SaalDigital im Drucktest #2: Das Photobuch

Heute mal was neues. Ein Testbericht vom Krankenbett aus.

Nun, ich habe mich ein zweites Mal bei SaalDigital beworben; dieses Mal, um ein Photobuch zu erstellen und zu testen. Auch das Photobuch habe ich mittels der SaalDigital-Software am Laptop vergangene Woche hier im KH gestaltet.
Die Software bietet dabei das beste Handling aller Anbieter, wie ich finde. Sie ist intuitiv zu bedienen, übersichtlich und man kann den gesamten Bestellvorgang damit abwickeln.

Wer möchte, kann sich für eine von etlichen, durchaus hübschen Layout-Vorlagen entscheiden oder das Buch mit leeren Seiten selbst gestalten – letzteres habe ich getan, denn ich mag es schlicht und die Photos groß. Der Layout-Assistent leistet in jedem Falle eine sehr gute Arbeit.

Ich habe vorher die druckenden Bilder in einen separaten Ordner kopiert, den ich dann in der Software aufgerufen habe. Per Drag n Drop lassen sich die Bilder dann einfach auf die Seite ziehen, platzieren, skalieren und anordnen.

Gleiches gilt für Texte, die sich komfortabel ausrichten und formatieren lassen.

Hat man sein Buch gestaltet, legt man sein Projekt in den Warenkorb. Auch hier gilt: Bezahlen ist komfortabel möglich mit allen gängigen Varianten (PayPal Vorkasse, Kreditkarte, Rechnung usw.) – die Bilder werden dann auf den Server geladen, was je nach Bildgröße etc. natürlich etwas dauern kann. Auch wenn die Software hier ggf 100% anzeigt, aber sich vermeintlich nichts mehr tut: Geduld, das klappt alles reibungslos.

Von der Druckqualität insgesamt bin ich begeistert. Die Seiten sind schön dick und fühlen sich sehr hochwertig an. Das Druckbild ist auf dem von mir gewählten matten Papier über jeden Zweifel erhaben. Wer ggf Farbnuancen zwischen Druck und Bildschirm feststellt, der muß ggf seinen Monitor kalibrieren und oder beim Export die Dateien besser für den Druck vorbereiten. In meinem Falle war alles zu meiner Zufriedenheit.

Besonders schön ist, daß die Bindung die Photos nicht „zerhackt“. Doppelseitige Aufnahmen haben natürlich eine Falz in der Mitte, mehr aber nicht.

Ich liebe Photobücher, denn ist einfach etwas ganz anderes, sein Werk ausgedruckt auf dem dafür vorgesehenen Material zu sehen und fühlen. Und hier leistet SaalDigital ganze Arbeit. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich mein neues Buch wieder aus der Versandtasche nehme, um erneut drin zu blättern

SaalDigital ist definitiv der Anbieter meiner Wahl – vor allem auch wegen der Software, denn es gibt nichts nervigeres, als schlechtes Handwerkszeug, auch wenn am Ende trotzdem ein gutes Produkt dabei herauskommt. Und bei SaalDigital stimmt beides.

Drucktest Saal-Digital: 1x Alu DiBond, bitte

Hallo zusammen,

derzeit gibt es eine interessante Aktion von Saal-Digital (meinem bevorzugten Anbieter für den Druck von Photo-Büchern).
Man kann sich auf deren Homepage als Tester für Wandbilder bewerben.

Meine Bewerbung wurde heute angenommen (ich freue mich sehr darüber!!); man bekommt dann einen Gutschein per eMail übermittelt, den man beim Bestellvorgang einlösen kann. Geht alles wie immer super einfach über deren eigene Gestaltungssoftware.

Ich habe mich auch dieses Mal für AluDibond entschieden. Einmal weil ich ein Photo ausgewählt habe, daß im HighISO-Bereich aufgenommen worden ist und die Alu-Oberfläche hier doch das eine oder anderen ggf kaschieren kann; zum anderen aber habe ich dieses Material bereits bei Whitewall und (ich meine) myposter getestet (oder war es Poster XXL…?) – nun jedenfalls habe ich es bereits 2x bei anderen getestet und mich interessierte hier der direkte Vergleich.

Dieses Photo soll gedruckt werden:
Best Friends

Zu Anfang aufgefallen ist mir, daß Saal-Digital leider in seiner Formate-Übersicht darauf verzichtet, die Seitenverhältnisse anzugeben, wie das zB bei myposter.de geschieht. Ich habe mir also auch myposter.de als Hilfe genommen, um dann individuell das von mir gewünschte Druckformat eintragen zu können; in meinem Fall: 48×27 cm, also im Verhältnis 16:9 – die Druckgröße dürfte am Ende ca. DIN A3 entsprechen (DIN A3 wäre im Verhältnis 4:3 bzw in den Formaten 40×30 cm oder 60×45 cm).
Ansonsten war das ganze kein Hexenwerk und es ist extrem löblich, daß man ein individuelles Format eingeben kann!!

Ferner habe ich mich für eine vormontierte Profilaufhängung entschieden – das war damals bei Whitewall auch so; myposter war der Meinung, ich soll das selbst tun, fand ich nicht so witzig. Bereits damals habe ich geschrieben, es wäre mir lieber, wenn man dem Kunden die Wahl läßt, ob seine Aufhängung selbst montieren will oder nicht – wird es vom Anbieter erledigt, darf es ruhig was kosten – so ist es hier bei Saal-Digital. Gut so.
Insgesamt gibt es drei Aufhängungsvarianten zur Auswahl; die Profil-Aufhängung ist die mittlere Preisvariante (Aufschlag plus 11 Euro).
Preislich finde ich das ganze absolut fair. AluDibond ist kein günstiger Druck und idR sehr hochwertig und beständig, meine beiden A2-Drucke damals haben jeweils ca. 80 Euro verschlungen. Der ca. A3-Druck kostet in meinem Fall ca. 30 Euro zzgl. Aufhängung und Versand, also summa summarum dann etwa 50 Euro.

Der Bestellvorgang war extrem einfach und ruckzuck durchgeführt. Jetzt warte ich auf mein Bild und werde dieses dann noch einmal genauer in Augenschein nehmen, sowie diesen Artikel hier einem Update unterziehen. So stay tuned… 😉

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Update vom 06.06.2017
So, nun ist das Bild bei mir angekommen – wobei, das ist eigentlich so nicht ganz richtig, eigentlich war es schon am Samstag da, lag aber noch beim Nachbarn.
Das Produkt war sehr gut verpackt, da gibt es gar nichts zu meckern – Produktion und Lieferung waren pfeilschnell!!

Fü das Bild ansich habe ich noch keinen Platz an der Wand ausgemacht; ich habe es mal über einen anderen DiBond in A2 gehalten, damit man ggf sehen kann, wie groß es im Vergleich ist. Es ist ca doppelt so groß wie A4, aber kleiner als A2.

Von der Druckqualität bin ich begeistert. Das Material war die richtige Wahl für dieses Motiv, man sieht absolut null Körnung. Ich hätte das Teil locker noch eine Nummer größer ausdrucken können.
Wenn man mit dem Finger über die bedruckte Seite fährt, spürt man ganz fein die Erhebungen bei den Bäumen; in der Mitte schimmert das Weiß etwas weißer, als es sein sollte – wenn man ganz genau hinsieht, dann erkennt man die Stellen, die aussehen, als habe man mit einem Finger etwas Staub weggewischt. An dieser Stelle sind ein paar Details verloren gegangen, was aber nicht am Druck liegen muß – kann auch an meiner Aufbereitung beim Exportieren ins 300 dpi-JPEG liegen. Man sieht es nicht, nur wenn man es wirklich weiß.
Das Material fühlt sich hervorragend und sehr hochwertig an. Die Ränder sind sehr sauber abgeschnitten – keine Reste, keine scharfen Kanten, keine Knubbel oder Schnittkerben – paßt alles.
Das Profil auf der Rückseite ebenfalls gerade und zentriert – so macht es Spaß, ein Bild aufzuhängen!

Diese Druckvariante ist bspw. sehr gut geeignet, um sie auch im Freien oder in Feuchträumen aufzuhängen – kann sein, daß ich dem guten Stück einen Platz im Bad gebe, wie auch den beiden anderen DiBonds.

Kurzum: ich bin von dem Ergebnis, der Qualität, der Schnelligkeit und dem dafür verlangten Preis begeistert!!
Vor allem freut es mich, daß ich jetzt endlich die Software auch dafür benutzen kann und dort dann meine ganzen Projekte gespeichert sind.
Lediglich die Seitenverhältnisse sollten vielleicht noch zu den Abmessungen nachgeliefert werden, damit man nicht so viel manuell nachrechnen muß.

Saal-Digital: sehr gut! 🙂