Unterwegs im Heidelberger Zoo

Gestern hat es endlich mal geklappt mit dem Zoo in Heidelberg. Das Areal hat in den vergangenen 20 Jahren eine ziemliche Umwandlung hinter sich. Ich mag Zoos eigentlich nicht, weil es mir nicht gefällt, wenn Tiere eingesperrt sind, aber hier hat man sich wirklich Gedanken gemacht und es ist eine sehr schöne Anlage entstanden. Zwar wünschte ich mir auch hier noch mehr Platz für einige Vögel und vor allem die Großkatzen, aber nu ja.
Zu den Affen und den Seehunden etc. hat es leider zeitlich nicht mehr gereicht, das muß ich auf einen nächsten Besuch verschieben.

Mir ging es vor allem darum, das noch immer relativ neue Sigma 150-600mm C zu testen und seiner Bestimmung zuzuführen. Es hat sehr geklappt an der A7 II.
Natürlich waren ab und zu die Zäune wieder im Weg, sodaß es für ein brauchbares Bild darauf ankam, daß einerseits das Motiv weit genug weg von Hintergründen war, nah genug an der Kamera und immer noch weit genug weg vom Zaun, damit man diesen auch bei ggf f/6.3 noch einigermaßen ausblenden kann. Hat nicht immer geklappt.

Hier nun die Ergebnisse:

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Zwei iPhone-Shots

In letzter Zeit bin ich irgendwie schreib- und photo-faul.

Das liegt einerseits daran, daß mein Husten seit 5 Wochen nicht weg will; und ich andererseits gerade an die PS4 gefesselt bin (Skyrim) 😀
Daher muß ab und zu das iPhone herhalten, um den kurzfristigen Lichtdurst zu stillen; hier nun also zwei Aufnahmen:

Das erste ist in Mannheims Stadtteil „Neckarstadt West“ entstanden – genauer gesagt in einem seiner Ghettos, dort wo gleich nebendran die Lupinenstraße ist (dort, wo die Dirnen ihrer Arbeit nachgehen). Das Bild zeigt den Innenhof eines Hauses, das vollständig von Ausländern bewohnt wird. Wie eigentlich fast jedes Haus dort, aber nicht ausschließlich. Das Außenherum ist bereits etwas furchteinflößend, so richtig beklemmend wurde es dann aber hier. Keine schöne Gegend.

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#mannheim

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Das zweite Bild entstand im Neu- bzw. Rohbau des neues Luxor Filmpalasts in Heidelbergs Neubaugebiet „Bahnstadt“.
Das neue Mega-Kino soll (ich weiß es nicht mehr genau) 12 oder 14 Themen-Räume/-Kinos haben und ein riesiges Aquarium in der Mitte. Gestern war dort Richtfest. Das Dach fehlte noch, aber der Rohbau war im wesentlichen abgeschlossen. Ein durchaus beeindruckender Bau – ich freue mich drauf.

Twin Turbo Vol. 5 & Odenwaldtour

Guten Morgen allerseits,

am gestrigen Samstag hat es mich und die Zwillinge Stephan & Martin wieder in den Odenwald gezogen. Der Samstag in der letzten Woche war so schön, da wollten wir gleich noch einmal wiederholen. Also ging es wieder gegen 7:30h los Richtung Heiligkreuzsteinach und Heddesbach; später am Tage dann noch zu einem Stück Wald zwischen Wilhelmsfeld und Petersal/Ziegelhausen.

Der Morgen war an Magie kaum zu überbieten, denn die Natur offenbarte sich uns einmal mehr von Ihrer schönsten Seite. Zum Aufwärmen hab es ein paar Schüsse im Star Wars-Stil (ja, Spaß muß sein und das Kind im Manne muß erheitert werden 😉 ) – die meisten Photos mit den Zwillingen habe ich bei FB auf meinem persönlichen Profil als Album hochgeladen.

The First Fight

Die Szenerie dort war so atemberaubend – wir haben an einem bestimmten Waldstück mindestens eine Stunde verbracht und uns verzaubern lassen. Ich hatte schon befürchtet, daß es gar keinen Nebel geben wird und in den Niederungen war dem auch so. In einer bestimmten Höhe aber, hing alles voll mit meinem liebsten Dunst. An dieser spezielle Stelle ging es von der Straße etwas abschüssig in den Wald hinein – hier lag die Landschaft schon wieder zu hoch und es gab wieder keinen Nebel mehr; weiter hinten an der Baumgrenze kam man zu einem Abhang, der in eine Senke führte, und in dieser Senke hing der Nebel in dicken Schwaden wie ein Meer aus Dunst; und hinter diesem Nebelsee ging die Sonne golden auf. Etwas schöneres hatte ich lange nicht mehr gesehen. Märchenhaft.

Ich bin ja nicht gerade Portrait-Photograph und mache Portraits auch nicht sooo gerne; aber ich bin ein begeisterter Anhänger des sog. „Human Element“, wenn also der Mensch oder von Menschen gemachtes ein Bild und dessen Story aufpeppen.
Und so haben die Zwillingen in der folgenden Aufnahme für mich erfolgreich „posiert“.
Twin Walk
Morgennebel

Die Landschaft hat in diesem Teil mit voller Wucht die Sinne berührt und die Seele entzückt:
Sonnenaufgang

Auch ein Autoreifen genoß die Aussicht…
Tyred

Nach ungefähr 3 Stunden im Wald war es dann Zeit, zu rasten. Wird sind runter nach Heidelberg gefahren, sind noch ein wenig gebummelt und habe schließlich bei Mandy’s Foodland im Railway Diner einen leckeren Burger genossen.
Frisch gestärkt wollten wir anschließend noch einmal die Lichtschwerter auspacken, haben aber nicht so wirklich passende Umgebungen entdecken können; und die schöne Parkhaus-Einfahrt am York-Gebäude in Mannheim ist inzwischen auch abgesperrt… Also sind wir in den Mannheimer Schloßpark/Friedrichspark getigert, um eine altbekannte Unterführung zu besuchen – aber auch dort war es leider zu hell – und einfach auch zu belebt.

Zeit für eine Tasse Kaffee.

Später am Tage zum Sonnenuntergang ging es dann zum Waldstück zwischen Wilhelmsfeld und Ziegelhausen, wo ich versucht habe, die Landschaft als Star Wars-Kiulisse einzubinden – die beiden Lichtschwerter von Hasbro (immerhin 30 Euro pro Stück und Lieferung ohne Batterien…) waren überraschend leuchtschwach. In der vergangenen Woche hatte ich ein billiges 6-Euro-Dings bei der Drogerie Müller erstanden, das hatte deutlich mehr Power, fiel aber dauern unerwartet aus (aber wenigstens waren Batterien dabei…).
Ich wollte nicht auf ISO 100.000irgendwas gehen und habe gepokert… Sony-Sensor + A7s + Lightroom – das wird schon gehen, wenn die Bilder fast schwarz sind – nun, Wunder vollbringen kann auch diese Kombination nicht und weil ich mit f/4 ran mußte, war eines meiner Lieblingsbilder dann doch etwas verrauscht und verwirbelt. Aber mir gefällt es dennoch und kann damit einigermaßen leben.

Jedi vs. Sith
Jedi vs. Sith II

Zum Abschluß des Tages gab es dann noch eine Landschaftsaufnahme und auf dem Rückweg am Neckar entlang eine ganz nette Aufnahme der Karl-Theodor-Brücke (sog. „Alte Brücke“) in Heidelberg mit Blick auf das Schloß.

Sonnenuntergang
Alte Brücke

Der Tag war atemberaubend, entspannend, ereignisreich und erholsam. Ein richtig schönes Erlebnis und ein wahres Photo-Fest. An dieser Stelle daher noch einmal mein Dank an Stephan & Martin für das mitmachen und einen freundlichen Gruß ans Universum mit einer tiefen Verbeugung vor unserer wunderbaren Natur. Schaden nur, daß wir Human Elements diese immer weiter zubauen, verdrecken und vernichten…

Universität Heidelberg – Alte Aula

Heute vormittag war ich kurz in Heidelberg, um (endlich mal) die alte Aula der Alten Universität zu besichtigen.

Die Homepage der Uni schreibt dazu:

Die Alte Aula befindet sich im historischen Gebäude der Alten Universität. Sie ist der Haupt-Repräsentationsraum der Universität Heidelberg. Wie das gesamte Gebäude diente auch die Aula lange Zeit der akademischen Lehre. Ihre heutige Form verdankt sie Plänen von Josef Durm, nach denen die Aula anlässlich der Fünfhundertjahrfeier der Ruperto Carola im Jahr 1886 umgestaltet wurde. Seitdem werden in der Aula in Bildnissen und Büsten Gründer, Erneuerer und Förderer der Universität sowie ihre wichtigsten Gelehrten von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert geehrt.
Heute wird die Aula von der Universität überwiegend für akademische Feiern genutzt. Sie ist jedoch auch der Ort für Konzerte, Vorträge und ähnliche Feierlichkeiten, denen ihr ehrwürdiges Ambiente einen besonderen Glanz verleihen soll.

Ich hatte Glück… laut Homepage ist die Aula eigentlich ab Dienstag immer von 10 Uhr ab geöffnet – heute aber wäre sie wohl wegen Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen gewesen; da die Jungs gerade am arbeiten waren, durfte ich rein. Die Empore ist leider nicht zugänglich, weil momentan baufällig.

Kosten tut der Spaß 3 Euro – im Ticketpreis inbegriffen ist auch noch das Museum und der Studentenkarzer. Letzteren hatte ich schon gesehen, wollte rein, hab es dann aber vergessen… o.o
Plus 3 Euro für’s Parkhaus… war dieser Trip relativ teuer 😀
Ich war auch noch in der Uni-Bibliothek in der Hoffnung, daß da drinnen auch was prunkvolles auf mich wartet. Dem war nicht so.

Für das Bild hat es sich dennoch gelohnt.

Universität Heidelberg - Alte Aula

Eine kleine Tour von HD nach MA

Servus Publikum 🙂

Gestern hat es mich wieder raus getrieben – das Wetter war wechselhaft und nahezu PERFEKT zum photographieren. Die letzten Tage/Wochen waren da eher schwierig, denn die brutale Sonne erzeugt nur noch extreme Spitzlichter und harte Schatten – was vielleicht für die Straßenphotographie noch nützlich ist, wird eigentlich fast überall sonst zum Ärgernis.

Gestern gab es also Erholung von der Hitzewelle und ständig sehr schnell wechselnde Lichtverhältnisse. Sonne raus, Sonne weg, Wolken da, Wolken weg, Regen an, Regen aus… und bei solchen Verhältnissen kann man (zugegeben mit etwas Glück) sehr schöne Photos aufnehmen. Denn gerade, wenn die Sonne hinter Wolke steht oder eben die Wolken selbst sehr kontrastreich sind und sich rasch bewegen – das hat sehr viel Dynamik und wirkt sehr lebendig.

Zuerst bin ich also nach Heidelberg gefahren. Dort wollte ich mir das Forschungsgebäude von Octapharma ansehen. Der futuristische Bau steht am Rande der Berliner Straße im Neuenheimer Feld und wirkt wie ein Schiff, welches das Viertel durchpflügt. Durchaus interessant:

Sailing the Fields

Anschließend hat es mich wieder nach Mannheim gezogen. Ich habe nach guten Plätzen gesucht, um den Rangierbahnhof ablichten zu können. So kam ich zuerst beim Maimarkt-Gelände an – auf der Suche nach einer geeigneten Brücke. Außerdem hat es mich interessiert, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, den Parkplatz des Maimarkts von oben zu sehen… leider nicht. Auch eine Brücke mit Blick auf den Bahnhof gibt es leider nicht. Aber durchaus ein oder zwei interessante Motive:

Drei Laternen

Maimarktbrücke

Also bin ich weitergefahren. Eine Stelle kannte ich ja schon und diese habe ich dann auch wieder besucht – von dort aus sieht man einen Teil des Bahnhofes, nur eben leider nicht die schöne große Stelle mit den extrem vielen Gleisen – aber es war ok 🙂

Rangierbahnhof Mannheim

Rangierbahnhof Mannheim

Ein Stückchen weiter (müßte dann schon Rheinau gewesen sein) habe ich noch eine Autobahnbrücke mit einer Treppe nach oben gefunden. Leider war Geländer so dermaßen hoch, daß man nicht wirklich gut arbeiten konnte. Und leider lag unter mir auch wieder nur ein Teil mit relativ wenig Gleisen und Zügen.

Under the Bridge

Rangierbahnhof Mannheim

Nachdem die Industrie dann abgehakt war, wollte ich – mal wieder – eines von diesen Heuballen-Bildern machen. Ja, jeder macht sie, schon milliardenfach wurden sie geschossen… aber irgendwie finde ich sie immer wieder schön. Und es macht einfach Spaß – also warum darauf verzichten?
So fuhr ich ein bißchen durch die Gegend, bis ich an ein Waldstück kam… „Rheinau hat einen Wald…?!“ Ja, und einen sehr schönen noch dazu!! – Und siehe da… Heuballen – JUBEL!!

Ernte II

Heuballen

Allein auf weiter Flur

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So, das war es erstmal für heute 🙂
Ach ja, das verwendete Equipment darf nicht fehlen:

Kamera: Sony A99
Objektive: Minolta AF 17-35mm f/2.8-4; Minolta AF 80-200mm f/2.8 APO G HS

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Album bei Flickr: klick

Phototour der Kontraste: Mannheim Herzogenriedpark – Heidelberg Emmertsgrund

Am vergangenen Sonntag gab es für mich eine Tour der Kontraste. Zunächst ging es in den Mannheimer Herzogenriedpark und anschließend nach Heidelberg in den Stadtteil Emmertsgrund.

Mannheims Stadtparks erfreuen sich nicht nur bei der Mannheimer Bevölkerung größter Beliebtheit – von überall her aus der Region strömen die Massen beinahe täglich in die Stadt, um die beiden großen Parks als Naherholungsgebiet zu nutzen.

Luisenpark und Herzogenriedpark wurden im Zuge der Bundesgartenschau 1975 erneuert bzw. erweitert. Mannheims Stadtparks gelten als zwei der schönsten Parkanlagen Europas. Und das zu recht. Zwar fehlt an einigen Ecken manchmal das nötige Kleingeld für eine permanente Erneuerung oder Erhaltung, aber die Stadt kümmert sich gut um die beiden Juwelen.

Im Herzogenriedpark nun steht die sog. „Multihalle“. Dazu steht bei der Wikipedia:

Die Multihalle ist eine Halle mit einem mehrfach gekrümmten Gitter aus Holzleisten, die von den Architekten Carlfried Mutschler, Joachim Langner und Frei Otto geplant und im Jahr 1975 fertigstellt wurde. Die Planung des Tragwerks und die Nachweise der Standsicherheit wurden durch das Büro Ove Arup & Partners aus London erbracht (heute Arup Group Ltd.). Unter der gemeinsamen Überdachung aus zwei ineinander übergehenden Kuppeln befindet sich die eigentliche Veranstaltungshalle sowie ein erweiterter Bereich mit Durchgängen und einem Restaurant. Durch die teilweise lichtdurchlässige Folie wird der Innenraum mild und gleichmäßig durch das Tageslicht ausgeleuchtet.

Allgemeine Daten:

Tragkonstruktion: Holzlatten, kreuzweise in zwei bzw. vier Latten übereinander verlegt. Abstand voneinander 50/50 cm. Lattenquerschnitt 5/5 cm (Holz: Hemlock Pine)
Dachfläche: 9.500 m²
Bohrlöcher an den Kreuzungspunkten: 144.000, 34.000 Bolzen
Randumfang: 685 m (seilgestützter Rand: 35 m, Bögen: 135 m)
Seilnetz: 7.150 m
Bedachung: Trevira-Gewebe, geschwärzt, PVC-beschichtet, Bahnenware, an den Stößen überlappt und geschweißt, auf Nagellatten mit Bukamaklammern
Hallengröße: 10.500 m³
Gesamtlänge: 160 m
Gesamtbreite: 115 m
Kuppelhöhe: 20 m
Größte Querspannweite: 60 m

Und hier nun die Aufnahmen zu dieser beeindruckenden Konstruktion, die derzeit größtenteils sanierungsbedürftig ist.

Exit the UFO

Enter the UFO

Und hier noch einige Aufnahmen der Parklandschaft, in der es – wie im Luisenpark auch – von Tieren nur so wimmelt. Peinlich aber wahr: ich habe dort meinen ersten Gänsemarsch gesehen. Und es war wunderschön!! 🙂
Überhaupt gibt es dort freilaufende Enten und Gänse in größtmöglicher Anzahl; im Parksee tummeln sich Welse und Schildkröten und in den Bäumen hüpfen Eichhörnchen von Ast zu Ast. Es ist traumhaft.

Eichhörnchen

Herzogenriedpark II

Herzogenriedpark

Besonders beeindruckend fand ich den kleinen, aber feinen Bambuswald am Rande des Parksees. In dieser Dichte habe ich selbst Bambus noch nie direkt begehen und befühlen können. Eine einmalige Erfahrung.

Bambus II

Bambus

Album bei Flickr

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Von da aus ging es zum Kontrastprogramm.
Der Stadtteil Emmertsgrund in Heidelberg gilt als eines von Heidelbergs Ghettos. Es spricht einerseits für Heidelberg, daß dieses fragwürdige Paradebeispiel einer brutalistischen Betonwüste inmitten eines Waldstückes im Odenwald liegt und so von der Anlage her im Grunde recht ansehnlich sein kann, wenn das Licht stimmt. Aber welcher Gehirnamputierte läßt es bitte zu, daß eine solch schöne Gegend mit einem derartigen negativen Mahnmal für den sozialen Wohnungsbau verschandelt wird??!!

So gibt es im Emmertsgrund und im benachbarten Stadtteil Boxberg auch keinerlei höhere weiterführenden Schulen… Damit war die Rolle dieses Stadtteils als abgelegener sozialer Brennpunkt von vornherein festgelegt.

Zum Stadtteil bei der Wikipedia:

Der Emmertsgrund wurde Ende der 1960er Jahre von Fred Angerer und Alexander von Branca unter Mitwirkung von Alexander Mitscherlich als Großsiedlung für etwa 11.000 Einwohner konzipiert und unter Förderung des Bundes durch die Neue Heimat zwischen 1970 und 75 ausgeführt. Bis heute hat die Einwohnerzahl allerdings nur etwa 7.000 erreicht. Die Wohninfrastruktur zeichnet sich im Norden des Stadtteils durch hohe Betonbauten und im Süden durch zwei- bis dreigeschossige Eigenheime aus. Markant ist an der Schnittstelle ein Hochhaus einer Versicherungsgruppe, das höchste Gebäude in Heidelberg.

Es war – trotz Sonnenschein – ein zwiegespaltenes Erlebnis, weil eben einerseits offensichtlich ist, daß man die Anlage einigermaßen „schön“ oder ansprechend gestalten wollte, andererseits aber diese abartigen Betonklötze jedes Klischee der Trabantenstadt repräsentieren. Und außerdem sind diese Dinger inzwischen 40 Jahre alt und deshalb teilweise zugewachsen… vor 40 Jahren muß das weitaus häßlicher ausgesehen haben.
In der Region weiß so ziemlich jeder: nachts geht man da am besten nicht hin. Und auch sonntags war es mulmig… man läuft mit all dem Equipment umher und wird alle paar Meter kritisch von der indigenen Fauna beäugt. Nach ca. 30 Minuten wurde mir das ganze dann auch zu spannend…

Hier meine Eindrücke (Flickr-Album):

Wohnblock

Spielplatz

Follow the yellow brick road...?

Nr. 27

Sonnenschirm

Alien Entrance

Emmertsgrundpassage

Aussicht

Aussicht II

Durchgang

Rankengang

Treppen

Eine kleine Story am Rande:
Ein Bekannter hat mir erzählt, daß er dort einmal beruflich zu tun hatte als Handwerker. Er ging so durch die Emmertsgrundpassage und sah einen anderen Handwerker kreidebleich mitten auf dem Weg stehen. Dieser berichtete, daß er hier gerade Baumbeschnitt durchführen wollte, als plötzlich eine vollgeschissene Windel wie ein Haubitzengeschoß knapp neben ihm einschlug. Ein Schock für’s Leben. Emmertsgrund live.

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Benutzes Equipment:
Sony A99 + Minolta AF 17-35mm f/2.8-4
Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 („Ofenrohr“)

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Heidelberg einst und heute

Alt-Mannheim vor 100 Jahren: Ein Stadtbild im Wandel