Gastbeitrag über Street Photography von Carsten Osterwald

Hallo liebe Leser,

ich freue mich, Euch heute mal wieder einen Gastbeitrag präsentieren zu können – dieses Mal von Carsten Osterwald, einem Mitglied der sfp-Flickr-Gruppe.
Vielen Dank an Dich Carsten für Deinen Beitrag und Mühe!!
Und Euch allen nun viel Spaß beim lesen 🙂

Erst einmal ein herzliches Dankeschön an Sebastian für die Möglichkeit, auf seinem Blog einen Gastbeitrag zum Thema Fotografieren zu schreiben, zu dem er auf seiner Flickr-Site (https://www.flickr.com/groups/2wielicht/) aufgerufen hat.

Mein Name ist Carsten Osterwald, ich bin 50 Jahre alt (aber nur auf dem Papier ☺ ), ich fotografiere seit über 30 Jahren, aber seit ungefähr 2 Jahren erst mit absoluter Hingabe.

Das liegt zum einen daran, dass ich anfänglich nicht das passende Equipment hatte, zum anderen aber auch, das bis vor 2 Jahren das Thema Fotografie ein Buch mit sieben Siegeln für mich war. Mit dem Kauf meiner letzten und auch aktuellen Ausrüstung habe ich mich dann aber auf den Hosenboden gesetzt und mich mit eben diesen sieben Siegeln intensiv auseinander gesetzt… alleine schon, weil das Interesse immer größer wurde.

Meine aktuelle Kamera ist eine Nikon D3300 mit 2 Festbrennweiten (35/50mm, 1,8), einem Macro (90mm, 2,8) sowie Blitz und Stativ. Ein Tele und/oder Weitwinkel benötige ich für meine Art der Fotografie nicht, aber dazu gleich mehr.
An der Motivwahl habe ich die letzten Jahre sehr viel herum gedoktert, über Landschaften und Architektur, über Wildlife zur Produktfotografie bis hin zur Hochzeit und zum Portrait. Diese Themen haben zwar alle Ihre Daseinsberechtigung, aber mich haben sie nicht vollends befriedigt.
Bis ich dann vor einiger Zeit mit meiner Frau privat für längere Zeit in Thailand gelebt habe. Dort habe ich die Menschen und Ihr buntes Treiben in den Straßen fotografiert. Und weil die Menschen dort so unkompliziert, freundlich und aufgeschlossen damit umgehen, fotografiert zu werden, hat mich diese Art der Bilder in Ihren Bann gezogen. Für mich war in diesem Augenblick mein Steckenpferd „Streetphotographie“ geboren.

OK OK, ich bin sicherlich nicht so vermessen und nenne mich jetzt nur noch Street Fotograf, weil dafür fehlt mir noch eine Unmenge an Erfahrung und Knowhow, aber seien wir doch mal ehrlich, wie soll ich mich sonst nennen? „Angehender Street Fotograf?? Lernender Street Fotograf?? Fast Street Fotograf?? ☺ Nein, ich nehme diese Bezeichnung nur, weil er der Tätigkeit entspricht….in der Praxis bin ich noch ganz unten auf der Leiter.

Alles gut und schön, jetzt wieder in Deutschland zurück, Kamera geschnappt und raus auf die Straße. Au Backe, das war aber mal eine Umstellung. Jetzt kommt natürlich, besonders hier in Deutschland, erst einmal die rechtliche Geschichte zum Tragen (aber dazu später mehr).
Was reizt mich so an der Streetfotografie? Wo sehe ich zwischen mir und anderen Streetfotografen gemeinsame Schnittmengen?
Die EINZIGE gemeinsame Komponente ALLER Streetfotografen ist: Sie halten einen Moment aus dem wahren und echten Leben fest; ungestellt, ungeschminkt und unwiederbringlich!!!

Summer 2016 in Berlin

Die Unterschiede bestehen eigentlich darin, ob das Bild beschnitten wird, mehr oder weniger Kontraste, Farbe oder schwarz-weiß, Körnung mehr oder weniger usw.
So, und jetzt kommen wir nochmal zur rechtlichen Situation…. Speziell hier in Deutschland darf ich lt. Gesetz keine fremde Person erkennbar fotografieren und dieses Bild ohne seine Zustimmung verbreiten (Online, Print, usw).

https://www.flickr.com/photos/142390036@N03/26913264360/in/dateposted-public/

Wie bekommt jetzt ein Street Fotograf diese Rechtssituation mit dem Credo der Street auf einen Nenner? Der eine fotografiert generell keine Gesichter, ein anderer Personen nur von hinten, wieder ein anderer verfremdet die Gesichter, der nächste fragt die betroffene Person vorher und der nächste macht das Bild einfach!! Ohne zu fragen und ohne großes Aufsehen.

Verzweiflung

https://www.flickr.com/photos/142390036@N03/26767128531/in/dateposted-public/

Ich persönlich zähle mich zur letzten Gattung dieser Aufzählung. Klar, es gibt Situationen, da bemerkt die Person deine Absicht. In diesem Fall hilft oftmals ein freundliches Lächeln. Wenn der oder die dann auf mich zukommt, zeige ich das Bild auch und frage im Gespräch, ob ich es veröffentlichen darf…. Und es ist erstaunlich, wie weit man da mit Freundlichkeit kommt. Und sollte man kein Einverständnis bekommen, dann wird das Bild auch anstandslos gelöscht. Des Weiteren weise ich auf meiner Seite (www.carstenosterwaldfotografie.com) ausdrücklich darauf hin, sollte sich eine Person in meinen Bildern wieder finden und mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sein, möge er sich bei mir melden und das Bild wird SOFORT gelöscht.
Es gibt natürlich auch brenzlige Situationen, in der Schläge, verbale Beleidigung uvm. möglich sind, aber das ist eben das Risiko, welches man bei dieser Art der Fotografie tragen muss. Aber warum nehme ich diese Risiken in Kauf? Wenn ich eine oder mehrere Personen ablichten möchte, geht jede Authentizität und Ehrlichkeit verloren, wenn ich im Vorfeld frage und um Erlaubnis bitte. Und genau DAS ist es aber, was ich als Street Fotograf festhalten möchte: Originalität, Echtheit, Unverkrampftheit….. Das echte und wahre Leben eben.

https://www.flickr.com/photos/142390036@N03/27015438840/in/dateposted-public/

BRUS=Bicycle-Rain-Umbrella-Storm..not a good mix :-)

Nur eines sollte jeder vernünftige Street Fotograf beherzigen: Man fotografiert keine Menschen in unvorteilhaften Situationen (Gähnen, Essen, Behinderung usw.) sowie auch keine Obdachlosen. Besonders letztere können sich nicht wehren bzw. stecken in einer Situation, in die sie oftmals unverschuldet rein gerutscht sind. Ausnahmen sind jedoch Detailaufnahmen, denn diese können dazu dienen, den Betrachter wach zu rütteln oder aufmerksam zu machen.
https://www.flickr.com/photos/142390036@N03/27205676006/in/dateposted-public/

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Gastbeitrag: Wenn das Hobby zum Beruf wird – von Sven Pieloth

Einen wunderschönen Samstagnachmittag wünsche ich Euch allen, werte Leser 🙂

Heute habe ich ein kleines Schmankerl für Euch in Form eines Gastbeitrages. Der Photograph Sven Pieloth aus Worms erzählt Euch von seiner Erfahrungen als quasi frisch gebackener Profi, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat – ein Traum für viele.

Ich habe Sven 2014 auf einem Portrait-Workshop von Besier Oehling bei der Fotomesse Worms kennengelernt – wir haben uns auf Anhieb verstanden und haben immer mal wieder Kontakt via Facebook – und daher kam ich auf den Gedanken, ihn einfach mal zu fragen, ob er nicht Interesse hätte, Euch seine persönlichen Erfahrungen, seinen Werdegang etc. zu erzählen. Ich freue mich sehr, daß er Ja gesagt!!

Und so: hier ist die heutige Top-Story 🙂
Viel Spaß:

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Erst einmal vielen Dank an Sebastian für die Möglichkeit einen Gastbeitrag in seinem Blog schreiben zu dürfen. Natürlich hoffe ich darauf, dass er für Euch interessant zu lesen ist. Ich gebe mir auf jeden Fall viel Mühe.

Ich soll etwas über mich, meinem Werdegang und meine Sicht zum Thema Fotografie und Bildbearbeitung schreiben. Na gut, dann legen wir mal los.

Mein Name ist Sven Pieloth, bin gebürtiger und stolzer Nürnberger, geboren bin ich in dem Jahr als Tony Montana sein Imperium aufbaute und die Jedis zurück kehrten (1983). Ich arbeite als selbstständiger Fotograf mit Sitz in Worms, Rheinland-Pfalz.

Ich denke ich fange mal ziemlich früh an etwas über mich zu erzählen. Als Kind war ich schon immer eher der „Ruhige“. Meine Mutter schwärmt mir heute noch vor wie brav ich doch als Kind gewesen sei. Ich konnte mich schon immer prima selbst beschäftigen. Soweit ich mich noch erinnern kann, fand ich Bildsprache schon immer faszinierend. Angefangen mit Zeichentrickfilmen wie – Das letzte Einhorn -, über meinen ersten Realfilm – Legende – der mir als Kind angst machte (Tim Curry als Lord of Darkness…genial!) und später auch Comics. Ich habe angefangen viel selbst zu malen und zu zeichnen. Mit der Fotografie habe ich mich natürlich auch beschäftigt.

Ich bekam mit acht Jahren meine erste Kamera geschenkt. Das war eine weinrote Revue. Natürlich damals mit waschechten 35mm Film. Damit habe ich viel geknipst. Am meisten meine Familie, Freunde und meine mühsam in Pose gestellten Actionfiguren. Quasi meine ersten Composings. Da ich damals aber lieber gezeichnet habe und ich das Geld für die Filmentwicklung lieber in Comics gesteckt habe, kam die Fotografie viel zu kurz. Es dauerte lange bis ich mich wieder der Fotografie gewidmet habe. Mit 19 Jahren habe ich mir meine erste digitale Kompaktkamera zugelegt. Soweit ich mich erinnern kann war diese von Kodak und hatte 2,1 Millionen Bildpunkte. Nichts besonderes
eben. Aber, ich habe damals angefangen Composings am Computer zu erstellen. Mein damaliger bester Freund hatte ein Programm zu Weihnachten geschenkt bekommen. Photo Impact hieß das. Kennt wahrscheinlich keine Sau mehr. Eigentlich war es für Composings auch nicht wirklich ausgelegt. Hauptsächlich sollte man damit einfach nur Fotos korrigieren. Wir haben es aber trotzdem bis zum Gehtnichtmehr ausgereizt. Dafür mussten auch echte Fotos her. Somit haben wir alles mögliche gebastelt und so ist meine Liebe zur Bildbearbeitung entstanden.

Mit 21 Jahren hatte ich das rießen Glück einen Job in einem Foto-Medien-Labor in Nürnberg zu ergattern. Ich war quasi das -Mädchen-für-Alles-. Ich durfte dort alles machen. Von der chemischen Filmentwicklung in der Dunkelkammer über Bildbearbeitung mit Photoshop 7, zu dem ich gleich mehr erzählen werde, und das schießen von Bewerbungsfotos. Ich wurde, trotz fehlender Ausbildung voll mit einbezogen. Ich habe alles gezeigt bekommen und habe mir den Rest selbst beigebracht. Wie bereits erwähnt konnte ich ebenfalls Photoshop nutzen. Damals in der Version 7.
Oh mein Gott, was hat mich dieses Programm geflasht! Die Möglichkeiten waren schier unendlich. Ich bin sogar nach der Arbeit länger da geblieben weil ich unbedingt alles ausprobieren musste was mit Photoshop alles möglich war. Seitdem bin ich mit dem Photoshop Virus infiziert. Als ich erfahren habe was dieses Programm kostet, damals die Version CS2, war ich erst mal wieder ernüchtert. Ich wollte dieses Programm aber unbedingt Zuhause nutzen. Ich habe mir also viel Geld mit der Arbeit im Labor zusammen gespart, dass ich tatsächlich irgendwann genug zusammen hatte. Photoshop Love!

Wie man schon erkennen kann, hat im Prinzip alles mit der Bildbearbeitung angefangen. Die Fotografie war für mich eher zweckmäßig. Ich habe sie hauptsächlich für Objekte oder Texturen gebraucht. Das änderte sich allerdings, als ich meine Lehre zum Kaufmann im Einzelhandel begann. Denn, ich habe sie in einem Fotofachgeschäft in Fürth bei Nürnberg absolviert. Da musste ich mich sehr mit dem Thema Fotografie und Fototechnik aussendender setzen. Da das Geschäft ebenfalls ein Fotostudio führte, habe ich auch gleichzeitig neben meiner kaufmännischen Ausbildung, eine inoffizielle Fotografenausbildung genossen. Das hat mir das Arbeiten mit Menschen vor der Kamera näher gebracht. Das fand ich letzten Endes so interessant, dass ich mir dort meine erste DSLR zulegte. Damals eine Canon EOS 20D mitsamt 50mm/1.8 Objektiv. Damit habe ich so gut wie jeden Menschen in allen möglichen Locations porträtiert der Lust hatten vor meiner Kamera zu stehen. Ich hatte eine menge Spaß und dadurch, dass ich eine einzige Linse hatte, habe ich diese so gut kennen gelernt, dass ich sie in Kombination mit der Kamera perfekt einsetzen konnte. Ich war einfach zufrieden und habe das System Jahrelang so weiter benutzt.

Nach meiner Ausbildung wechselte ich dann zum großen roten Elektronikfachmarkt. Leider war das für mich eine Fehlentscheidung. Das persönliche und die langen Beratungsgespräche waren nicht mehr da. Es war wie arbeiten am Fließband. Ich habe es nicht wirklich lange dort ausgehalten. Ich habe dann viele wechselnde Jobs ausgeübt um irgendwie über die Runden zu kommen. Was aber immer geblieben ist, war die Fotografie und Bildbearbeitung.

Irgendwann stellte mir meine Frau eine essenzielle Frage. „Hast du schon mal darüber nachgedacht dich mit der Fotografie selbstständig zu machen?“ Ich musste nachdenken und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich tatsächlich schon mal darüber nachgedacht habe. Das war aber eher nur eine kleine und kurze Überlegung. Ich habe mir eine selbstständige Tätigkeit nie wirklich zugetraut. Sie bot mir ihre uneingeschränkte Unterstützung an, was ich ihr so verdammt hoch anrechne. Auch heute noch. Ich beschäftigte mich etwa eineinhalb Jahre mit dem Thema Selbstständigkeit, schrieb einen Businessplan den ich etwa hundert Mal änderte und besuchte ein Gründerseminar. Ich wollte wissen ob ich überhaupt von meinem fotografischen Können soweit war um auch damit Geld zu verdienen. Ich versuchte an Fotoaufträge zu kommen um zu sehen ob sich jemand dafür interessiert. Tatsächlich habe ich eine Menge Anfragen bekommen. Somit war es für mich der Startschuss. Und da ich sowieso schon immer das Motto verfolge – Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – habe ich
mein Gewerbe angemeldet. Fortan war ich selbstständiger Fotograf. Und das jetzt mittlerweile seit etwas mehr als ein Jahr.

Was bedeutet Fotografie für mich eigentlich? Hat sich jemand von Euch schon einmal diese Frage gestellt? Ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Ich mache sie einfach. Wenn ich darüber nachdenke ist es in erster Linie Spaß für mich. Ich habe einfach Spaß mit Menschen zusammen zu sein, diese so gut es geht ab zu lichten um ihnen damit eine Freude zu machen. Ich liebe die Kombination aus dem eigentlichen Fotografieren und der Bildbearbeitung bzw. Retusche danach. Das gehört für mich auch ganz klar zusammen. Ich hatte auf Facebook mal einen Satz gepostet der mir mal spontan zu dem Thema eingefallen ist: „Fotografie ohne Bildbearbeitung ist wie Vorspiel ohne Sex.“ Es ist dann einfach nicht vollendet. Ich wünsche mir, für immer die Fotografie und die Bildbearbeitung in meinem Leben behalten zu können. Denn Sie ist so vielfältig und spiegelt Gefühle wieder.
Dabei spielt für mich das Equipment eine eher untergeordnete Rolle. Das musste ich aber auch erst feststellen. Ich bin an sich ein sehr Technisch interessierter Mensch.

Ich hatte wie beschrieben erst eine Canon 20D. Als es mit der Selbstständigkeit los ging, holte ich mir eine Canon 70D mitsamt mehreren Objektiven, Blitzen, Lichtformer usw. Also das volle Programm. Ich dachte mir, ich muss für jede Situation ausgerüstet sein. Wenige Monate später verkaufte ich wieder die Canon Sachen, weil ich total scharf auf eine Vollformat Kamera war. Aber warum keine Canon 6D oder 5D? Ich war total angefixt von den Sony A7 Kameras. Und das sollte es dann auch werden.
Versteht mich nicht falsch. Ich habe meine Canon Kameras und die passenden Linsen geliebt und das waren auch tolle technische Geräte. Aber ich merkte, dass ich was verändern wollte. Außerdem war da diese Neugier nach der neuen Technik. Was soll ich sagen, tolle Cam! Klasse Objektive! Dann kam aber der Punkt, an dem alles zu viel wurde. Zuviel Gerümpel das kaum Anwendung fand. Außerdem fand ich zur Available Light Fotografie. Ich liebe die Herausforderung nur mit deiner Kamera und ein bis zwei Objektive und vielleicht noch einem Reflektor los zu ziehen und das natürliche Licht zu lesen und aus zu nutzen. Somit verkaufte ich den größten Teil an Equipment wieder. Es blieb nur ein Systemblitz, ein Beauty Dish, ein Blitz-Stativ und ein Reflektor übrig. Den Blitz und den Beauty Dish nutze ich nur wenn ich speziell dafür was geplant habe oder es gerade nicht anders geht. Hauptsächlich fotografiere ich Outdoor. Ich liebe es das Umfeld mit ein zu beziehen. In Kombination mit dem natürlichen Umgebungslicht bekommt man immer tolle Stimmungen hin.

Mittlerweile bin ich bei Nikon gelandet. Der ein oder andere denkt jetzt sicher an die D750 oder D800. Denn ich bin ja ein professioneller Fotograf. Die müssen immer mit Vollformat arbeiten. Aber da muss ich Euch leider enttäuschen. Ich habe mich bewusst wieder für eine APS-C DSLR entschieden. Ich arbeite derzeit mit einer Nikon D7200. Ich habe bereits Erfahrungen mit allen möglichen Sensoren und Kameras gesammelt. Und der Unterschied von APS-C auf Vollformat ist nicht mehr so groß wie es noch vor einigen Jahren war. Wenn ihr das mal ehrlich betrachtet, kann man bei einem Bild nur schwer sagen ob es mit einer APS-C oder einer Vollfomat Kamera aufgenommen wurde. Es gibt sicherlich berechtigte Vorteile für das Vollformat. In meinem Fall benötige ich diese aber nicht da ich mit meiner D7200 keine schlechteren Fotos mache als mit meiner Sony A7. Dazu kommt eben die größere Objektivauswahl die mir die Nikon bietet. Bei Sony war man da dann doch ein wenig eingeschränkt ohne teuren Adapter.

Abschließend möchte ich noch ein paar Sachen erwähnen. Zum einen sollte man sich selbst immer Treu bleiben. Versucht nicht wie andere zu sein. Entwickelt euch selbst weiter. Wenn man sich umsieht, gerade auf Facebook, sehen viele Bilder einfach nur noch gleich aus. Nehmt einfach jeden Tag die Kamera in die Hand und übt. Das bringt Euch auch mehr als jeder Workshop. Und egal was man tut. Aufgeben ist nicht drin. Die Fortschritte werden früher oder später Sichtbar sein. Aber am wichtigsten ist, dass Ihr Spaß an der Sache habt.

Ich danke jeden einzelnen für die Aufmerksamkeit und das Interesse an diesem Gastbeitrag.
Beste Grüße und Rock on!

Eurer Sven Pieloth aka Moreornothing-Photodesign

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Ihr findet Sven Pieloth im Netz unter folgenden Adressen:

Website / Blog: http://www.moreornothing-photodesign.com (noch in Arbeit)
Facebook: http://www.facebook.com/svenpieloth.photography
Instagram: http://www.instagram.com/moreornothing_photodesign

Hat jemand Lust, einen Gastbeitrag zu schreiben?

Hallo zusammen,

hat jemand Lust, für diesen Blog einen Gastbeitrag zu verfassen?

Das ganze würde natürlich mit Euren jeweiligen Flickr/500px-Photos aufgehübscht werden (inkl. Verlinkung zu Euren Profil u. a. zu WordPress).

Thema kann zB sein:
– Vorstellung der eigenen Person
– Welche Ausrüstung benutzt Ihr
– was bedeutet Photographie für Euch
– welche Motive sind Euch am liebsten
– usw.