Was bedeuten „High-Key“ und „Low-Key“?

High-Key und Low-Key bezeichnen verschiedene Arten der Lichtsetzung (meistens bei Portraits). Die Begriffe entstammen z. T. dem Kino: Bösewichte werden immer von unten beleuchtet (low) und die guten Jungs von oben (high). Heute versteht man darunter (mehr oder weniger) hauptsächlich die Verwendung von viel oder wenig Licht. Wenig Licht mit harten Schatten wäre z. B. ein Low-Key, viel Licht und keine oder nur leichte Schatten wären ein High-Key.

Hier ein Bsp. für ein Low-Key:
Martin II

Und ein Bsp. für ein High-Key:
Carlo

Es muß dabei nicht notwendigerweise ein Blitz verwendet werden – mit „available light“ geht das genauso:
Ziege

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DxO Mark: Sony A7s vs. Nikon Df

DxO läßt die neue Sony A7s gegen die Nikon Df antreten. Zwar erringt die Nikon insgesamt mehr Punkte und ist damit Gesamtsieger, die Low-Light-Fähigkeiten der Sony sprechen aber eine deutliche Sprache und machen sie punktuell für entsprechende Photographen interessant.

Link zum Test

Ich habe mir gestern im Blödmarkt die Df einmal angesehen; daneben stand eine A7 (ohne s) – die Df ist ein ganz schöner Brocken, aber durchaus hübsch. Sie wirkt in der Tat sehr retro und klobig und will damit eigentlich nicht so sehr ins Konzept einer spiegellosen Systemkamera passen. Die A7 wirk deutlich eleganter. Ist aber natürlich alles Geschmackssache.

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