertigen lassen. Wenn man sich die Bücher lieber ins Regal stellt, ist es natürlich besser, den Buchrücken beschriften zu können – solche Heftbindungen eignen sich dagegen besonders gut als „Auslegeware“ und lassen sich leichter blättern. Doppelseiten sehen natürlich nicht so gut aus – so hat jedes Format seine Vor- und Nachteile.

Fazit:
Saal-Digital hat einmal mehr seine überragende Qualität unter Beweis gestellt – und zudem auch noch extrem flott geliefert. Das gute Stück war nach nur einem Tag bei mir. Eins plus mit Stern.

Verkaufe: Priolite MBX 300 mobile Blitzanlage inkl. Zubehör // VERKAUFT!!

Hallo zusammen,

ich verkaufe eine mobile Blitzanlage des deutschen Herstellers Priolite: Modell MBX 300 inkl. Zubehör.

Der Neupreis des Sets lag bei ca. 1.500 Euro – ich habe mir die Anlage damals nach einem Portrait-Workshop gekauft und wollte viel damit machen; leider war es, wie es oft, denn das eine sind Vorsätze und das andere die Realität. So habe ich diese hervorragende Anlage nur vielleicht 6 bis 10 Mal im Einsatz gehabt, und tatsächlich nur 1 oder 2 Mal draußen – die Geräte sind also in einem absolut neuwertigen Zustand.

Eine RG ist vorhanden, die gesetzliche Gewährleistung aber abgelaufen – gekauft wurde das gute Stück 2014.

Ein Versand ist nicht möglich – zu groß, zu teuer; daher: nur Abholung.

Preis: 900 Euro

Spekulation am Abend: was wird die Sony A7 III wohl zu bieten haben?

Ja, ‚tschuldigung, ich weiß, manchmal nerven die blöden Spekulationen einfach nur – mich auch, aber ich habe. manchmal einfach Bedürfnisse 😀

Also. Ich denke, anhand der letzten Produktzyklen, kann man eigentlich davon ausgehen, daß Sony als nächstes die A7, also das normale Einsteigermodell im Vollformat, einem Upgrade unterziehen wird; ggf auch um zu schauen, ob die angedachte Strategie für die 7er-Reihe funktioniert.
Was nun aber können wir von der neuen Kamera erwarten? Nun, ich denke, was wir definitiv vergessen können, sind 4K-Video und ein Stacked-BSI-Sensor. Warum? Nun, wenn das eingebaut wird, ist es eine A9, und das ergibt nun wirklich keinen Sinn. Ich kann mir vorstellen, daß man der neuen A7 III zwar schon einen BSI-Sensor spendiert und vielleicht sogar, das neue Gehäuse mit 2 SD-Slots usw., aber selbst letzteres halte ich ein wenig für unwahrscheinlich. Ein BSI-Sensor ergibt da schon mehr Sinn, das ist ein sinnvolles Upgrade und entspricht einfach dem Stand von Sonys Technik. Die Kamera wird eine eher niedrige Serienbildrate haben, die sich womöglich nicht von der jetzigen unterscheidet; außerdem wird wieder ein 24 Megapixel-Sensor drin sein (der auch mehr als locker für alle Aufgaben ausreicht), allerdings fände ich es cool, wenn mal der Tiefpassfilter wegfällt, um dann doch die Bildqualität zu erhöhen. Aber um ehrlich zu sein: mit der bin ich bei meiner A7 II mehr als zufrieden. Ob das jetzt alles scharf, megascharf oder supermegaduperscharf ist… wen juckt das?

Die übrigen Daten sollten sich nicht großartig ändern; es wird bestimmt das neue Menüsystem geben, aber die Änderungen und Verbesserungen dürften sich auf eine kleine Evolution beschränken und nicht in eine Revolution verfallen. Das wird eher den anderen 7ern zufallen, wenn es mal soweit ist (A7s III und A7r III). Ich glaube immer noch nicht, daß Sony eine A9r und A9s rausbringt, das wäre so scheißdämlich. Damit nimmt man der A9 ihre Sonderstellung als Topprodukt über der 7er-Reihe. Man kann die anderen 7er auch so als Profi-Kamera positionieren, indem man denen die neuen Gehäuse und Features usw. angedeihen läßt.
Schließlich machen das alle anderen Hersteller auch so; Nikon hat zig Kameras im Angebot und auch eine D850 (im übrigen auch nur eine Evolution, aber mit vielen coolen Sachen im Gepäck) an Profis, wohingegen die D5 ganz klar das Flaggschiff ist. Bei Canon ebenso: da gibt es Vollformater wie die 6D II, die 5D IV usw., aber das Flaggschiff ist und bleibt die D1 X II.
Aber leider hat Sony bei Produktbezeichnungen noch nie ein glückliches Händchen gehabt.

Für mich wäre eine A7 III wie oben beschrieben eine feine Sache – das ganze dann noch schön erschwinglich unter 2.000 Euro und wir sind vermutlich im Geschäft, wenn es sein muß… sein will 😉
Meine perfekte Lieblingskamera wäre allerdings immer noch eine A7s III mit 20 MP und BSI-Sensor etc pp – das wäre so geil. Eine mittlere Auflösung, die auch für leicht größere Prints hält, vll noch ohne TP-Filter (oder zuschaltbar, falls möglich) und einfach sensationelle Low Light-Fähigkeit gepaart mit geräuschlosen Aufnahmen – vor allem letzteres fehlt der A7 II, das merke ich beim Street Shooting dann schon.

Tja, ich bin jedenfalls sehr gespannt, wann wir die ersten Daten zur 7 III geliefert bekommen.

SaalDigital im Drucktest #2: Das Photobuch

Heute mal was neues. Ein Testbericht vom Krankenbett aus.

Nun, ich habe mich ein zweites Mal bei SaalDigital beworben; dieses Mal, um ein Photobuch zu erstellen und zu testen. Auch das Photobuch habe ich mittels der SaalDigital-Software am Laptop vergangene Woche hier im KH gestaltet.
Die Software bietet dabei das beste Handling aller Anbieter, wie ich finde. Sie ist intuitiv zu bedienen, übersichtlich und man kann den gesamten Bestellvorgang damit abwickeln.

Wer möchte, kann sich für eine von etlichen, durchaus hübschen Layout-Vorlagen entscheiden oder das Buch mit leeren Seiten selbst gestalten – letzteres habe ich getan, denn ich mag es schlicht und die Photos groß. Der Layout-Assistent leistet in jedem Falle eine sehr gute Arbeit.

Ich habe vorher die druckenden Bilder in einen separaten Ordner kopiert, den ich dann in der Software aufgerufen habe. Per Drag n Drop lassen sich die Bilder dann einfach auf die Seite ziehen, platzieren, skalieren und anordnen.

Gleiches gilt für Texte, die sich komfortabel ausrichten und formatieren lassen.

Hat man sein Buch gestaltet, legt man sein Projekt in den Warenkorb. Auch hier gilt: Bezahlen ist komfortabel möglich mit allen gängigen Varianten (PayPal Vorkasse, Kreditkarte, Rechnung usw.) – die Bilder werden dann auf den Server geladen, was je nach Bildgröße etc. natürlich etwas dauern kann. Auch wenn die Software hier ggf 100% anzeigt, aber sich vermeintlich nichts mehr tut: Geduld, das klappt alles reibungslos.

Von der Druckqualität insgesamt bin ich begeistert. Die Seiten sind schön dick und fühlen sich sehr hochwertig an. Das Druckbild ist auf dem von mir gewählten matten Papier über jeden Zweifel erhaben. Wer ggf Farbnuancen zwischen Druck und Bildschirm feststellt, der muß ggf seinen Monitor kalibrieren und oder beim Export die Dateien besser für den Druck vorbereiten. In meinem Falle war alles zu meiner Zufriedenheit.

Besonders schön ist, daß die Bindung die Photos nicht „zerhackt“. Doppelseitige Aufnahmen haben natürlich eine Falz in der Mitte, mehr aber nicht.

Ich liebe Photobücher, denn ist einfach etwas ganz anderes, sein Werk ausgedruckt auf dem dafür vorgesehenen Material zu sehen und fühlen. Und hier leistet SaalDigital ganze Arbeit. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich mein neues Buch wieder aus der Versandtasche nehme, um erneut drin zu blättern

SaalDigital ist definitiv der Anbieter meiner Wahl – vor allem auch wegen der Software, denn es gibt nichts nervigeres, als schlechtes Handwerkszeug, auch wenn am Ende trotzdem ein gutes Produkt dabei herauskommt. Und bei SaalDigital stimmt beides.