Ein Kurztrip nach Laboe an der Ostsee

Anfang September hat es mich für ein paar Tage nach Laboe verschlagen, einem – so sagte man mir – sehr schönen und sehr bekannten Kurort.
Und, um es gleich vorweg zu nehmen: ich war begeistert!! Wir hatten eine sehr schöne Ferienwohnung gemietet, die nur etwa 50 Meter vom Strand entfernt lag. Die Anreise von Weinheim aus dauerte ca. 7 Stunden – die Autobahnen waren voll mit Baustellen, sodaß man über sehr weite Strecken nur 80 km/h fahren durfte. Die Heimfahrt war eine halbe Katastrophe und hat durch eine teilweise Vollsperrung der A7 an diesem Wochenende über 9 Stunden gedauert. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Da wurde der Verkehr über locker 20 km durch alle möglichen Dörfer geleitet – es hat sich auf den Landstraßen gestaut bis hinter den Horizont. Abartig – was für eine Belastung für Land und Leute!!

Laboe selbst war ein Traum. Unglaublich nette Leute, phantastisches Essen, eine unfaßbar gute Luft, ein wunderschöner Strand… es war herrlich. Keine Asis, keine Industrie, kein Lärm – einfach nur Erholung pur.

Gleich nach der Ankunft waren wir in der sog. Fischküche. Ein kleines Fischrestaurant direkt and er Strandpromenade. Ich hatte eine fangfrische Seescholle (gebraten), dazu süddeutschen (!) Kartoffelsalat in einer unfaßbar guten Qualität (süddeutscher K-Salat wird mit Essig zubereitet, nicht mit Mayo), sowie hausgemachte Remoulade zum Fisch – und diese Remoulade… ich hab den Geschmack immer noch im Mund. Das war so gigantisch gut!!

Am nächsten Tag gönnte ich mir einige Stunden am Strand und ruhte in einem der Strandkörbe – Schiffe beobachten und vor allem die Möwen, die allenthalben versuchten, die Gäste, die gerade ins Wasser gingen um ihr Hab und Gutbringen. Es war köstlich, die Viecher sind einfach zu geil. Hab mich scheppgelacht.

Abends ging es dann in die Tapas-Bar „Buena Vista“ – ein wunderschönes Ambiente und extrem gutes Essen.
Dort waren wir auch am Folgetag abends wieder essen.

Am dritten Tag bin ich die Strandpromenade entlanggelaufen Richtung Marinedenkmal und U-Boot-Museum und habe mich in der Strandklause für eine leckere Fischsuppe niedergelassen.

Gefrühstückt haben wir einmal zuhause und einmal in einem kleinen, extrem gemütlichen Café namens MoccaFee

So, nach all den iPhone-Eindrücken, hier noch ein paar Aufnahmen, die ich mit meiner Sony A7 II gemacht habe. Als Objektive hatte ich dabei: Sony/Zeiss FE 55mm f/1.8 und das Venus Optics Laowa 15mm f/4 Macro. Ich muß gestehen… ob all der schönen verschiedenen Möwen, habe ich das eine oder andere Mal ein Tele dann doch vermißt, aber ich wollte die Ausrüstung bewußt klein halten. Nun denn.

Strand-Haxen

... a galaxy far far away.

Am Hundestrand

Laboe

815

Colour-Line

Möwe

Strammstehen

Marinedenkmal Laboe

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Zwei iPhone-Shots

In letzter Zeit bin ich irgendwie schreib- und photo-faul.

Das liegt einerseits daran, daß mein Husten seit 5 Wochen nicht weg will; und ich andererseits gerade an die PS4 gefesselt bin (Skyrim) 😀
Daher muß ab und zu das iPhone herhalten, um den kurzfristigen Lichtdurst zu stillen; hier nun also zwei Aufnahmen:

Das erste ist in Mannheims Stadtteil „Neckarstadt West“ entstanden – genauer gesagt in einem seiner Ghettos, dort wo gleich nebendran die Lupinenstraße ist (dort, wo die Dirnen ihrer Arbeit nachgehen). Das Bild zeigt den Innenhof eines Hauses, das vollständig von Ausländern bewohnt wird. Wie eigentlich fast jedes Haus dort, aber nicht ausschließlich. Das Außenherum ist bereits etwas furchteinflößend, so richtig beklemmend wurde es dann aber hier. Keine schöne Gegend.

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#mannheim

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Das zweite Bild entstand im Neu- bzw. Rohbau des neues Luxor Filmpalasts in Heidelbergs Neubaugebiet „Bahnstadt“.
Das neue Mega-Kino soll (ich weiß es nicht mehr genau) 12 oder 14 Themen-Räume/-Kinos haben und ein riesiges Aquarium in der Mitte. Gestern war dort Richtfest. Das Dach fehlte noch, aber der Rohbau war im wesentlichen abgeschlossen. Ein durchaus beeindruckender Bau – ich freue mich drauf.

Ein komplettes Football-Spiel mit dem iPhone dokumentiert

Sowas liebe ich. Bei PetaPixel ist ein Artikel erschienen, der einmal mehr zeigt, daß nicht die Kamera, sondern der Photograph das Bild macht.

Der Photograph Shawn Hubbard hat ein komplettes Football-Spiel nur mit dem iPhone 7 geschossen.
Die Bilder sprechen wirklich für sich. Einfach nur geil.

Auf Shawns Seite ist der Artikel auch noch einmal zu lesen.
Und auf Instagram gibt es ihn natürlich auch – und das sind wirklich iPhone-Shots für die App!!

Welche Brennweite hat eig. das iPhone?

Guten Abend zu einem kleinen Quick-Tipp 🙂

Der eine oder die andere nat sich vielleicht schon einmal die Frage gestellt, welche Brennweite eigentlich das iPhone hat. Nun, die Frage möchte ich heute beantworten. Ich selbst nenne ein iPhone 5 mein eigen, und dieses hat nat. eine Festbrennweite installiert. Der Sensor hat meines Wissens die Größe von ⅓ “. Umgerechnet auf das Vollformat (Kleinbild) ergibt das eine Brennweite von 33mm.

Die neueren iPhones 5s, 5c, 6 und 6s haben, wenn ich richtig gelesen habe, leicht größere Sensoren, dürften aber auch irgendwo zwischen 30 und 35mm landen.

Wie das bei Android-Phones aussieht, kann ich leider nicht beantworten. Ich habe aber schon welche in der Hand gehabt (zB von Huawei), da war das Bild deutlich enger; vermutlich um die 50mm.

Wer sich auch schon darüber geärgert hat, daß man den Bildern in der Bibliothek („Fotos“ unter iOS) keinerlei Infos über Blende, Belichtungszeit oder Aufnahmedatum entlocken kann, dem empfehle ich an dieser Stelle die App „ViewExif“ aus dem AppStore. Die App kostet 99 Cent, ist dafür aber hübscher und funktioneller als kostenlose Varianten. Es gibt auch teuere, die man aber eher nicht braucht.

Konica-Minolta entwickelt Objektiv für Sonys „Curved Sensor“

Wie aussieht, gibt es eine Kooperation zwischen Sony und Konica-Minolta. So soll der ehemalige Kamerahersteller die Linsen für Sony „Curved Sensor“ (gebogenen/gewölbten Sensor) entwickeln.
Sonyalpharumors.com unkt, daß hieraus eine Partnerschaft für mehrere Sensorgrößen werden kann – u.a. auch für das kommende iPhone.

Sony hatte 2006 das Kamerageschäft inkl. Objektivfertigung von Konica-Minolta übernommen. Konica-Minolta entwickelt zwar noch immer Objektive, aber nicht mehr für Photokameras.