Odenwald: der zweite Schnee

Nach dem tristen Trip gestern, habe ich heute eine ordentliche Portion Natur und Schönheit gebraucht. Zu diesem Zwecke ging es frühmorgens (7 Uhr) mit Freunden in den Odenwald – und das Glück war uns hold: es hatte geschneit. Zum zweiten Mal erst – das kann man sich fast nicht mehr vorstellen. Schon im letzten Jahr hatte es nur an ganz wenigen Tagen oben im Wald mal Schnee gegeben – im Tal (Weinheim) nur ein einziges Mal. 2014 und 2015 hatten wir hier in Weinheim an Weihnachten 16 bis 18 Grad… aber wir haben kein Klimaproblem, nein nein…

Der letzte Schnee war in der Woche vom 22.11.2015 bis zum 28.11.2015 gefallen und war genauso schnell wieder verschwunden, wie er gekommen war. Ich habe mich heute also gefreut wie zu Kindeszeiten und habe ca. 3 Stunden im Wald verbracht – es war atemberaubend schön!!

Endlich habe ich auch einmal wieder ein Panorama gemacht – ich mag sie sehr, mache sie aber viel zu selten… keine Ahnung, warum…

Der Odenwald im Winter

Auch ein Baumwipfelbild habe ich mal wieder gemacht… einfach und klischeehaft… aber manchmal muß es einfach sein ^^

Winterwipfel

Kommen wir nun zum Thema „Human Element“ – daran habe ich seit einiger Zeit ja einen richtigen Narren gefressen:

Red & White

Walk with Umbrella

Und zu guter Letzt mal wieder ein Portrait:

Charlotte

Meine Reise führte mich einmal mehr von Weinheim durch das Gorxheimer Tal durch Absteinach nach Heiligkreuzsteinach Richtung Heddesbach und Flockenbusch, durch Unner- un Owwer-Schimmeldewoog, Wald-Michelbach, über die Kreidacher Höhe durch Siedelsbrunn, Löhrbach und wieder zurück nach Weinheim.

Mit dabei waren:
Sony A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4
Minolta AF 80-200mm f/2.8 APO G HS

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Kurztipp: bessere Panoramen ohne Stativ

Wer kennt das nicht? Man steht an einem schönen Aussichtspunkt vor einer hinreißenden Kulisse und will ein Photo machen. Das mitgeführte Objektiv kriegt aber nicht alles der wundervollen Landschaft auf den Sensor, sodaß einem nichts anderes übrig bleibt, als ein Panorama anzufertigen. Aber was tun, wenn auch das Stativ fehlt?

Manche Kameras haben hierfür eine eingebaute Funktion, spucken aber nur JPEGs aus.

Nimmt man nun die Kamera in die Hand und macht so viele sich überlappende Bilder, wie notwendig, dann kommt hinterher am Rechner trotzdem nur Murks raus und man muß die Aufnahme idR großzügig beschneiden, sodaß man am Ende genauso wenig auf dem Photo hat, wie mit einem Tele (leicht übertrieben).

Das liegt daran, da man – wenn man einfach hin- und herknipst – nicht den Nodalpunkt berücksichtigt. Es gibt Stative, oder besser Stativköpfe, die extra hierfür gemacht sind. Aber man kann sich in der Tat sehr leicht helfen.

Man richte seinen Körper dort aus, von wo man genau alles auf das Bild bekommen möchte. Anschließend macht man eine Faust und streckt den Daumen nach oben – auf den Daumen setzt man die Kamera und schwenkt, ohne den ausgestreckten Arm zu bewegen nur die Kamera um diesen künstlichen Nodalpunkt.

Jede Wette: Panoramen gelingen so zu 80% bis 90% 😉

Ich habe das selbst gestern ausprobiert und hatte – denke ich – Erfolg damit 🙂
Aufgenommen mit dem Minolta MD 45mm f/2

Sonnenuntergang in Weinheim

Der französische Photograph Serge Ramelli hat hierzu ein sehr ausführliches Video (auf Englisch) gedreht, sodaß ich mir jetzt keinen abkaspern muß, um mich selbst zu photographieren 😀