Showroom: ausgewählte Photos aus der sfp-Flickr-Gruppe

So, endlich mal wieder ein kleiner Showroom. 🙂
Wie immer gilt: daß gerade diese Aufnahmen hier gezeigt werden, hat nichts mit der Qualität der Bilder, die nicht gezeigt werden zu tun. Bitte vergewissert Euch selbst, daß es in der Flickr-Gruppe noch viele weitere sehr schöne Photos gibt.

Silent Turntable von M-Z-Photo
Silent Turntable

Opportune Intrusion von DeFonk
Opportune Intrusion

Pauline von Marc G
https://www.flickr.com/photos/132616067@N04/26131990240/in/pool-2wielicht/

Flagged vom mirko
Flagged

sunday walk von Sandy…J
sunday walk

Lonely Cyclist von Eric Spies
Lonely Cyclist

Leaving vom R J Poole
Leaving

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Ein Tag in Friedrichshafen

Gestern hat es mich wieder an den Bodensee gezogen. Zuletzt war ich im März 2015 dort; damals war Konstanz dran. Dieses Mal stand ein Besuch im Zeppelin-Museum in Friedrichshafen an und ich muß sagen, daß der Eintrittspreis eine ziemliche Herausforderung ist. 9 Euro. Wäre die Ausstellung nun mehr oder weniger riesig, hätte ich dagegen kaum Einwände – aber die paar Ausstellungsstücke und Photos (so schön sie auch sein mögen), verteilt auf vielleicht 4 Räume, rechtfertigen einen solchen Preis meines Erachtens nicht. Man ist, auch wenn man viel liest, in max. einer Stunde durch. Sei es drum – beeindruckend war die teilweise Nachkonstruktion der Hindenburg durchaus und die Aufstellung der Museumsstücke war sehr ansprechend. Besonders interessant war für mich die Nachbildung der Kabinen und Salons – man fühlt sich wunderbar in der Zeit zurückversetzt – in eine Zeit, in der es noch Stil gab. Im Museum selbst habe ich aber nur mit dem iPhone „geknipst“, nicht photographiert.

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Friedrichshafen hat wohl als Industriestadt im Krieg auch ziemlich gelitten. So gibt es auch dort viele Nachkriegsbausünden, die das Stadtbild nicht unbedingt bereichern, man hat sich aber – bodenseetypisch – ziemlich ins Zeug gelegt, die Stadt dennoch in einem hübschen Licht erstrahlen zu lassen. So sind das Hafengebiet, aber auch umliegende Stadtteile durchaus ansprechend gestaltet mit viel Grün und Ruhepunkten etc.

Direkt am Museum gibt es einen Aussichtsturm, den zu erklimmen natürlich Pflicht war – die Aussicht ist allerdings etwas mager… jedenfalls, was die Stadt anbelangt.

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Auf dem Rückweg ging es noch einmal an einen Strand und am Ende kurz auf die Insel Reichenau, der Pappel-Allee wegen – die Pappeln mußten ob des Verkehrs ohne Photo auskommen…

Lange Leitung

Hund am Strand

Gemeinsam

Mann & Ente

Insgesamt war der Bodensee einmal mehr eine unglaubliche Bereicherung. Was für ein schöner Landstrich!!

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Eingesetztes Equipment:

Sony A7s
Sony A7 II
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4
Minolta AF 80-200mm f/2.8 APO G HS

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Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und feuchtigkeitsgeschützt) schwarz

Sony Alpha 7 II nur Gehäuse (24,3 Megapixel, 7,62 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD Videofunktion (XAVC S, AVCHD), Vollformat Exmor CMOS Sensor) schwarz

Sony SEL1635Z, Weitwinkel-Zoom-Objektiv (16-35 mm, F4 ZA OSS, Vario Tessar T*, E-Mount Vollformat, geeignet für A7 Serie) schwarz

Showroom: ausgewählte Photos aus der sfp-Flickr-Gruppe

Wie immer gilt:
Es gibt noch viele andere, wundervolle Photos – einfach mal die Gruppe besuchen 🙂
https://www.flickr.com/groups/2wielicht/pool/

CT8_3144 von Carsten Till
CT8_3144

Of course, winter forest. von Zebedäus Zwiebelplootz
https://www.flickr.com/photos/113515327@N08/24635053915/in/pool-2wielicht/

Morgennebel von Johannes Fockenberg
Morgennebel

Lippemündung Wesel von Thorsten Vogt
Lippemündung Wesel

陽光橋 von 翁 于婷
陽光橋

Wilhelmsburg. von Niklas Höllmer
Wilhelmsburg.

Showroom: ausgewählte Photos aus der sfp-Flickr-Gruppe

So, es hat länger keinen Showroom mehr gegeben… also wird einmal wieder Zeit, ein paar Aufnahmen der sfp-Mitglieder bei Flickr vorzustellen. Wie immer gilt: es gibt noch zahlreiche mehr, die ganz wunderbar sind und hier rein gehören, aber die Zeit ist heute morgen begrenzt 😉

Husum Dockkoog 3 von von Sven Carstensen
Husum Dockkoog 3

walk in the light von Sandy…J
walk in the light

Bridge
von Stefan Schumacher
Bridge

nikkiphotographya-0619 von Nikkis Fotosite
nikkiphotographya-0619

Kinga von Marc G
Kinga

Second Skin von Andreas-Joachim
Second Skin

DSC_8094 vom Ivan KT
DSC_8094

Mt. Jade von 翁 于婷
Mt. Jade

upwards to the sky. von kassio. epia
upwards to the sky.

spiral von D.G Photography
spiral

Gastbeitrag: Wenn das Hobby zum Beruf wird – von Sven Pieloth

Einen wunderschönen Samstagnachmittag wünsche ich Euch allen, werte Leser 🙂

Heute habe ich ein kleines Schmankerl für Euch in Form eines Gastbeitrages. Der Photograph Sven Pieloth aus Worms erzählt Euch von seiner Erfahrungen als quasi frisch gebackener Profi, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat – ein Traum für viele.

Ich habe Sven 2014 auf einem Portrait-Workshop von Besier Oehling bei der Fotomesse Worms kennengelernt – wir haben uns auf Anhieb verstanden und haben immer mal wieder Kontakt via Facebook – und daher kam ich auf den Gedanken, ihn einfach mal zu fragen, ob er nicht Interesse hätte, Euch seine persönlichen Erfahrungen, seinen Werdegang etc. zu erzählen. Ich freue mich sehr, daß er Ja gesagt!!

Und so: hier ist die heutige Top-Story 🙂
Viel Spaß:

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Erst einmal vielen Dank an Sebastian für die Möglichkeit einen Gastbeitrag in seinem Blog schreiben zu dürfen. Natürlich hoffe ich darauf, dass er für Euch interessant zu lesen ist. Ich gebe mir auf jeden Fall viel Mühe.

Ich soll etwas über mich, meinem Werdegang und meine Sicht zum Thema Fotografie und Bildbearbeitung schreiben. Na gut, dann legen wir mal los.

Mein Name ist Sven Pieloth, bin gebürtiger und stolzer Nürnberger, geboren bin ich in dem Jahr als Tony Montana sein Imperium aufbaute und die Jedis zurück kehrten (1983). Ich arbeite als selbstständiger Fotograf mit Sitz in Worms, Rheinland-Pfalz.

Ich denke ich fange mal ziemlich früh an etwas über mich zu erzählen. Als Kind war ich schon immer eher der „Ruhige“. Meine Mutter schwärmt mir heute noch vor wie brav ich doch als Kind gewesen sei. Ich konnte mich schon immer prima selbst beschäftigen. Soweit ich mich noch erinnern kann, fand ich Bildsprache schon immer faszinierend. Angefangen mit Zeichentrickfilmen wie – Das letzte Einhorn -, über meinen ersten Realfilm – Legende – der mir als Kind angst machte (Tim Curry als Lord of Darkness…genial!) und später auch Comics. Ich habe angefangen viel selbst zu malen und zu zeichnen. Mit der Fotografie habe ich mich natürlich auch beschäftigt.

Ich bekam mit acht Jahren meine erste Kamera geschenkt. Das war eine weinrote Revue. Natürlich damals mit waschechten 35mm Film. Damit habe ich viel geknipst. Am meisten meine Familie, Freunde und meine mühsam in Pose gestellten Actionfiguren. Quasi meine ersten Composings. Da ich damals aber lieber gezeichnet habe und ich das Geld für die Filmentwicklung lieber in Comics gesteckt habe, kam die Fotografie viel zu kurz. Es dauerte lange bis ich mich wieder der Fotografie gewidmet habe. Mit 19 Jahren habe ich mir meine erste digitale Kompaktkamera zugelegt. Soweit ich mich erinnern kann war diese von Kodak und hatte 2,1 Millionen Bildpunkte. Nichts besonderes
eben. Aber, ich habe damals angefangen Composings am Computer zu erstellen. Mein damaliger bester Freund hatte ein Programm zu Weihnachten geschenkt bekommen. Photo Impact hieß das. Kennt wahrscheinlich keine Sau mehr. Eigentlich war es für Composings auch nicht wirklich ausgelegt. Hauptsächlich sollte man damit einfach nur Fotos korrigieren. Wir haben es aber trotzdem bis zum Gehtnichtmehr ausgereizt. Dafür mussten auch echte Fotos her. Somit haben wir alles mögliche gebastelt und so ist meine Liebe zur Bildbearbeitung entstanden.

Mit 21 Jahren hatte ich das rießen Glück einen Job in einem Foto-Medien-Labor in Nürnberg zu ergattern. Ich war quasi das -Mädchen-für-Alles-. Ich durfte dort alles machen. Von der chemischen Filmentwicklung in der Dunkelkammer über Bildbearbeitung mit Photoshop 7, zu dem ich gleich mehr erzählen werde, und das schießen von Bewerbungsfotos. Ich wurde, trotz fehlender Ausbildung voll mit einbezogen. Ich habe alles gezeigt bekommen und habe mir den Rest selbst beigebracht. Wie bereits erwähnt konnte ich ebenfalls Photoshop nutzen. Damals in der Version 7.
Oh mein Gott, was hat mich dieses Programm geflasht! Die Möglichkeiten waren schier unendlich. Ich bin sogar nach der Arbeit länger da geblieben weil ich unbedingt alles ausprobieren musste was mit Photoshop alles möglich war. Seitdem bin ich mit dem Photoshop Virus infiziert. Als ich erfahren habe was dieses Programm kostet, damals die Version CS2, war ich erst mal wieder ernüchtert. Ich wollte dieses Programm aber unbedingt Zuhause nutzen. Ich habe mir also viel Geld mit der Arbeit im Labor zusammen gespart, dass ich tatsächlich irgendwann genug zusammen hatte. Photoshop Love!

Wie man schon erkennen kann, hat im Prinzip alles mit der Bildbearbeitung angefangen. Die Fotografie war für mich eher zweckmäßig. Ich habe sie hauptsächlich für Objekte oder Texturen gebraucht. Das änderte sich allerdings, als ich meine Lehre zum Kaufmann im Einzelhandel begann. Denn, ich habe sie in einem Fotofachgeschäft in Fürth bei Nürnberg absolviert. Da musste ich mich sehr mit dem Thema Fotografie und Fototechnik aussendender setzen. Da das Geschäft ebenfalls ein Fotostudio führte, habe ich auch gleichzeitig neben meiner kaufmännischen Ausbildung, eine inoffizielle Fotografenausbildung genossen. Das hat mir das Arbeiten mit Menschen vor der Kamera näher gebracht. Das fand ich letzten Endes so interessant, dass ich mir dort meine erste DSLR zulegte. Damals eine Canon EOS 20D mitsamt 50mm/1.8 Objektiv. Damit habe ich so gut wie jeden Menschen in allen möglichen Locations porträtiert der Lust hatten vor meiner Kamera zu stehen. Ich hatte eine menge Spaß und dadurch, dass ich eine einzige Linse hatte, habe ich diese so gut kennen gelernt, dass ich sie in Kombination mit der Kamera perfekt einsetzen konnte. Ich war einfach zufrieden und habe das System Jahrelang so weiter benutzt.

Nach meiner Ausbildung wechselte ich dann zum großen roten Elektronikfachmarkt. Leider war das für mich eine Fehlentscheidung. Das persönliche und die langen Beratungsgespräche waren nicht mehr da. Es war wie arbeiten am Fließband. Ich habe es nicht wirklich lange dort ausgehalten. Ich habe dann viele wechselnde Jobs ausgeübt um irgendwie über die Runden zu kommen. Was aber immer geblieben ist, war die Fotografie und Bildbearbeitung.

Irgendwann stellte mir meine Frau eine essenzielle Frage. „Hast du schon mal darüber nachgedacht dich mit der Fotografie selbstständig zu machen?“ Ich musste nachdenken und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich tatsächlich schon mal darüber nachgedacht habe. Das war aber eher nur eine kleine und kurze Überlegung. Ich habe mir eine selbstständige Tätigkeit nie wirklich zugetraut. Sie bot mir ihre uneingeschränkte Unterstützung an, was ich ihr so verdammt hoch anrechne. Auch heute noch. Ich beschäftigte mich etwa eineinhalb Jahre mit dem Thema Selbstständigkeit, schrieb einen Businessplan den ich etwa hundert Mal änderte und besuchte ein Gründerseminar. Ich wollte wissen ob ich überhaupt von meinem fotografischen Können soweit war um auch damit Geld zu verdienen. Ich versuchte an Fotoaufträge zu kommen um zu sehen ob sich jemand dafür interessiert. Tatsächlich habe ich eine Menge Anfragen bekommen. Somit war es für mich der Startschuss. Und da ich sowieso schon immer das Motto verfolge – Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – habe ich
mein Gewerbe angemeldet. Fortan war ich selbstständiger Fotograf. Und das jetzt mittlerweile seit etwas mehr als ein Jahr.

Was bedeutet Fotografie für mich eigentlich? Hat sich jemand von Euch schon einmal diese Frage gestellt? Ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Ich mache sie einfach. Wenn ich darüber nachdenke ist es in erster Linie Spaß für mich. Ich habe einfach Spaß mit Menschen zusammen zu sein, diese so gut es geht ab zu lichten um ihnen damit eine Freude zu machen. Ich liebe die Kombination aus dem eigentlichen Fotografieren und der Bildbearbeitung bzw. Retusche danach. Das gehört für mich auch ganz klar zusammen. Ich hatte auf Facebook mal einen Satz gepostet der mir mal spontan zu dem Thema eingefallen ist: „Fotografie ohne Bildbearbeitung ist wie Vorspiel ohne Sex.“ Es ist dann einfach nicht vollendet. Ich wünsche mir, für immer die Fotografie und die Bildbearbeitung in meinem Leben behalten zu können. Denn Sie ist so vielfältig und spiegelt Gefühle wieder.
Dabei spielt für mich das Equipment eine eher untergeordnete Rolle. Das musste ich aber auch erst feststellen. Ich bin an sich ein sehr Technisch interessierter Mensch.

Ich hatte wie beschrieben erst eine Canon 20D. Als es mit der Selbstständigkeit los ging, holte ich mir eine Canon 70D mitsamt mehreren Objektiven, Blitzen, Lichtformer usw. Also das volle Programm. Ich dachte mir, ich muss für jede Situation ausgerüstet sein. Wenige Monate später verkaufte ich wieder die Canon Sachen, weil ich total scharf auf eine Vollformat Kamera war. Aber warum keine Canon 6D oder 5D? Ich war total angefixt von den Sony A7 Kameras. Und das sollte es dann auch werden.
Versteht mich nicht falsch. Ich habe meine Canon Kameras und die passenden Linsen geliebt und das waren auch tolle technische Geräte. Aber ich merkte, dass ich was verändern wollte. Außerdem war da diese Neugier nach der neuen Technik. Was soll ich sagen, tolle Cam! Klasse Objektive! Dann kam aber der Punkt, an dem alles zu viel wurde. Zuviel Gerümpel das kaum Anwendung fand. Außerdem fand ich zur Available Light Fotografie. Ich liebe die Herausforderung nur mit deiner Kamera und ein bis zwei Objektive und vielleicht noch einem Reflektor los zu ziehen und das natürliche Licht zu lesen und aus zu nutzen. Somit verkaufte ich den größten Teil an Equipment wieder. Es blieb nur ein Systemblitz, ein Beauty Dish, ein Blitz-Stativ und ein Reflektor übrig. Den Blitz und den Beauty Dish nutze ich nur wenn ich speziell dafür was geplant habe oder es gerade nicht anders geht. Hauptsächlich fotografiere ich Outdoor. Ich liebe es das Umfeld mit ein zu beziehen. In Kombination mit dem natürlichen Umgebungslicht bekommt man immer tolle Stimmungen hin.

Mittlerweile bin ich bei Nikon gelandet. Der ein oder andere denkt jetzt sicher an die D750 oder D800. Denn ich bin ja ein professioneller Fotograf. Die müssen immer mit Vollformat arbeiten. Aber da muss ich Euch leider enttäuschen. Ich habe mich bewusst wieder für eine APS-C DSLR entschieden. Ich arbeite derzeit mit einer Nikon D7200. Ich habe bereits Erfahrungen mit allen möglichen Sensoren und Kameras gesammelt. Und der Unterschied von APS-C auf Vollformat ist nicht mehr so groß wie es noch vor einigen Jahren war. Wenn ihr das mal ehrlich betrachtet, kann man bei einem Bild nur schwer sagen ob es mit einer APS-C oder einer Vollfomat Kamera aufgenommen wurde. Es gibt sicherlich berechtigte Vorteile für das Vollformat. In meinem Fall benötige ich diese aber nicht da ich mit meiner D7200 keine schlechteren Fotos mache als mit meiner Sony A7. Dazu kommt eben die größere Objektivauswahl die mir die Nikon bietet. Bei Sony war man da dann doch ein wenig eingeschränkt ohne teuren Adapter.

Abschließend möchte ich noch ein paar Sachen erwähnen. Zum einen sollte man sich selbst immer Treu bleiben. Versucht nicht wie andere zu sein. Entwickelt euch selbst weiter. Wenn man sich umsieht, gerade auf Facebook, sehen viele Bilder einfach nur noch gleich aus. Nehmt einfach jeden Tag die Kamera in die Hand und übt. Das bringt Euch auch mehr als jeder Workshop. Und egal was man tut. Aufgeben ist nicht drin. Die Fortschritte werden früher oder später Sichtbar sein. Aber am wichtigsten ist, dass Ihr Spaß an der Sache habt.

Ich danke jeden einzelnen für die Aufmerksamkeit und das Interesse an diesem Gastbeitrag.
Beste Grüße und Rock on!

Eurer Sven Pieloth aka Moreornothing-Photodesign

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Ihr findet Sven Pieloth im Netz unter folgenden Adressen:

Website / Blog: http://www.moreornothing-photodesign.com (noch in Arbeit)
Facebook: http://www.facebook.com/svenpieloth.photography
Instagram: http://www.instagram.com/moreornothing_photodesign

Odenwald: der zweite Schnee

Nach dem tristen Trip gestern, habe ich heute eine ordentliche Portion Natur und Schönheit gebraucht. Zu diesem Zwecke ging es frühmorgens (7 Uhr) mit Freunden in den Odenwald – und das Glück war uns hold: es hatte geschneit. Zum zweiten Mal erst – das kann man sich fast nicht mehr vorstellen. Schon im letzten Jahr hatte es nur an ganz wenigen Tagen oben im Wald mal Schnee gegeben – im Tal (Weinheim) nur ein einziges Mal. 2014 und 2015 hatten wir hier in Weinheim an Weihnachten 16 bis 18 Grad… aber wir haben kein Klimaproblem, nein nein…

Der letzte Schnee war in der Woche vom 22.11.2015 bis zum 28.11.2015 gefallen und war genauso schnell wieder verschwunden, wie er gekommen war. Ich habe mich heute also gefreut wie zu Kindeszeiten und habe ca. 3 Stunden im Wald verbracht – es war atemberaubend schön!!

Endlich habe ich auch einmal wieder ein Panorama gemacht – ich mag sie sehr, mache sie aber viel zu selten… keine Ahnung, warum…

Der Odenwald im Winter

Auch ein Baumwipfelbild habe ich mal wieder gemacht… einfach und klischeehaft… aber manchmal muß es einfach sein ^^

Winterwipfel

Kommen wir nun zum Thema „Human Element“ – daran habe ich seit einiger Zeit ja einen richtigen Narren gefressen:

Red & White

Walk with Umbrella

Und zu guter Letzt mal wieder ein Portrait:

Charlotte

Meine Reise führte mich einmal mehr von Weinheim durch das Gorxheimer Tal durch Absteinach nach Heiligkreuzsteinach Richtung Heddesbach und Flockenbusch, durch Unner- un Owwer-Schimmeldewoog, Wald-Michelbach, über die Kreidacher Höhe durch Siedelsbrunn, Löhrbach und wieder zurück nach Weinheim.

Mit dabei waren:
Sony A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4
Minolta AF 80-200mm f/2.8 APO G HS

Ein Nachmittag in Ludwigshafen

Ja, ich habe es getan… ich war freiwillig in Ludwigshafen am Rhein und habe nach Motiven Ausschau gehalten. Die Stadt hat diesbezüglich nicht wirklich viel zu bieten, aber wenn man sich Zeit läßt (und das ist durchaus eine Herausforderung, denn aus dieser Betonwüste will man eigentlich nur schnell wieder raus), dann kann man Ludwigshafens Kern entdecken. Und wer jetzt davon ausgeht, ich würde noch etwas gutes über diese Stadt sagen, der irrt.

Ja, ich mag Ludwigshafen nicht. Es ist eine häßliche, stinkende, verrottende Einöde, in der sich eine Bausünde an die nächste reiht und in der ich lange laufen muß, um meine eigene Sprache zu hören. Alleine in der „Einkaufsmeile“ Bismarckstraße stehen gefühlt 50% der Läden leer und sehen aus wie ausgebrannt. Der klägliche Rest wird bevölkert von Handyläden und Trödel aus dem osmanischen Reich oder sonstwo aus dem Südosten.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: auch die deutsche indigene Fauna wirkt mehr als nur fragwürdig.

Mir tun die Menschen leid, die dort wohnen und arbeiten müssen. Ludwigshafen gehört zu den häßlichsten Städten, die ich jemals gesehen habe – zu diesen gehören übrigens aus Viernheim, Worms und Hockenheim – wer sich einmal das pure Elend an Tristesse antun will: dort wird man fündig.

Dennoch gab es zwei Momente, die es wert waren, festgehalten zu werden und die meinen kurzen Ausflug in die Vorhölle nicht völlig sinnlos gemacht haben:

Spätzünder

Light

Und hier noch drei Aufnahmen, die es nicht auf Flickr geschafft haben:

DSC04345

DSC04351

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Als Equipment kamen zum Einsatz:
Sony A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4
Minolta Rokkor MD 45mm f/2