Adobe Creative Cloud: heute habe ich gekündigt

Eigentlich war ich am Anfang ja noch von dem neuen Abo-Konzept der Adobe CC überzeugt. Lightroom und Photoshop für ca 12 Euro im Monat, statt über 1.000 Euro für eine lebenslange Lizenz? Immer fortlaufend kostenlose Updates? Das klang verlockend und durchaus einleuchtend.

Was ich bislang aber nicht wußte – ok, mag dämlich sein, daß mir diese Info bisher entgangen war – war, daß man im Falle einer Kündigung (sei es aus welchen Gründen auch immer) Dokumente, die man mit der CC erstellt hat danach nicht mehr benutzen kann. Es fehlt ja die Lizenz dazu. Man muß dann dafür nochmal Kohle an Adobe abdrücken.

Was also hat mich dazu bewogen, das Abo zu kündigen?
Nun zum einen hatte ich tatsächlich immer ein paar Bauchschmerzen, monatlich Geld an Adobe abzudrücken. Das hatte was von einem zinsfreien Darlehen für den Publisher; irgendwie hatte das einen faden Beigeschmack.
Auch fehlten mir dann doch InDesign und Illustrator – gut, die beiden habe ich noch seltener genutzt, aber bei meiner alten CS3, die ich immerhin als lebenslange Lizenz hatte, waren sie dabei; und das hat sich dann inkl. Acrobat doch irgendwie gerechnet, auch wenn die Programme allesamt in Jahre kamen und nicht mehr alles reibungslos funktionierte, so war doch InDesign immer noch nutzbar. Im Gegensatz zu meinem alten QuarkXpress 7.1.
Die beiden Programme (Lightroom und Photoshop) wurden immer auf dem Stand gehalten und funktionierten im Wesentlichen reibungslos, da gab es nichts zu meckern. Aber wie gesagt… irgendwie war mir nie wohl dabei.

Zum anderen habe ich Photoshop nie wirklich genutzt, bis auf eine einzige Funktion: Objekte entfernen mit dem Lasso und dem inhaltsbasierten Füllen der Fläche – nämlich immer dann, wenn Lightroom hier versagt hat.
Ich habe dann geschaut, ob Photoshop Express dann ggf kann – kann es, auch wenn ich mir einbilde, daß es das nicht gut genug kann.

Zwischendrin hat meine eigentlich schon immer bevorzugte DTP-Schmiede Quark sein neues Programm QuarkXpress 2017 (Version 13) auf den Markt gebracht und zwar mit einem befristeten Sonderangebot (Competitive Upgrade) für wechselwillige CC-Nutzer. Normalerweise kostet QuarkXpress in der Vollversion ca 1.000 Euro, nun bekommt es zum Upgrade-Preis von 400 Euro. Lange habe ich mir das auf der Zunge zergehen lassen. Eigentlich nutze ich das viel zu selten und außerdem als Nicht-Profi. Ist doch Schwachsinn, so viel Geld auszugeben… aber ich bin schwach geworden, weil das Programm einfach zu gut und in diesem Fall dann eben (für Quark-Verhältnisse) ziemlich günstig war; der Prozeß bis zum Bewilligen des Downloads war zwar etwas holprig (weil sie nicht verstanden haben, daß man für ein Abo bei Adobe keine Seriennummer bekommt, die man als Beweis hätte anführen können), aber letztlich hat alles geklappt und ich bin nun wieder Besitzer einer lebenslangen Lizenz für Quark, das ich seit 1997 so schätzen und lieben gelernt habe und das inzwischen auch Grafiken bearbeiten kann und zT sogar Illustrator zu ersetzen vermag!!

Und dann bin ich noch auf Affinity von Serif gestoßen.
Eine professionelle Bildbearbeitungssoftware für 50 Euro? Never ever…
Tests gelesen… Videos geschaut. Gestaunt. Vor allem über deren Tool zum entfernen von störenden Objekten. Die Software ist wie immer am Anfang gewöhnungsbedürftig und da ich ohnehin von Photoshop nie viel Ahnung hatte (Asche auf mein Haupt), half es mir auch wenig, daß Serif für Affinity damit wirbt, daß vieles so funktioniert wie eben in PS. Aber: alles erlernbar.
Ich habe mich für den Kauf entschieden und nicht für den Kauf von Adobe Photoshop Elements. Und die ersten Gehversuche waren durchaus überzeugend – nunmehr habe ich wieder meine Programmriege und kann mich ohne laufende, monatliche Kosten entfalten.
Serif hat auch noch eine Illustrator-Alternative im Angebot und will dieses Jahr die erste Beta für eine DTP-Software veröffentlichen.

Zum Abschluß meines Bestrebens, wieder unabhängiger zu werden, habe ich mir wieder die normale Lizenz von Lightroom 6 gekauft. Die Gerüchteküche brodelt übrigens auch hier, daß Adobe plant, LR nicht mehr als „Stand Alone“-Version anzubieten, sondern ebenfalls nur noch im Abo. LR war für mich bislang ohne Alternative und einfach ein absolut geniales Programm – und ich bin gespannt, ob ich die Bibliotheken jetzt problemlos zusammenführen kann, oder ob mir Adobe durch die Kündigung hier Schwierigkeiten macht. Das wäre echt der Hammer.
Sicherlich gibt es noch einige andere Lösungen und gute RAW-Converter, die auch eine Bildverwaltung bieten, aber an Lightroom bin ich gewöhnt und ich liebe es. Also brauche ich hier momentan auch nicht zu wechseln, solange es nicht sein muß.
Und dieses mal habe ich das Ding bei Amazon als Download gekauft.

Mein Adobe CC-Abo habe ich heute morgen gekündigt. Und irgendwie… fühle ich mich jetzt deutlich besser, obgleich mich Adobe auch hier wieder abgezockt hat (es fühlt sich jedenfalls so an), denn wenn man kündigt, wird eine Kündigungsgebühr iH der Restlaufzeit für die Jahreslizenz fällig. Nix mit Erstattung oder sowas.
Ach Adobe… es ist schade, aber es tut mir irgendwie gut, mich von Dir getrennt zu haben. 😉

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Update vom 05.06.2017:
Heute hat mich eine eMail von Serif erreicht, in der sie offiziell die iPad-Version für Affinity Photo angekündigt haben. Der Plan sei es, eine vollständige, plattformübergreifende Grafiklösung anzubieten. Das dürfte viele freuen, die nach einem noch besseren Workflow gieren. 🙂

Drucktest Saal-Digital: 1x Alu DiBond, bitte

Hallo zusammen,

derzeit gibt es eine interessante Aktion von Saal-Digital (meinem bevorzugten Anbieter für den Druck von Photo-Büchern).
Man kann sich auf deren Homepage als Tester für Wandbilder bewerben.

Meine Bewerbung wurde heute angenommen (ich freue mich sehr darüber!!); man bekommt dann einen Gutschein per eMail übermittelt, den man beim Bestellvorgang einlösen kann. Geht alles wie immer super einfach über deren eigene Gestaltungssoftware.

Ich habe mich auch dieses Mal für AluDibond entschieden. Einmal weil ich ein Photo ausgewählt habe, daß im HighISO-Bereich aufgenommen worden ist und die Alu-Oberfläche hier doch das eine oder anderen ggf kaschieren kann; zum anderen aber habe ich dieses Material bereits bei Whitewall und (ich meine) myposter getestet (oder war es Poster XXL…?) – nun jedenfalls habe ich es bereits 2x bei anderen getestet und mich interessierte hier der direkte Vergleich.

Dieses Photo soll gedruckt werden:
Best Friends

Zu Anfang aufgefallen ist mir, daß Saal-Digital leider in seiner Formate-Übersicht darauf verzichtet, die Seitenverhältnisse anzugeben, wie das zB bei myposter.de geschieht. Ich habe mir also auch myposter.de als Hilfe genommen, um dann individuell das von mir gewünschte Druckformat eintragen zu können; in meinem Fall: 48×27 cm, also im Verhältnis 16:9 – die Druckgröße dürfte am Ende ca. DIN A3 entsprechen (DIN A3 wäre im Verhältnis 4:3 bzw in den Formaten 40×30 cm oder 60×45 cm).
Ansonsten war das ganze kein Hexenwerk und es ist extrem löblich, daß man ein individuelles Format eingeben kann!!

Ferner habe ich mich für eine vormontierte Profilaufhängung entschieden – das war damals bei Whitewall auch so; myposter war der Meinung, ich soll das selbst tun, fand ich nicht so witzig. Bereits damals habe ich geschrieben, es wäre mir lieber, wenn man dem Kunden die Wahl läßt, ob seine Aufhängung selbst montieren will oder nicht – wird es vom Anbieter erledigt, darf es ruhig was kosten – so ist es hier bei Saal-Digital. Gut so.
Insgesamt gibt es drei Aufhängungsvarianten zur Auswahl; die Profil-Aufhängung ist die mittlere Preisvariante (Aufschlag plus 11 Euro).
Preislich finde ich das ganze absolut fair. AluDibond ist kein günstiger Druck und idR sehr hochwertig und beständig, meine beiden A2-Drucke damals haben jeweils ca. 80 Euro verschlungen. Der ca. A3-Druck kostet in meinem Fall ca. 30 Euro zzgl. Aufhängung und Versand, also summa summarum dann etwa 50 Euro.

Der Bestellvorgang war extrem einfach und ruckzuck durchgeführt. Jetzt warte ich auf mein Bild und werde dieses dann noch einmal genauer in Augenschein nehmen, sowie diesen Artikel hier einem Update unterziehen. So stay tuned… 😉

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Update vom 06.06.2017
So, nun ist das Bild bei mir angekommen – wobei, das ist eigentlich so nicht ganz richtig, eigentlich war es schon am Samstag da, lag aber noch beim Nachbarn.
Das Produkt war sehr gut verpackt, da gibt es gar nichts zu meckern – Produktion und Lieferung waren pfeilschnell!!

Fü das Bild ansich habe ich noch keinen Platz an der Wand ausgemacht; ich habe es mal über einen anderen DiBond in A2 gehalten, damit man ggf sehen kann, wie groß es im Vergleich ist. Es ist ca doppelt so groß wie A4, aber kleiner als A2.

Von der Druckqualität bin ich begeistert. Das Material war die richtige Wahl für dieses Motiv, man sieht absolut null Körnung. Ich hätte das Teil locker noch eine Nummer größer ausdrucken können.
Wenn man mit dem Finger über die bedruckte Seite fährt, spürt man ganz fein die Erhebungen bei den Bäumen; in der Mitte schimmert das Weiß etwas weißer, als es sein sollte – wenn man ganz genau hinsieht, dann erkennt man die Stellen, die aussehen, als habe man mit einem Finger etwas Staub weggewischt. An dieser Stelle sind ein paar Details verloren gegangen, was aber nicht am Druck liegen muß – kann auch an meiner Aufbereitung beim Exportieren ins 300 dpi-JPEG liegen. Man sieht es nicht, nur wenn man es wirklich weiß.
Das Material fühlt sich hervorragend und sehr hochwertig an. Die Ränder sind sehr sauber abgeschnitten – keine Reste, keine scharfen Kanten, keine Knubbel oder Schnittkerben – paßt alles.
Das Profil auf der Rückseite ebenfalls gerade und zentriert – so macht es Spaß, ein Bild aufzuhängen!

Diese Druckvariante ist bspw. sehr gut geeignet, um sie auch im Freien oder in Feuchträumen aufzuhängen – kann sein, daß ich dem guten Stück einen Platz im Bad gebe, wie auch den beiden anderen DiBonds.

Kurzum: ich bin von dem Ergebnis, der Qualität, der Schnelligkeit und dem dafür verlangten Preis begeistert!!
Vor allem freut es mich, daß ich jetzt endlich die Software auch dafür benutzen kann und dort dann meine ganzen Projekte gespeichert sind.
Lediglich die Seitenverhältnisse sollten vielleicht noch zu den Abmessungen nachgeliefert werden, damit man nicht so viel manuell nachrechnen muß.

Saal-Digital: sehr gut! 🙂

Verkaufe: Tamron SP 24-70mm f/2.8 Di USD

Hallo zusammen,

ich verkaufe mein 24-70mm von Tamron.
Eine herausragend gute Linse, die seinerzeit dem 24-70mm von Zeiss durchaus Konkurrenz machen konnte.

Warum verkaufe ich es?
Nun, ich habe festgestellt, daß ich es eigentlich, seit ich meine A99 verkauft habe, nicht mehr nutze. Vielmehr setze ich auf mein 16-35mm und mein 55mm, sowie auf den „Weißen Riesen“ und das 85er Samyang.

Wer Interesse hat, kann mich anschreiben oder einfach bei eBay mitbieten 🙂

http://www.ebay.de/itm/Tamron-Sp-24-70Mm-F-2-8-Di-Vc-Usd-/201939724427?

sfp-Video #001: Bildbesprechnung aus der Flickr-Gruppe

Hallo zusammen,

heute ist es soweit. Ich habe mich endlich getraut, mein erstes sfp-Video bei YouTube einzustellen. Das ganze ist noch etwas holprig, und natürlich hört man deutlich, woher ich komme 😀 – seid lieb und nachsichtig für den ersten Versuch ^_^

Der Sound ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich (noch) kein Equipment besitze, um professionellere Aufnahmen zu machen – das ganze wurde am iMac mit dem internen Mikro und der Software Apowersoft Screen Recorder umgesetzt.

Thema des Videos ist die Bildkritik. Ich habe mir die zum Blog gehörende sfp Flickr-Gruppe vorgenommen und einfach mal drauflosgequatscht, was mir zu einigen Bildern einfällt.
Viel Spaß damit 😀

Am Bahnhof in Darmstadt

Das passiert mir ab und zu; ich durchstöbere – aus unterschiedlichen Gründen – meine Photos auf der Festplatte und stoße dabei auf Aufnahmen, die einstmals für viel zu schlecht befunden habe, die ich nun aber (teilweise auch neu bearbeitet) sehr reizvoll finde. Hier ist noch so eins aus dem Jahr 2014.

Am Bahnhof

Aufgenommen mit der Sony A99 und dem Tamron SP 24-70mm.

Wie sichert Ihr Eure Daten?

Derzeit beschäftigt mich wieder ein recht umfassendes Thema: die Datensicherung.

Bereits vor längerer Zeit habe ich mir eine DiskStation zugelegt, auf der all meine Photos gespeichert werden.
Ausgewählte Bilder und Ordner finden zusätzlich noch in Dropbox ihren Platz.
Meine Musik wächst und gedeiht zusammen mit all den Filmen, die ich bei iTunes kaufe, auf einer externen 3,5“ Festplatte von Western Digital.
Auch die Time Machine läuft über eine externe HDD via USB.
Zusätzlich nutze ich den Dienst „Livedrive“, einen externen Anbieter für unbegrenzten Speicherplatz im Vereinigten Königreich. Hoffentlich bleiben die auch nach dem Brexit bei den hohen Datenschutz-Standards. Hier war ich zuvor bei einem Anbieter in den USA, das wurde mir dann aber doch zu heikel, auch wenn ich nicht wirklich etwas zu verbergen oder große Geheimnisse habe.
Zur kurzfristigen Weitergabe von Photos nach Shootings oder dergleichen, nutze ich den Service box.com

Die DiskStation von Synology funktioniert soweit eigentlich recht zufriedenstellend. In ihr sind zwei Festplatten mit je 3 TB Speicherplatz verbaut, die in einem RAID-System laufen. Der Vorteil ist: fällt eine Platte aus, kann sie im laufenden Betrieb einfach ausgetauscht werden. Der Nachteil ist, daß Fehler auf der einen Platte automatisch auf der anderen Platte gespiegelt werden.
Die Software des Servers ist eigentlich recht einfach zu bedienen, auch wenn es selbst für mich als gewohnten Nutzer (mit Rechnern) anfangs etwas ungewohnt war.
Man kann die Software so einstellen, daß sie sich von alleine immer wieder auf dem neuesten Stand hält; auf dem Mac ist es dann aber so, daß für den Installationsvorgang die Laufwerke ausgeworfen werden (also auf dem Schreibtisch am Rechner). Das Wiederverbinden der Laufwerke bzw. des Servers ist leider seit einigen Monaten nicht mehr ganz so einfach. Seit Apple auf Mavericks und Co umgestiegen ist, funktioniert das bei mir nicht mehr richtig und ich muß jedesmal über den Finder „Verbinden als“ wählen, um mich dann per Nutzername und Kennwort wieder am Server anzumelden.

Für den Betrieb der NAS ist es wichtig, entsprechende Laufwerke zu verwenden, die einen 24/7-Betrieb erlauben. In meinem Fall sind das Western Digital Red-Festplatten. Die Dinger sind inzwischen allerdings auch schon zu Dreiviertel voll. Was allerdings auch daran liegt, daß ich jede noch so verkackte Version eines Bildes abspeichere. Das muß ich mir dringend abgewöhnen.
Die Preise für die Erker sind eigentlich ok, und die für die Festplatten ändern sich ja auch ständig – aber ganz günstig ist das nicht; die Qualität stimmt aber vor allem bei Synology, wie mir scheint.
Wer es kapiert – also versiert genug ist – kann mit der Synology auch seine eigene Cloud einrichten, bzw. auf diesem Server seine eigene HP betreiben etc.

Die Dropbox bietet hier relative Sicherheit, ist aber vom Platz her recht begrenzt und der Service in meinen Augen auch nicht ganz günstig. Derzeit habe ich 1 TB Online-Spiecher dort gebucht. Dieses Modell nennen sich „Dropbox Plus“ und kostet 10 Euro pro Monat. Der nächsthöhere Tarif hieße dann „Dropbox Business“ und wird zusätzlich pro Nutzer entlohnt, bietet dafür dann aber 2 TB an Speicherplatz.
Dropbox belegt im Übrigen auf jedem Rechner Speicherplatz, sobald die Software installiert wurde – das ist Voraussetzung für das Synchronisationskonzept der Dropbox. Wer das nicht will, muß auf das Webinterface zurückgreifen.

Musik und Time Machine laufen, wie gesagt, ebenfalls auf je 3 TB Western Digital Festplatten via USB.

Livedrive macht einen sehr guten Eindruck. Die Anmeldung ist einfach und schnell durchgeführt und die Software sehr einfach zu bedienen. Der Upload eines Rechners dauert logischerweise seine Zeit – in meinem Fall wird das wohl mindestens 2 Wochen in Anspruch nehmen.

Die Preise sind fair und in Anbetracht des immensen Umfangs sehr gut. Um den einen PC/Mac zu sichern (mit unbegrenztem Speicherplatz) sind nur 6 Euro pro Monat fällig. Die sich ändernden Dateien werden dann immer auf dem aktuellen Stand gehalten. Was ich noch nicht rausbekommen habe ist, ob sich auch komplette Laufwerke sichern lassen, bislang habe ich es nur geschafft, einzelne Ordner in die Liste der zu sichernden Objekte aufzunehmen – das ist bei mehreren 1.000 Ordnern Musik und Photos natürlich ein No-go. Mal sehen, ich habe Livedrive heute angeschrieben, ob und wenn ja, wie das möglich ist – mal sehen, ob ich eine Antwort bekomme.

Update:
Das nenne ich eine schnelle Reaktionszeit. Livedrive hat mir heute noch per eMail geantwortet – die Antwort ist leider nicht befriedigend, leuchtet aber dennoch ein.

Hier der Original-Text:

Hi,

Thank you for contacting Livedrive Technical Support.

The client does not allow you to backup the root of a drive as this usually contains hidden system files that we do not recommend to be uploaded. As a workaround so that any new folder you create gets uploaded without having to manually select it again is that you create a new folder at the root of the drive and then move all other folders into this newly created folder, then once you’ve done that you mark this folder for backup.

Hopefully we have answered everything you needed, if you need further information please do let us know.

Regards

Livedrive Support

Auf Deutsch heißt das in etwa, daß man diese Art der Speicherung (komplettes Laufwerk) aus Sicherheitsgründen nicht anbietet, da sich oft versteckte, nicht sichtbare Systemdateien auf den Festplatten befinden. Man empfiehlt, die Ordner auf den externen Laufwerken in einen einzigen zu verschieben und diesen dann zu sichern.
Nun, das ist für mich derzeit nicht praktikabel, da das einen doch recht pfriemeligen Aufwand bedeuten würde, gerade bei iTunes und Lightroom die Bibliotheken zu verschieben, abzuändern oder dergleichen mehr. Da muß ich mir was anderes einfallen lassen bzw. wenigstens für die Sicherung der Photos weiterhin auf die Dropbox setzen und den Dropbox-Ordner dann in Livedrive zu sichern.

Nebenher benutze ich, wie gesagt, noch box.com, um für einen gewissen Zeitraum Bildordner freigeben zu können. Gerade den Freigabemodus bei box.com finde ich sehr komfortabel und einfach gelöst. Zwar gibt es hier in der kostenlosen Variante nur 50 GB Speicherplatz, dieser reicht aber für das, was ich damit machen will, mehr als aus. Die maximale Dateigröße beträgt hier 250 MB – wer also auf mehr angewiesen ist, muß einen Premiumtarif buchen oder eben auf andere Dienste oder die eigene Cloud ausweichen. Wie auch bei eigentlich allen anderen Anbietern, gibt es bei box.com Apps für alle gängigen mobilen Endgeräte.

So, das war es erst einmal von meiner Seite. 🙂
Wie löst Ihr das ganze?