Drucktest: Fotoheft von Saal-Digital

Hallo liebe Leser,

einmal mehr habe – nach den vergangenen Drucktests von Fotobuch und Wandbilder – ein Produkt von SaalDigital getestet: Das Fotoheft.

Das zu den anderen beiden Tests gesagte hinsichtlich der Software, gilt hier entsprechend, sodaß hiermit auf die o. g. genannten Artikel verwiesen sei.
Entscheidend war also nur noch die Druckqualität, und diese war – wie immer bis jetzt – einmal mehr überragend. Das Fotoheft wird mit Spiralbindung geliefert, das Cover erhält eine durchsichtige Kunststoffabdeckung. Das Papier (bei mir matt) ist schön dick und griffig und die Farben etc. kommen ganz wunderbar zur Geltung. Ich habe mich für eine quadratische Ausführung entschieden – wollte mal ein anderes Format ausprobieren und wurde nicht enttäuscht. Nach etwas Rumspielerei mit der Software (die sich wirklich wie ein kleines Layoutprogramm bedienen läßt) und dem Versuch, mal etwas kreativer bei der Gestaltung zu sein, bin ich mit dem Gesamtergebnis extrem zufrieden.

Inzwischen wurden auch die Seitenverhältnisse bei der Formatauswahl in der Software hinzugefügt – sehr gut!!
Insgesamt finde ich persönlich das Fotoheft sogar schöner und haptisch angenehmer als das Fotobuch – ist Geschmacksache. Hier werde ich sicher noch einmal noch einmal andere Formate, Größen und Umfänge anfertigen lassen. Wenn man sich die Bücher lieber ins Regal stellt, ist es natürlich besser, den Buchrücken beschriften zu können – solche Heftbindungen eignen sich dagegen besonders gut als „Auslegeware“ und lassen sich leichter blättern. Doppelseiten sehen natürlich nicht so gut aus – so hat jedes Format seine Vor- und Nachteile.

Fazit:
Saal-Digital hat einmal mehr seine überragende Qualität unter Beweis gestellt – und zudem auch noch extrem flott geliefert. Das gute Stück war nach nur einem Tag bei mir. Eins plus mit Stern.

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Drucktest – Whitewall vs. myposter vs. PosterXXL: Nachtrag

Das Bild von PosterXXL ist nun da – hat doch nicht so lange gedauert, wie angekündigt.
Ergänzend also zum großen finalen Drucktest vom vergangenen Freitag hier nun eine kleine Abschließend Einschätzung über die Lieferung von PosterXXL.

Das Bild kam via DPD und sehr guter Paketverfolgung bzw. Paketankündigung. Es war sicher verpackt und kam unbeschadet an.

Es ging – noch einmal kurz zur Erinnerung – um dieses Bild mit folgenden Daten:

Größe: 45,00 x 30,00 cm
Rahmen: Holzrahmen glatt, schwarz
Rahmengröße: 55,80 x 40,80 cm
Passepartout: Reinweiß, 3 cm
Glas: Anti-Reflex Acrylglas

Collini Center & Cahn-Garnier-Ufer

Mit Passepartout sieht das schon sehr hübsch aus, muß ich gestehen…
Die Bildaufhängung ist vormontiert (löblich), wirkt aber doch ein klein wenig zerbrechlich. Es handelt sich um eine eingestanzte Klammer, die man erst am oberen Ende ein wenig aufbiegen muß, um das Bild dann aufhängen zu können. Aber bis jetzt hält es 😉

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Von der Qualität bin ich begeistert. Der Rahmen, das Glas, die Rückseite… paßt alles und sieht sehr schön aus. Da kann ich nicht meckern. Was den Rest angeht, dazu verweise ich auf meinen oben verlinkten Artikel vom Freitag.

Drucktest – Whitewall vs. myposter.de: im Detail – mit einer Prise PosterXXL

Nach einigen kleineren Vorberichten, kommt nun heute der ausführlichere Bericht über die beiden Druckdienste Whitewall und myposter.de – man sehe es mir bitte nach, daß ich nicht auch noch andere mit einbezogen habe, wie bspw. PosterXXL, denn schließlich drucken diese Unternehmen für mich nicht kostenlos, nur weil ich im Netz über sie schreibe. Ich habe aber vor, auch PosterXXL (zu denen inzwischen Posterjack dazugehört) einmal auszuprobieren und werde dann ggf hier schreiben, wie es sich im Vergleich zu den anderen zwei verhält. Bezüglich der allgemeinen Dinge werde ich PosterXXL mal mit einbeziehen. (–> während des Schreibens habe ich mich dazu entschlossen, PosterXXL testen – s.u. 😀 )

Bislang hatte ich vor allem bei myposter.de drucken lassen, da mich deren Formatvielfalt überzeugte.
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Hier ziehen andere inzwischen nach – wichtig zu wissen ist vor allem, daß es besonders bedeutsam ist, ob diese ganzen Druckformate auch gerahmt bestellt werden können, und das scheint bei den beiden Testkandidaten – jedenfalls zum Teil – der Fall zu sein.

Die Homepage von myposter gewinnt keinen Schönheitspreis, man kann aber auch in Eleganz sterben; die Seite erfüllt ihren Zweck und zeigt dem Kunden auf Anhieb alles, was er an Informationen benötigt. So muß das sein und so ist es gut.
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Die Homepage von Whitewall wirkt aufgeräumter und hübscher. Nicht alle Formate sind für alle angebotenen Rahmen verfügbar.
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Die Preise sind stramm bis OK und bei beiden idR vergleichbar.
myposter erkennt beim Hochladen, ob das Photo hochkant oder quer vorliegt; bei Whitewall muß man das gesondert angeben. Ansonsten funktioniert der Bestellvorgang sehr ähnlich und komfortabel, bei myposter jedoch besser.

PosterXXL schreit einen mit der Homepage irgendwie an, finde ich. Die Seite wirkt aber gleichsam aufgeräumt.

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Auch dort gibt es AluDibonds, gerahmte Bilder, Posterdruck etc pp, man kann das Format aber nicht vorab wählen, man lädt erst das Bild hoch. Auf der Startseite gibt es lediglich Beispielpreise, näheres erfährt man während des Bestellvorgangs. Es wird ein Passepartout standardmäßig ausgewählt (macht myposter auch so); erst wenn ich auf „Bild bearbeiten“ klicke, kann ich mein Bildformat ändern. Das ist umständlich. Habe ich das getan, ist der Passepartout nicht mehr ausgewählt, dieses muß ich mir wieder extra anwählen.

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Preisvergleich:
Gerahmtes Photos mit Holzrahmen, Passepartout in weiß im Format 45x30cm
Bei Whitewall finde ich hier nur „Artbox aus Massivholz“ – ein Holzrahmen; den Passepartout kann man als „Rand“ selbst wählen inkl. Größe (finde ich ok und kundenfreundlich, aber auch irgendwie seltsam, wahrscheinlich, weil es ungewohnt ist).

myposter.de: EUR 42,49
Whitewall: EUR 57,95
PosterXXL: EUR 43,99

PosterXXL habe ich jetzt (während des Schreibens) direkt mal getestet und eine Bestellung aufgegeben. Während des Bestellvorgangs kann man noch Schrauben und Dübel bestellen (riecht mal wieder nach Selbstmontage der Aufhängung), Handschuhe, Reiniger, Mikrofasertuch…
Voraussichtliche Lieferung: 22.04.2016 bis 26.04.2016 – also das ist mal krass… da liegen die anderen Welten vornedran; die Bilder bei myposter und Whitewall bekomme ich binnen einiger Tage. Verpackung und Standardversand kosten 10 Euro, wie beim Rest auch. Ich liege mit meiner Bestellung nun bei 54 Euro. Das ist schon Geld.
Größe: 45,00 x 30,00 cm
Rahmen: Holzrahmen glatt, schwarz
Rahmengröße: 55,80 x 40,80 cm
Passepartout: Reinweiß, 3 cm
Glas: Anti-Reflex Acrylglas

Für die Bezahlung mittels Rechnung, Kreditkarte oder Überweisung verlangt man bei XXL nochmal 1 Euro… es geht auch via AmazonPayments und PayPal.
Ich bin gespannt.

Insgesamt gefällt mir der Bestellvorgang und die Bearbeitung des Bildes bei myposter am besten. Whitewall und XXL sind jetzt keine Bücher mit sieben Siegeln, gestalten sich aber, wenn nicht komplex, so dann aber umständlicher als myposter. PayPal etc können sie alle.

Im Falle von myposter und Whitewall habe ich zuletzt einen hochwertigen AluDibond bestellt (ca. DIN A2); Whitewall druckte in Farbe, myposter in schwarz-weiß/brushed (war meine Wahl), wobei weiß freigelassen wurde, sodaß das Alu an diesen Stellen die Darstellung übernimmt. Beide Produkte waren sehr hochwertig, mir gefällt die Variante von Whitewall deutlich besser. Es liegt ein Zertifikat bei und die Alu-Wandschienen sind bereits vormontiert. Bei myposter wurde einmal die falsche Wandhängung geliefert und zum anderen mußte ich diese selbst am Bild anbringen (übrigens auch bei den Postern im Holzrahmen). Ich habe beides beim Service von mypopster telefonisch bemängelt – ich wurde sehr höflich und zuvorkommend bedient und behandelt – myposter überläßt es lieber dem Kunden, wie er sein Bild aufhängen will und mit wie vielen Klammern etc.
Ich finde das sehr unglücklich – hier sollte man beim Bestellvorgang die Wahl haben, ob man das Bild in entsprechenden Varianten mit einer bereits montierten Wandhängung geliefert bekommen möchte oder ohne. Das wäre mir auch noch einmal ein oder zwei Euro wert.

Das von mir bei myposter bestellte große Poster in 90×60 war in seiner Qualität sehr gut. Beim Aludibond fehlte auf der Rückseite eine Schutzfolie, die angeblich laut Montageanleitung drauf sein sollte. Und am rechten unteren Rand des Dibonds war noch ein Fetzen vom Schnitt übrig. Das sind freilich keine Aufreger, fallen aber auf.

Die Lieferzeiten bei myposter und Whitewall sind gut; Whitewall war am schnellsten – ulkigerweise dauerte das Großformatposter bei myposter deutlich länger, als der später bestellte Dibond (s. vorherige Blogbeiträge).

Letzten Endes bin ich mit beiden sehr zufrieden; vielleicht werde ich auch bei Whitewall mal ein gerahmtes Poster bestellen – es interessiert mich schon, wie hier die Rahmenqualität etc ist. Allerdings scheint Whitewall von den drei hier vorgestellten der teuerste Anbieter zu sein.

Günstig kann man die Bestellung eines Drucks mit Rahmen oder eines DiBonds nicht gerade bezeichnen. Die Dibonds haben jeweils inkl. aller Leistungen über 70 Euro gekostet, das gerahmte Großformatposter sogar über 80 Euro. Aber: da hat man was in der Hand und die Qualität stimmt. Und das kostet nunmal was… das Poster hinter dem Glas ist dabei noch günstigste.

12 Megapixel im Großformat drucken – der Test: das Bild ist da

Hallo alle zusammen,

wie zuvor bereits angekündigt habe ich mir eines meiner Photos, das ich mit der Sony A7s geschossen habe, auf ca. A1 (90×60 cm im Bildformat 3:2) ausdrucken lassen.

Es geht um dieses Photo hier:
The Wanderer

Den Druck habe ich via myposter.de realisiert. Das Poster kam in einem Holzrahmen – die notwendige Aufhängung war leider nicht vormontiert – das mußte ich selbst erledigen. Es lagen lediglich die Klammern und die Schrauben dabei. Ich habe diesbezüglich den (sehr freundlichen) Service von myposter angerufen, der mir erklärte, man wolle es dem Kunden überlassen, wie viele der Klammern an welche Stellen montiert werden. Ich finde das grundsätzlich ok, aber auch etwas unglücklich. Es dürfte klar sein, daß man bei einem derart großen Bild quer zwei Montageklammern benötigt und hochkant nur eine. Sei es drum – das Bild hängt jetzt.

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Zum eigentlichen Thema:
Genügen 12 Megapixel für einen Druck dieser Größe?

Meine Datei habe ich in Adobe Lightroom entwickelt und als JPEG mit 300 DPI exportiert. Die 12 Megapixel ergeben im Falle der Sony A7s eine Auflösung von 4240 x 2832 Pixeln. Bei 300 DPI ergibt das eine Druckgröße von ca. 36 x 24 cm.
DIN A4 (Seitenverhältnis 4:3) hat ca. 30 x 21 cm); DIN A3 kommt auf ca. 42 x 30 cm – wir bewegen uns mit den 12 MP der Sony A7s also ziemlich genau in der Mitte von DIN A4 und DIN A3, wenn eben 300 DPI verwendet werden.
Möchte man größer drucken, muß man die DPI – oder PPI verringern (Pixel Per Inch). Die Auflösung bleibt dabei gleich, es sind nach wie vor 12 Megapixel.

Ich kann in diesem Zusammenhang ein Video von kranzkreativ aka Andreas Kranz empfehlen, der sehr anschaulich darlegt, was man wie groß drucken kann und wie man dabei vorgeht; er hat dies mit einer 24MP-Datei gemacht:

Ferner kann ich die Webseite http://www.din-formate.de empfehlen mit einem entsprechenden Artikel und einer sehr aufwendig erstellten Liste zu Druckformaten und Auflösungen.

Gemäß dieser Liste wurde mein Bild höchstwahrscheinlich mit etwa 120 DPI gedruckt. O je, so wenig??!! 😉
Das reicht locker!!

Mein Poster hängt über mir, respektive über meinem Schreibtisch. Es sieht hammergeil aus. Ich kann alle Details erkennen, die Farben sind satt und strahlend, alles ist wie ich es auch am Bildschirm sehe.

Und jetzt kommt der Knackpunkt: aus welcher Entfernung?
Nun, der Betrachtungsabstand beträgt ca. 1 Meter. Wenn ich direkt vor dem Tisch stehe auch mal 50 cm. Selbst bei 30 cm sieht alles noch extrem gut aus; erst wenn ich ganz nah rangehe und bestimmte Bereiche betrachte und ausleuchte, dann kann ich erkennen, daß in den schärfsten Bereichen ggf leichte Unschärfen vorhanden sind – das ganze ist aber sehr sehr gut gemacht.
Und wer bitte schaut sich auf diese Art Bilder an…?! Niemand. Jedenfalls keiner, der noch einigermaßen bei Sinnen ist.

Also, um die Gretchenfrage wieder aufzuwerfen: Genügen 12 Megapixel für einen großformatigen Druck? Absolut!!

In meinen kleinen Räumen (eine 2ZKB-Wohnung, wobei dieser Raum, in dem das Bild hängt vll 12 qm hat) wirkt ein solches Bild geradezu monströs und wird ggf das einzige in dieser Größe bleiben. Die anderen Drucktests mit A2 haben bereits gezeigt, daß das völlig problemlos möglich ist.

Ich wollte vor allem auch für mich selbst eine Rechtfertigung haben, mir keine Sony A7r II kaufen zu müssen. Hätte ich jedoch beinahe trotzdem getan, was völlig überdimensioniert gewesen wäre.
Ich habe mich schon auf meine zweite Sony A7s gefreut, habe mich am Ende aber doch noch einmal umentschieden und mir heute eine A7 II bestellt (ohne „r“).
Warum jetzt das?! Ganz einfach:
Mit der A7s bin ich in meinem natürlichen Lebensraum (Low Light-Photographie) sehr glücklich. Eine A7s kostet aber immer noch knapp 2.000 Euro. Eine A7 II „nur“ ca. 1.500 Euro. Die gesparte Kohle habe ich anderweitig investiert und bin damit sehr zufrieden – zudem bietet der Bildstabilisator meinem alten Minolta AF 80-200mm f/2.8 APO G HS nochmals einen zusätzlichen Benefit. Ich weiß schon von meiner A99, daß die Bildbearbeitung wieder deutlich länger dauern wird, denn unkomprimiert wiegen die RAWs der A7 II gut 40 MB. Eine A7s II hätte deutlich über 3.000 Euro gekostet – no way. Das ist sie mir nicht wert, nur weil die einen Internen IBIS hat und 4K kann, was mich ohnehin nicht interessiert.

Hätte ich gerne eine A7r II? Ja klar, wer hätte die nicht gerne… aber die Datengrößen von 80+ MB pro RAW, die immense Dauer der Bildbearbeitung auf meinem etwas altersschwachen Rechner und die Anschaffungskosten ansich, lassen mich am Ende doch eine Vernunftentscheidung treffen.
Und ob nun A7s, A7 II oder sonstwas ist ein echtes Luxusproblem.

Es bestätigt mich in dem, was ich bereits vorher schon einige Male geschrieben habe: 36 Megapixel und mehr nutzen vor allem denen, die auf das croppen angewiesen sind und die, aus welche Gründen auch immer, wirklich groß drucken müssen, ohne Details zu verlieren. Wobei dann der Betrachtungsabstand aber dafür sorgt, daß man keinen Unterschied mehr erkennen sollte, ob das Bild mit einer 12, einer 24 oder einer 42 MP-Kamera gemacht geworden ist – je nachdem… es kommt immer drauf an. Aber für die normalen Drucke, für Photo-Bücher etc pp ist das Megapixel-Rennen schlicht und ergreifen sinnlos, für eine Veröffentlichung im Web erst recht (Stichwort: 72 DPI). 24 Megapixel sind mehr als genug. Aber solange die Hersteller sich immer wieder überbieten (ggf statt an der Bildqualität zu arbeiten), solange werden Photo-Nerds wie ich auch einer bin immer wieder drauf anspringen, obwohl sie es besser wissen sollten.

Aber die Zukunft hat nunmal begonnen. Es kommen neue Linsen, die diese Auflösungen darstellen können und neue Kameras, die immer höher auflösen; rein rechnerisch werden wir die 80 und vll 100 Megapixel am Vollformat in relativ naher Zukunft vielleicht sogar noch erleben, bevor die Physik dem Ingenieur die natürlich Grenzen aufweisen wird. Und bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein runter… und werden immer wieder neue Produkte auf den Markt kommen, die man vorerst einmal nicht braucht – aber natürlich haben will. Mal sehen… ich hoffe, ich komme mit beiden A7-Kameras jetzt erst einmal eine Weile aus 😉

Drucktest – Whitewall vs. myposter.de – Stufe 1: Die Lieferung

In der ersten Stufe des Tests geht es um Verpackung und Lieferung. Die Versandkosten waren bei beiden mit ca. 10 Euro identisch.

Whitewall hat heute geliefert. myposter.de nicht. Ich habe beide in der Nacht vom 29.03.2016 auf den 30.03.2016 bestellt. Von myposter.de habe ich eben eine Versandbestätigung bekommen. Interessantes Details am Rande: bereits letzte Woche habe ich mein Großformatposter bei myposter.de bestellt… das ist immer noch nicht da.

Das AluDibond-Bild von Whiutewall kam sicher verpackt mit viel Papier und Folie; auf der Rückseite ist sogar ein Qualitätszertifikat angebracht und die Alu-Schienen für die Wandhängung sind vormontiert. Sehr vorbildlich.

Die Qualität ist super.
Zur Erinnerung: es ging um einen ca. A2-Druck aus einer 12 Megapixel-Datei der Sony A7s. Geschossen wurde das Bild mit dem alten manuellen Minolta MD ROKKOR 45mm f/2 im November des vergangen Jahres (der erste Schnee im Odenwald).

Winternadeln

Dieses Dibond ist eine feine Sache und die Alu-Oberfläche macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Farben kommen schön raus und es sind alle möglichen Details zu erkennen; wobei mir hier natürlich der Vergleich zu einem höher aufgelösten Ausdruck fehlt (von gleichen Motiv).

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Es steht derzeit also 1:0 für Whitewall für die Lieferzeit.

Noch ein Drucktest: Whitewall vs. myposter.de

Schon lange möchte ich meine Photos auch in gedruckter Form vorliegen haben – und peu a peu tue ich das inzwischen auch. Es ist einfach etwas ganz anderes, vor einem Bild an der Wand zu stehen oder ein schönes Photobuch in der Hand zu halten.

Meine Wandbilder habe ich bislang immer über myposter.de drucken lassen und war bislang auch sehr zufrieden – ich lasse diese immer auch gleich dort rahmen, die Auswahl finde ich sehr ansprechend.

Meine Photobücher lasse ich mir von Saal-Digital machen, weil dort – nach meinen Erfahrungen – die Software einfach am besten ist.

Auf Whitewall wurde ich das erste Mal über eine Facebook-Anzeige aufmerksam – und hier im Blog hat man mir den Anbieter kürzlich wieder in Erinnerung gerufen. Also wird er jetzt mal getestet.

Für mein Badezimmer benötige ich seit einiger Zeit neue Bilder – und weil es sich um einen Feuchtraum handelt, sollten die dort hängenden Aufnahmen auch etwas beständiger sein. Ich habe mich daher für einen Druck auf AluDibond entschieden.
Preislich geben sich die beiden Anbieter nichts – bei Whitewall sieht man gleich den Preis inkl. Aufhängung – bei myposter.de wird man erst gelockt, bevor am Ende noch einmal eine Auswahl für die Wandbefestigung kommt, ohne die es nunmal nicht geht. So war ich am Anfang entzückt, als ich mir einbildete, der AluDibond sei für schlappe 40 Euro zu haben… am Ende habe ich dann nochmal 25 Euro für den Metallrahmen gebucht. So kostet das ganze inkl. Versand bei beiden Anbietern nun ca. 70/75 Euro. Wahrlich kein Schnäppchen, aber diese Dibonds sind idR auch wirklich hochwertig.

Ich habe mich für diese beiden Photos entschieden:

Whitewall.com:
Winternadeln

myposter.de:
Subway Playground

Bei ersterem bin ich gespannt, wie die leichte gelbe Sonne herauskommt; beim zweiten habe ich mich für „brushed“ entschieden – dabei wird das Weiß nicht gedruckt, sondern ausgelassen und man sieht das Metall – ich bin sehr gespannt.

Ich werde dann berichten, wie die Qualität der beiden Drucke ist. Bis dahin – gute Nacht 🙂

12 Megapixel im Großformat drucken – Der Test

Ich bin ja seit einiger Zeit (einigen Monaten) mit mir am hadern, welche Kamera ich mir als nächstes kaufen möchte. Auch ich habe das G.A.S. (Gear Acquisition Syndrome) und bin nicht vor den neuesten Marketing-Gags der Hersteller gefeit. Aber… – es gibt immer ein Aber – so ganz kann man die Vorteile einer hochauflösenden Kamera nicht von der Hand weisen. Ich habe dutzende und aberdutzende von Tests und Berichten gelesen, habe mir Bilder runtergeladen ohne Ende, um Vergleiche ziehen zu können und kann nun endlich wie Dr. Faust sagen: „hier steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.“

Vor einiger Zeit habe ich meine Sony A99 verkauft, um mir das Zeiss FE 16-35mm f/4 kaufen zu können. Es fiel mir nicht leicht, aber ich wollte voll auf das FE-Bajonett setzen, denn die Objektive dort sind gut und leicht, wenngleich nicht so lichtstark (wobei sich das ja jetzt inzwischen erledigt hat). Eine A7s nenne ich seit ca. 1 Jahr mein Eigen und bin eigentlich recht zufrieden. Die Kamera hat zwar nur einen Kontrast AF, aber ich photographiere keinen Sport… sie hat auch keine der anderen modernen Features einer A7r II oder A7 II etc. – bislang hat mich das nicht sonderlich gestört. – Also, warum brauche ich was „besseres“? –> G.A.S.

Die A99 hatte 24 MP Auflösung. Die gedruckten Photos sind sehr scharf und von sehr guter Qualität mit sehr vielen Details (ohne Vergleichsmöglichkeit) und es macht mir viel Freude, sie auch aus kürzester Distanz zu betachten (einige Zentimeter).

Nun also zur Gretchenfrage (um bei Faust zu bleiben): kann das die A7s auch?
… oder muß ich mir doch eine A7r II kaufen…? Auch wenn es eine A7 II ebenso täte…

Ich will eigentlich keine zwei Kameras mit unterschiedlichen Auflösungen rumtragen. Noch nicht.
Aber den Vorteil von zwei Kameras mit zwei Brennweiten/zwei Zooms möchte ich unbedingt wieder genießen. Es geht eben doch oft darum, schnell das eine bestimmte Photo zu schießen – und das geht nunmal nicht, wenn man erst das Objektiv wechseln muß – es gibt aber noch andere Gründe.

Meine Kaufentscheidung könnte sein: eine zweite A7s
Nein, keine A7s II, auch wenn mich der Bildstabilisator extrem reizt. Na ja, wer weiß, was ich für unisinnige Dinge noch anstelle…

Also habe ich mich dazu entschlossen, eines meiner Photos groß drucken zu lassen. Genauer gesagt im Format 90 x 60 cm. Das entspricht ungefähr DIN A1.
Testen werde ich das ganze mit diesem Photo:
The Wanderer

Und wenn hier all die feinen Details des Baumstammes und des Mooses zu sehen sind und die Qualität bei ca. 1m Betrachtungsabstand (und vll auch noch etwas darunter) noch sehr gut ist, dann werde ich wohl bei der geringen Auflösung von 12 Megapixeln bleiben.
Das ganze ist ein etwas kostspieliger Test… denn das Photo kostet inkl. Holzrahmen und Versand fast 80 Euro. Aber was tue ich nicht alles für meinen Blog 😀 – und natürlich für mich 🙂

Daß A3 überhaupt kein Problem ist, nicht einmal mit hohen ISO-Zahlen, habe ich mir schon bewiesen. Unten stehendes Photo habe ich für mein A3 quer-Photobuch bereits drucken lassen und es sieht phänomenal aus. Und das bei ISO 12.800 und einer uralten Minolta-Linse.
Best Friends

Ich bin also guter Dinge und hoffe das Beste. Eine solche Erkenntnis, wie ich sie plane, würde meinem Geldbeutel gut tun. Denn ich spare Geld für eine teure Kamera, die ich nicht brauche (es sei denn, ich Ochse schlage doch bei der A7s II zu – eigentlich schaffe ich es immer, mir alles schön zu reden…) und könnte das verbliebene Geld in ein Objektiv investieren. Oder in einen AV-Verstärker, den ich schon sehr lange haben will… aber Photographie geht vor Film-Sound und Musik.

Den Druck habe ich heute in Auftrag gegeben; das Bild wird wohl Anfang/Mitte der kommenden Woche bei mir ankommen und dann werde ich hier berichten, wie das Ergebnis ist.
Gedruckt wird das ganze aus einer JPEG, die aus einem (komprimierten) RAW entwickelt wurde. Das JPEG hat gerade mal 7,1 MB (sehr schonend für den Festplattenspeicherplatz); aufgenommen wurde das Photo eben mit der A7s und dem Zeiss FE 16-35mm f/4 – sollte als hochwertige Kombination genügen. Das Bild wurde in Lightroom bearbeitet und als 300dpi JPEG exportiert – die Aufnahme erfolgte übrigens bei ISO 400.
Drucken lasse ich bei myposter.de, das Bild bekommt einen Holzrahmen ohne Passepartout.

Ich bin gespannt…