Drucktest – Whitewall vs. myposter.de – Stufe 1: Die Lieferung

In der ersten Stufe des Tests geht es um Verpackung und Lieferung. Die Versandkosten waren bei beiden mit ca. 10 Euro identisch.

Whitewall hat heute geliefert. myposter.de nicht. Ich habe beide in der Nacht vom 29.03.2016 auf den 30.03.2016 bestellt. Von myposter.de habe ich eben eine Versandbestätigung bekommen. Interessantes Details am Rande: bereits letzte Woche habe ich mein Großformatposter bei myposter.de bestellt… das ist immer noch nicht da.

Das AluDibond-Bild von Whiutewall kam sicher verpackt mit viel Papier und Folie; auf der Rückseite ist sogar ein Qualitätszertifikat angebracht und die Alu-Schienen für die Wandhängung sind vormontiert. Sehr vorbildlich.

Die Qualität ist super.
Zur Erinnerung: es ging um einen ca. A2-Druck aus einer 12 Megapixel-Datei der Sony A7s. Geschossen wurde das Bild mit dem alten manuellen Minolta MD ROKKOR 45mm f/2 im November des vergangen Jahres (der erste Schnee im Odenwald).

Winternadeln

Dieses Dibond ist eine feine Sache und die Alu-Oberfläche macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Farben kommen schön raus und es sind alle möglichen Details zu erkennen; wobei mir hier natürlich der Vergleich zu einem höher aufgelösten Ausdruck fehlt (von gleichen Motiv).

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Es steht derzeit also 1:0 für Whitewall für die Lieferzeit.

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A99V vs. A7s: der High-ISO-Vergleichstest

Wie vor einigen Tagen schon einmal kurz angekündigt, habe ich mir heute Abend die (kleine) Mühe gemacht und die Sony A99V und die Sony A7s in einem kleinen High-ISO-Vergleichstest gegeneinander antreten lassen.

Als Equipment wurde verwendet:
– ein Benro Travenangel-Stativ
– mein mit edler Frühstücks-Patina überzogener Küchentisch
– zwei schöne alte Minolta-Objektive als Kulisse (70-210mm Ofenrohr und 80-200mm Weißer Riese)
– weitere Kulisse: eine iPad3-Verpackung, eine Sony A7s-Schachtel und ein Auchentoshan-Whisky-Flyer
– verwendete Linse: Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/8; im Falle der A7s noch ein LA-EA4-Adapter

ISO-Reihe:
– 100, 800, 1600, 3200, 6400, 12800, 25600, 51200, 102400, 204800 und 409600

Die A99V ist ab 25600 ausgestiegen – höhere ISOs stehen bei dieser Kamera nicht zur Verfügung.

Es brannte während der Aufnahmen eine kleine Wandlampe mit Stromspar-LED-Funzel. Am Ende habe ich noch einige Aufnahmen gemacht, bei der das Licht dann ausgeschaltet war.

Die Bilder wurden in RAW aufgenommen, in Lightroom eingespielt, als JPEG exportiert und NICHT bearbeitet – weder in der Kamera, noch in Lightroom. Settings: Standard (bei beiden Kameras), sowie automatischer Weißabgleich.

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Die Kurz-Daten der Kameras:
Sony A99V:
SLT-Kamera mit 24MP-Sensor und BIONZ-Prozessor

Sony A7s:
Spiegellose Systemkamera mit 12MP-Sensor und BIONZ II-Prozessor.

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Die JPEGs sind in voller Auflösung bei Flickr unter folgendem Link abrufbar. Ich werde mal schauen, ob ich die RAWs auch noch irgendwo gespeichert bekomme, damit diese sich jeder runterladen und selbst am Rechner vergleichen kann.

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Vor der der Bilderschau hier noch ein kleiner Direktvergleich – Screenshot aus Lightroom – einmal bei ISO 6400 und einmal bei ISO 25600 (100%-Crops).
6400

25600

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Beginnen wir bei ISO 100 – oben ist immer die A99V und unten die A7s:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

ISO 800:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

ISO 1600:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

ISO 3200:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

Schon hier wird deutlich: ist Licht da und helle Flächen, dann ist es ziemlich egal, welche Kamera man nimmt – je nach Bildgröße – wenn man normale, kleine A4 oder vll auch A3-Drucke nimmt, erkennt man hier eigentlich keine großen Fehler.

ISO 6400:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

ISO 12800:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

Bei 12800 sieht man auch schon in der kleinen Bildschirmansicht bei der A99V deutliches Rauschen, wohingegen die A7s immer noch ziemlich sauber aussieht.

ISO 25600:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

ISO 51200 und aufwärts:
Ab hier steigt die A99V aus.
A99V vs A7s
A99V vs A7s
A99V vs A7s
A99V vs A7s

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Nun noch Vergleichsaufnahme bei ausgeschalteter Wandlampe – also bei weniger Licht und deutlich mehr dunklen Flächen.

ISO 25600:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

ab hier wieder nur die die A7s:
A99V vs A7s
A99V vs A7s

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Fazit:
Die A99V schlägt sich erstaunlich gut – die Testbedingungen sind aber auch recht günstig. Ich habe die Kamera ja auch schon bei einem Konzert (einem sehr dunklen) dabeigehabt, und da rauschen die Aufnahmen ab 3200 schon ganz gewaltig. Auch ISO 2000 war manchmal schon grenzwertig.

Die A7s ist in der Tat ein High-ISO-Monster. Selbst bei sehr hohen ISO-Empfindlichkeiten, sind noch feine Details zu erkennen und ein störendes Rauschen kommt im Grunde erst ab ISO 25600 auf – wenn überhaupt (je nach Anwendungsfall).

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Shopping bei Amazon:
Sony Alpha 7s Digitalkamera (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und spritzwassergeschützt)

Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz

Sony LA-EA4 Objektiv Adapter (E-Mount auf A-Bajonett) für 35mm Vollformat Kamera ILCE-7 und ILCE-7R

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Abschließende Bemerkungen:
Preislich befindet sich Sonys derzeitiges SLT-Flagshiff (A99V) im freien Fall und ist verhältnismäßig günstig zu haben. Die A99V ist ein echtes Arbeitstier. Sie ist groß, robust, aber leichter als die Nikon- oder Canon-Konkurrenz (D810, 5D Mark III). Und noch dazu hat sie GPS inside (abschaltbar), hervorragende Video-Eigenschaften und eine entsprechende Konnektivität, sowie einen klapp- UND drehbaren Monitor. Außerdem liegt das Ding für seine Größe fantastisch in der Hand.

Die A7s ist das Video- und High-ISO-Non-Plus-Ultra. Sie ist leicht, sehr gut zu bedienen, liegt toll in der Hand, ist irrsinnig flexibel einsetzbar durch all die adaptierbaren Objektive inkl. derer von Fremdherstellern und verbraucht sauviel Strom – es liegen nicht umsonst gleich zwei Akkus bei, denn man kann der Kamera tatsächlich dabei zusehen, wie sie den Saft abzieht. Aber sie ist irrsinnig sexy und bin schon sehr gespannt, wie sie dann im echten Test abschneidet – nämlich beim nächsten Konzert.

Bis dahin und weil heute der 4. Mai ist: May the 4th be with you 😀

Gastbeitrag: User-Review der Olympus OM-D E-M10

Heute gibt es einen Gastbeitrag meines geschätzten Amateur-Kollegen Jan Schodder – dessen Flickr-Profil findet Ihr hier

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Bildquelle: Olympus.de

Vor ca. einem Jahr hatte ich mich als Besitzer einer damaligen Canon EOS 450 entschieden, eine neue Kamera muss her!

Was für eine Kamera will ich haben vs. welche Kamera benötige ich wirklich?

Bekannterweise ist das Angebot auf dem Kameramarkt doch sehr groß. Jeder sagt etwas anderes und die Werbung rät unbewusst zu den größten und teuersten Modellen. Daher hatte ich, und das empfehle ich jedem, der sich eine neue Kamera zulegen will auch, erst einmal zu überlegen, was möchte ich fotografieren, wie oft möchte ich fotografieren, wie flexibel möchte ich sein, wie sieht das Angebot an Objektiven für das Kamerasystem aus und natürlich: Was gibt mein Budget her.

Folgende Kriterien waren für mich wichtig:
– Die Kamera sollte möglichst kompakt sein, da ich die Kamera gern auf Reisen mitnehmen will
– Große Auswahl an qualitativ guten Objektiven
– Hochwertiges Gehäuse
– Natürlich: Gute Bilder mit entsprechenden Einstellmöglichkeiten an der Kamera
– Investition in die Zukunft: Gute Perspektive für weitere Kameras, falls man seine doch mal verkaufen möchte und die Objektive behalten will. Angebot/ Entwicklung für zugehörige Objektive.

Erst danach hatte ich mich mit Tests und Rezensionen befasst, sowie angefangen Kameras auch anzufassen. Auch das Anfassen ist für mich ein ganz wesentlicher Entscheidungsfaktor, der aus meiner Sicht in keinem Test objektiv bewertet werden kann und jeder selber entscheiden muss, liegt die Kamera gut in der Hand / ist die Bedienführung für mich logisch angeordnet. Daher: Kontra Internetversandhandel.

Vorteile einer Systemkamera

Relativ schnell stand dann meine Entscheidung fest, es sollte eine Systemkamera sein. Meine Meinung: Diesem Markt gehört ganz klar die Zukunft!
Der entscheidendste Vorteil: Die Größe und das Gewicht der Kamera und der Objektive, da der Spiegel nicht mehr benötigt wird. Sicherlich: Mit einer Vollformatkamera kann ich noch einmal mehr an der Qualitätsschraube drehen. Doch sollte man sich ehrlich die Frage stellen: Reize ich dieses wirklich aus, sodass bspw. ein Tausender mehr gerechtfertigt ist?

Der nächste Schritt: Aufgrund des positiv ausgefallenen „Grabbelfaktors“ und der entsprechenden Tests: Es sollte es eine OMD von Olympus sein.

Die OMD Familie verfügt momentan über drei Modelle: Der EM 1, der Profikamera zum Profipreis, der EM 5, für passionierte Hobbyfotografen, die zum damaligen Zeitpunkt jedoch von der Ausstattung gleichwertig bzw. z.T. schlechter war, als die EM10 und das kleine Biest, die EM 10.

Ganz bewusst habe ich mich für das kleine Modell der OMD EM 10 entschieden. Warum?

⁃ Aufgrund ihrer Größe ist sie sehr flexibel: mit dem Kit Pancake Objektiv passt sie sogar in größere Hosentaschen. Setze ich den optional erhältlichen Handgriff an, ist sie aber auch für größere Hände und schwerere Objektive sehr gut handelbar (von der Größe dann vergleichbar mit einer EM 1).
⁃ Sie hat diverse, sehr gute Art- und Kreativprogramme und unendlich viele Einstellungsmöglichkeiten, die ich, wie ich anfangs dachte, häufig nutzen werde (nun spiele ich doch eher nur noch mit den Standardeinstellungen wie Blende, Zeit, Belichtung +RAW Modus)
⁃ Die Bildqualität ist zu den größeren OMD Modellen vergleichbar.
⁃ Sie hat einen eingebauten Blitz
⁃ Ein 3-Achsen Bildstabilisator, der für mich ausreicht
⁃ Spritzwasserschutz brauche ich auch nicht, da ich doch selten im strömenden Regen fotografiere.
⁃ Da ich doch ab und an meine Kinder gerne mal filme, der gute Videomodus.
⁃ Das Gehäuse ist sehr hochwertig -schicker Retro-Look, wenig Plastik wurde hier verbaut. Trotz der kompakten Bauweise bringt sie immerhin 400g auf die Waage.
⁃ Der elektronische Sucher ist super scharf und schnell
⁃ Sehr schneller und exakter Autofokus.
⁃ Ein schwenkbarer 3 Zoll Touchscreen, der sich gut und intuitiv bedienen lässt.
⁃ Die Live-Bulb Funktion, für lange Belichtungszeiten, bei denen man auf dem Touchscreen und Sucher sehen kann, wie sich das Bild aufbaut.
⁃ Ein nettes Zusatztool: Sie lässt sich über WiFi und optional erhältlicher App über das Handy fernsteuern und auslösen. Wirklich nett bei Außenlangzeitbelichtungen wenn es draußen kalt ist und man sich mit dem Handy ins Warme setzt. Speziell interessant mit der Bulb Funktion. Des weiteren spart man sich einen Fernauslöser.
⁃ Die Anzahl an Objektiven ist riesig, da auch die Objektive von Panasonic (ebenfalls MFT Format) verwendet werden können. Die Palette reicht von günstigen Objektiven bis hin zu Staub- und Spritzwassergeschützen Top-Modellen von Leica.

Der für mich mit entscheidendste Faktor auf das günstigere Modell zu setzen: Den Fokus auf gute / sehr gute Objektive setzen und das eingesparte Geld in entsprechende Linsen investieren!

Was fehlt / was könnte besser sein?

⁃ Der Akku ist doch relativ schnell leer (250 Bilder). Statt eines optional erhältlichen Handgriffes wäre ein Batteriegriff für mehr Leistung und sicheres Handling doch sinnvoll gewesen.
⁃ Ein zweites Fach für SD Karten wäre schön
⁃ niedrigere Serienbildrate
⁃ kein Accessory-Port zum Anschluss diverser Extras (Mikrofoneingang, Makrolicht,…)

Doch hier hat Olympus auch verstanden und zugehört. Diese Punkte findet man in der neuen OMD EM5.

Anmerkung zu den Objektiven

Die Bilddiagonale von Micro-Four-Thirds-Sensoren ist gleich derer des Four-Thirs Standards und beträgt mit 21,63 Millimetern exakt die Hälfte der Diagonale des Kleinbildformates (43,267 mm), was einem Formfaktor von 2,0 entspricht. Somit ist die Brennweite des Objektives x2 zu rechnen, um einen Vergleich zu Standardobjektiven zu bekommen (also: ein MFT 12-40 entspricht einer herkömmlichen Brennweite von 24-80)
Reviews der OMD EM10 – meistens mit Testbildern – findet man bei dpreview.com, thephoblographer,com, trustedreviews.com, cnet.com, ralfs-foto-bude.de etc.
 Interessant ist, dass die Bildqualität mit dem Kitobjektiv 14-42mm als „good, not great“ beurteilt wird. Das ändert sich wenn das 12-40 f/2.8 Objektiv an die Kamera geschraubt wird und bestätigt meine Empfehlung lieber die preiswertere EM10 Kamera zu nehmen und das gesparte Geld in das teuere 12-40mm PRO-Objektiv zu stecken.
Was Olympus aus meiner Sicht sehr clever gemacht hat, der Bildstabilisator ist in der Kamera verbaut und nicht in den Objektiven, sodass diese nochmals günstiger (er wird nur einmal gekauft und das in der Kamera) und vom Gewicht leichter gebaut werden können.

Fazit:
Die EM 10 ist eine wirklich tolle kompakte, qualitativ hochwertige und flexible Kamera, die klasse Bilder liefert und mit der man wenig verkehrt macht. Die Auswahl an erhältlichen Objektiven (die Zuiko Objektive sprechen für sich) ist groß. Wie auch die Systemkameras sind die Objektive klein und kompakt und somit einfach und schnell mitzunehmen.
Daher: Ein verlässlicher Partner, den man immer dabeihaben kann.
Als Alternative:
Mit der neuen Schwester, der EM 5 Mark 2 hat Olympus jetzt eine neue Kamera herausgebracht, die zwar etwas teurer ist, aber speziell auf Hobbyfotografen abgestimmt ist, die entsprechendes Zusatzequipment verwenden wollen.

Die Spezifikationen der Kamera bei Olympus.de

Beispielaufnahmen aus Jans Profil bei Flickr:

Hanging on a small rope...

What happens without using wrinkle-cream

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Canon PowerShot SX50 HS: Kurztest

Canon hat seit einiger Zeit die SX50 HS im Angebot, eine sog. Superzoom- oder Bridge-Kamera mit 50-fach-Zoom.

Ich hatte die Kamera ca. ein halbes Jahr im Einsatz als Übergangslösung, weil meine Canon EOS 400D das Zeitliche segnete und eine Reparatur unwirtschaftlich gewesen wäre.

Von Canon selbst wird die SX50 als Kompaktkamera eingestuft, was ich nicht ganz korrekt finde, hat sie doch die Abmessungen einer kleinen Einsteiger-DSLR.
Auch die Funktionalität ist eher SLR-like, aber letztlich doch stark limitiert.

Auf der Haben-Seite stehen eine durchaus respektable Bildqualität, die Möglichkeit in RAW zu schießen, eine gute Videofunktion, ein übersichtliches Menü, ein dreh- und schwenkbarer Monitor und das geringe Gewicht.

Für mich persönlich nicht gut:
– max Belichtungszeit von 15 Sekunden
– lichtschwaches Objektiv (bauartbedingt)
– kleiner 1″-Sensor
– starkes Rauschen

Als Reisekamera ist die SX50 uneingeschränkt zu empfehlen, ernsthafte (Amateur-)Photographie aber kann man damit vergessen.

Imposant hingegen ist der Zoomfaktor, der dank der Tatsache, daß „nur“ 12 Megapixel zur Verfügung stehen, durchaus auch in der Ferne liegende Motive noch brauchbar einfängt; unterstützt durch den guten DIGIC5-Bildprozessor.
Der Zoom reicht von 24mm bis 1.200mm. Im Kleinbildäquivalent. Tatsächlich sind es also weniger, lediglich durch den Bildausschnitt (Crop) ergibt sich durch den kleinen Sensor diese Zoomweite. Dennoch: beachtlich.

Hier nun noch einige Beispielbilder, die ich mit der SX50 geschossen habe:

Bsp. für den Zoomfaktor

Blue Moon

Hafenpanorama

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Bildquelle: Canon.de

Sony A99V: ein Erfahrungsbericht

Vorgeschichte:
Als Kind bekam ich von meinem Vater eine Kamera geschenkt. Ich war etwa 10 oder 11 Jahre alt und kam in den Genuß einer heute als Legende geltenden Kamera: Minolta X-700 MPS. Bis heute die am längsten produzierte SLR von Minolta. Sie wurde ab 1981 produziert und war die letzte manuelle Spiegelreflexkamera, bevor die Minolta 7000 als erste Autofokuskamera des Herstellers das Licht der Welt erblickte (1985).
Die Liebe war entfacht, aber kurzlebig.

Erst 2005 bin ich zur Photographie zurückgekehrt, als für einen Festivalbesuch eine Kamera her mußte. Das war die Canon Digital IXUS 30 mit sattem 3MP-1″-Sensor. Für mich eine Revolution. Der Sucher war besch…eiden, aber aufgrund des Monitors auch überflüssig. Das ist bei der A99 übrigens genau anders herum.

Dieses Modell hat mich über zwei Jahre beinahe jeden Tag begleitet. 
2007 dann bin ich ins (D)SLR-Lager zurückgekehrt mit einer Canon EOS 400D (10 Megapixel). Dazu gab es das 18-55mm Kitobjektiv und später ein Tamron 27-300mm ohne VC.
Diese Kamera habe ich 2013 kaputt gemacht. Es folgte als Zwischenlösung eine Canon SX50 HS Superzoom, bei der ich schnell merkte, daß mir deren Möglichkeiten deutlich zu limitiert waren. Max. 15 sek. Belichtungszeit, ein sehr kleiner 1″-Sensor und ein lichtschwaches Objektiv… das konnte nur eine Zwischenlösung sein auf dem Weg zur neuen DSLR.

Und die kam langsam… Es hat lange gedauert, bis ich die für mich sinnvollste Kombination entdeckt hatte. Mehrfach war ich kurz davor, zu Nikon zu wechseln, bei Canon zu bleiben… D600, 70D, D800, 6D oder doch was ganz anderes…? Und am Ende wurde es die Sony A99V.
Die Kamera bot mir das, was ich zu diesem Zeitpunkt am ehesten wollte: cooles Design, ein wegen Minolta riesiger Park an gebrauchten Objektiven, hervorragende Funktionalität und einen Vollvormatsensor.

Der Erfahrungsbericht:
Vorab: das wird kein professioneller Test mit irgendwelchen Charts oder dergleichen.

Die A99V ist ein kleines Meisterwerk mit Abzügen in der B-Note. Man geht immer irgendeinen Kompromiß ein… 
Regelrecht aus den Socken gehauen hat mich der elektronische Sucher.  Ich habe in der Tat optisch keinen Unterschied bemerkt und wenn ünerhaupt, dann fast nur Vorteile. Der für mich einzige Nachteil ist, daß man nur bei eingeschalteter Kamera was sieht. Ansonsten aber ist er ein echter WYSIWYG-Sucher, der auch sämtliche Details und Menüs des Bildschirms auf der Rückseite anzeigen kann und darüber hinaus eben immer das Bild vor der Aufnahme so anzeigen kann, wie es letztlich auch aussieht, wenn man abdrückt.
Der Sucher ist extrem hoch aufgelöst, hell und bietet eine 0,71-fache Vergrößerung und 100% Abdeckung.

Der Sucher dreht vor allem wegen Sonys eigener SLT genannten Spiegeltechnik auf. Sonys Spiegel ist kein Klapp- sondern ein fest installierter, lichtteildurchlässiger Spiegel.
Dadurch gelangt immer Licht in den Sucher und gleichzeitig auf den Sensor, sodaß die Kamera permanent im Live-View arbeitet. Letzteres hat einen erheblich höheren Stromverbrauch zur Folge, den man beim Kauf in Betracht ziehen muß. Ein zweiter Akku ist eig ohnehin fast immer Pflicht, hier aber tatsächlich unentbehrlich.

Im Zusammenspiel mit dem Spiegel arbeiten bestimmte Objektive mit dem neuen Phasen-Autofkus. Und das ist ein Vor- und gleichermaßen ein Nachteil. Denn dieser AF ist, wenn überhaupt, nur für Sony-Linsen (nicht Minolta), nicht für absolut alle und als letztes für Zeiss-Objektive verfügbar.
Gläser von Drittherstellern werden nicht unterstützt. Das hat zur Folge, daß man, wie ich, z.B. beim Tamron SP 24-70mm Di USD nur die paar, leider nur sehr zentrierten Felder des Kontrast-AF verwenden kann. Und der sitzt nicht immer sofort.

Davon abgesehen hat mich das Rauschverhalten der Kamera mehr als überzeugt. Bis ISO 6400 sind die Bilder – je nach Anwendungsbereich – nahezu uneingeschränkt nutzbar.
Wer jetzt unkt, dies sei eine Paradediesziplin von Nikon, dem sei gesagt, daß Nikon seine Sensoren bei Sony einkauft.

Ich selbst nutze derzeit erst zwei Objektive: das besagte Tamron 24-70mm, das dem Zeiss 24-70mm beträchtlich nahe kommt, sowie das alte kleine Minolta „Ofenrohr“ AF 70-210mm f4, das seinen Dienst tadellos verrichtet. Jedenfalls von der mechanischen Seite her, die optische ist sehr durchwachsen, aber dafür kann die Kamera nichts.

APS-C-Objektive lassen sich auch nutzen, wobei dann aber nur ein entsprechender Ausschnitt des Kleinbildsensors genutzt werden kann.

Von der Haptik her ist die Kamera einfach klasse. Sicher: ein großer Brummer, aber gerade das mochte ich. Ich kann mir zwar vorstellen, auch mit einer kleineren, leichteren A7 zu arbeiten, aber letztlich eher als Zweitbody.

In die A99 passen zwei Speicherkarten entweder im SD-Format oder auch Sonys eigene MemorySticks Pro Duo.

Einen eingebauten Blitz gibt es nicht, damit will Sony den (semi-) professionellen Charakter der Kamera unterstreichen. Nun, das kann man sehen, wie man will.

Übrigens besitzt die A99V einen Standardblitzschuh.

Die Menüführung ist simpel und intelligent, sowie beinahe komplett selbsterklärend. Alles andere erledigt das wirklich sehr gute Handbuch.

Auf der Rück- und Oberseite befinden sich zahlreiche Knöpfe für funktionelle Direkzugriffe. Sehr praktisch – vor allem der Joystick. Dieser ist mir deutlich lieber als irgendwelche Wahlräder.

Über Videofunktionen kann ich leider keine Auskunft erteilen, da ich nicht filme. Ich weiß aber, daß sich neben Mikrofonen etc zahlreiches professionelles Equipment anschließend läßt, um mit diesem Sahnestück an Technik hochwetige Spots und Filme drehen zu können.

Hat man sich mit der Lage der einzelnen Tasten einmal vertraut gemacht, läßt sich die Kamera fast blind bedienen. Vor allem, weil eben auch im Sucher sämtliche Einstellungen vorgenommen werden können.

Ich kann und will hier keinen 1.000-Seitentest mit allen technischen Gimmicks abliefern. Die ganzen Infos gibt es seit langem im Netz zum Nachlesen.
Die Funktionsvielfalt ist für einen Aufsteiger nahezu erschütternd groß, wenn man vorher mit kleinen, alten Kameras gearbeitet hat. Aber irgendwann will man das nicht mehr missen.
Motivprogramme gibt es haufenweise, die aber idR nicht im RAW-Modus zur Verfügung stehen.

Fokuspeeking, Einstellen der Focusrange, einen lautlosen Klick- und Drehknopf an der Vorderseite, sämtliche Tasten frei belegbar, eingebautes GPS-Modul, im Kamerabody integrierter Bildstabilisator, komplett klapp- und drehbares Display, elektronische Fokusweitenbegrenzung… die A99V ist ein Traum.

Was ich liebe ist, daß man den AF trotz der sehr engen Fokusfelder sehr gut nutzen kann. So ist es möglich, einen Punkt anzuvisieren, zu fokussieren und diesen Fokus dann zu halten, um anschließend ggf das Framing etc anzupassen, ohne, daß der Fokus verloren geht.

Nicht gefallen tut mir, daß der BULB-Modus nur mit Fernbedienung funktioniert und man während der Aufnahme die Aufnahmedauer nicht angezeigt bekommt.

Ein epischer Fehler ist Sony bei der Firmwareaktualisierung unterlaufen. Es gibt das Update zwar für den Mac, das Programm läuft aber nur im 32bit-Modus. Wer also aktuelle Mac OS-Versionen nutzt, muß mühselig den Rechner im 32bit-Modus neu starten oder, wie es der Sony-Support auf meine Nachfrage formuliert hat: sich einen Windowsrechner suchen…

Ansonsten braucht die Kamera subjektiv recht lange, bis sie betriebsbereit ist.

Es ist, wie immer im Leben, nicht alles Gold was glänzt. Nach den Abzügen in der B-Note bleibt aber noch immer eine ganz hervorragende Kamera, die so ziemlich jeden Enthusiasten, VF-Aufsteiger und (Semi-) Profi glücklich machen sollte.

Abschließend sei noch vermerkt, daß vermutlich zum September auf der Photokina die neue A99V Mark II vorgestellt werden wird.

Erfahrungsbericht Tamron SP 24-70mm Di USD (VC)

Das o. g. Objektiv habe ich vor ca. 2 Monaten gekauft und nutze es seither an meiner Sony Alpha A99V (Vollformat).
Für mich stand seinerzeit die Überlegung im Raum: Muß es das extrem teure Zeiss sein oder genügt das Tamron? Wir sprechen hier von einem extremen Preisunterschied bei absolut vergleichbarer Leistung.

Das Sony Vario Sonnar T* 24-70mm F2.8 ZA SSM Carl Zeiss (77mm Filtergewinde) kostet derzeit ca. EUR 1.800,-
Das Tamron SP 24-70mm Di USD (VC) (82mm Filtergewinde) kostet ca. EUR 800,-

Vorteile des Zeiss sind die Schärfe in den Randbereichen bei Offenblende; hier liegt das Tamron zurück, aber in der Tat nur minimal und in der Praxis kaum wahrnehmbar. Das Tamron glänzt davon abgesehen auch mit einem Schutz gegen Staub und Spritzwasser; eine Eigenschaft, die das Zeiss nicht hat. Und das bei dem Preis!!
Ein kleiner Nachteil ist beim Tamron zu verzeichnen: das hintere Glas hat keine eigene Linsenabdeckung. Das heißt, daß mein Zoomen die Linsen quasi offen ein- und ausfahren und so letztlich ggf doch Staub (evtl. vom Kamerainneren) ansaugen können.

Ästetisch und haptisch legt das Zeiss natürlich eine Glanzleistung hin. Der Metalltubus ist schön und fühlt sich extrem hochwertig an. Das Tamron ist im Wesentlichen aus hochwertigem Kunststoff verarbeitet, wirkt aber nicht weniger edel. Es ist zudem sehr gut ausbalanciert für seine gut 800g. Der Fokusring läuft sehr sachte, der Zoom ist stabil. Einzig kurios ist die Feststelltaste für den Zoom, diese funktioniert nur bei eingefahrenem Tubus (24mm), wo sie im Grunde nicht benötigt wird. Bei 50mm oder 70mm etc kann man den Zoom nicht arretieren. Schade.

Von der Abbildungsleistung her hat mich das Glas absolut begeistert. Ich habe keinerlei chromatische Aberrationen feststellen können; lediglich die Lens Flares können manchmal etwas problematisch sein; aber das stört mich ebenfalls bei diesem Preis nicht wirklich, zumal auch das Zeiss hier zu kämpfen scheint. Schade ist nur, daß – nutzt man das Tamron eben dan der Sony-Kamera – deren neue auf dem Chip integrierten 102 Fokusmeßpunkte nicht genutzt werden können, denn diese funktionieren nur mit Sony-Objektiven; die übrigen 19 Meßfelder funktieren aber – ich hatte bislang dadurch keine wirklichen Einschränkungen.

Tamron hat hier ein kleines Meisterstück abgeliefert, das der überteuerten Konkurrenz nicht wirklich nachsteht. Zudem häufen sich mittlerweile die Berichte, daß das Zeiss nach kurzer Zeit (zwei bis drei Jahre) bei vielen Nutzern den Geist aufgibt und die Reparatur teurer ist als ein neues Tamron. Letztere gewähren zudem 5 Jahre Garantie, einen Service, den Sony nicht bietet bzw. sich sehr teuer bezahlen läßt. Ist die 2-jährige Garantie/Gewährleistung abgelaufen, gibt es null Toleranz und Kulanz. Für einen solch großen Konzern mit einer durchaus fragwürdigen Preispolitik ein sonderbares Gebahren.

Ich habe den Kauf bislang jedenfalls nicht bereut. Das Tamron SP 24-70mm Di USD (VC) ist groß, schwer, stabil, fühlt sich toll an, ist scharf und ein echter Gewinn für jede Photoausrüstung.

Testbilder zum Objektiv gibt es hier: https://www.flickr.com/photos/118085815@N07/sets/72157641218039553/

 

Bild

Kurz-Test: Minolta AF 70-210mm f4 “Ofenrohr”

Vor einiger Zeit habe ich o. g. Objektiv in der Elektrobucht erstanden. Grund des Kaufs waren zahlreiche positive Rezensionen im Netz von alten und jungen Photographen, die dieses bis zu fast 30 Jahre alte Glas z. T. weit über den grünen Klee loben. (Beispielphotos u.a. am Ende des Artikels).

Meine kürzlich erworbene Sony Alpha A99V hatte bislang “nur” ein Tamron SP 24-70mm Di USD drauf – fraglos eine hervorragende Linse; aber für den Telebereich war ich noch nicht wirklich ausgestattet. Mein altes Sigma mit manuellem Fokus habe ich zwar noch, das ist aber nicht wirklich eine Alternative – auch nicht an meiner alten analogen Minolta X-700.

Da Kamera und Objektiv bereits den Großteil des Budgets verschlungen hatten, war es nicht drin, sich hier noch weiter bei neuen Objektiven umzusehen. In Betracht kam ggf noch ein Tamron 70-300mm, das gleichfalls sehr gute Kritiken bekommen hat und für ca. 300 Euro noch erschwinglich wäre. Der Rest von Sony und Tamron etc war weit jenseits dessen, was noch machbar war. Vor allem Sony verfolgt (z. T. zusammen mit Zeiss) eine – wie ich finde – teilweise fragwürdige Preispolitik. Aber das nur am Rande.

Das sog. Ofenrohr nun wurde für knapp 130 Euro gekauft und es wurde sogar noch 1 Jahr Händlergarantie auf das Objektiv gegeben – fein!! Normalerweise ist das Ding auch deutlich günstiger zu bekommen, aber die Garantie waren mir die Mehrkosten von 30 bis 50 Euro wert.

Optisch war das gute Stück wie neu und hat mich in diesem Punkt sofort begeistert. Das Metallgehäuse macht einen hervorragenden Eindruck, nicht wackelt oder klappert, eine Gegenlichtblende war mit dabei; keine Kratzer, keine wirklichen Gebrauchsspuren. Toll!! Haptisch ein Traum.

Im Einsatz zeigte sich dann allerdings ein kleiner Fehler im Fokus bei 70mm. Da hängt wohl ein Schleifkontakt oder sowas ähnliches, denn der AF bzw. die Brennweite wird in den EXIF-Daten max bis 75mm ausgewiesen. – Sei es drum, der Rest scheint zu passen bis 210mm, also lasse ich es erst einmal dabei.

Zur Abbildungsleistung: Hier gibt es ein wenig Licht und eine ganze Menge Schatten. Schön ist zweifellos die durchgehende Lichtstärke von f4 – wobei man bei f4 eigentlich nicht mehr wirklich von “lichtstark” sprechen kann. Aufnahmen bei 70mm und Offenblende sind extrem verwaschen, unscharf und an den Rändern absolut inakzeptabel schlecht. Bei viel direktem Sonnenlicht bzw. auch bei normalem Licht und hellen Kanten sind die chromatischen Aberrationen so heftig, daß man sie nur mit deutlichen Korrekturen in der EBV wieder wegbekommt; lila, blau, grün… es ist alles dabei und auch auf kleinsten Drucken sichtbar. Ab f5.6 wird es besser, was die Schärfe angeht, aber immer noch weit weg von gut. Bei f8 ist es OK, an den Rändern aber noch immer furchtbar. Bewegt man die Linse im Low-Key-Bereich, ist es besser, aber man braucht ein Stativ, sonst kriegt man das Ding nicht unter Kontrolle. Am hellen Tag ohne Sonne und bei normalen Indoor-Motiven überzeugt das Objektiv hingegen durchaus. Hier fallen keine Aberrationen auf, jedenfalls nicht so viele, besonders im Macro-Bereich ist es schön, damit zu arbeiten. Um ein Programm zur Postproduktion kommt man aber nicht herum (Apple Aperture, Adobe Lightroom oder DxO Optics Pro). Ich selbst habe die Nachbearbeitung mit sowohl mit Aperture 3.x als auch mit Photoshop Lightroom 5.x getestet; Aperture versagt, Lightroom macht einen hervorragenden Job. Aber man muß die Regler ziemlich weit schieben, um das Violett zu eliminieren.

Kann ich das Ofenrohr (oder “Beercan” im englischsprachigen Raum) nun empfehlen? Nun… bedingt. Wer für kleines Geld seinen Objektivpark am Anfang um den notwendigen Telebereich 70-200/300 erweitern will/muß, kann zugreifen, wenn er nicht bestimmte Situationen bevorzugt, in denen das Ding einfach nicht zu gebrauchen ist: Sonnenlicht (vll abgesehen von s/w-Bildern), bewegte Objekte. Wer “Stills” bevorzugt und Zeit hat beim Ablichten und eher den bedeckten Himmel und Indoor mag, der kann zugreifen, muß aber dennoch mit den Einschränkungen leben, daß es keine Toplinse ist – und wohl auch nie war, obwohl sie damals neu knapp 600 DM gekostet hat. Das wären heute… wasweißich… 900 oder 1.000 Euro?

Abschließend noch ein Link, bei dem es eine große Reihe Testbilder des Objektivs gibt und die man auch in voller Auflösung herunterladen kann: http://www.flickr.com/photos/118085815@N07/sets/72157641208198893/

Wenn Ihr im Suchfeld oben auf dieser Seite „Ofenrohr“ eintippt, bekommt Ihr noch weitere Artikel zu diesem Thema angezeigt mit etlichen Beispielphotos.

Bild

Nachfolgend weitere Beispielaufnahmen (wer auf die Bilder klickt, kommt zu meinem Flickr-Profil und kann dort Details wie Kamera, ISO, Blende etc. einsehen):

 

Brückenrad

Heiliggeistkirche Heidelberg

Spiel-Platz

Kläranlage

Lotus Elan S2

Wildschwein

Roofwalker

abstellen und anschließen

Eichhörnchen

Spooky Wanderer

Martin