Seerose

Seerose

Aufgenommen mit meinem neuen Sigma 150-600mm C im Luisenpark Mannheim.
Ein Bericht zum neuen Objektiv folgt noch, sobald ich es ausführlich habe nutzen können. Ich kann aber schon jetzt sagen, daß die Linse von der Bildqualität her sehr gut ist, aber auch sehr schwer in der Handhabung; und der AF (Canon-Version via MC-11-Adapter an der Sony A7 II) war heute eine Katastrophe, ich mußte eigentlich fast alles manuell machen. Aber mal abwarten. War heute der erste Einsatz, und ich muß noch lernen, mit diesem Riesenbrocken umzugehen.

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Sigma: FE-Objektive sollen kommen

Laut eines Interviews des Magazins Focus Numerique mit Sigmas Präsident Kazuto Yamaki, möchte das Unternehmen fürderhin endlich Objektive für Sonys E-Mount in der Version für das Vollformat (FE) herstellen.

„Die Zukunft des FE-Bajonetts strahlt. Also ja: wir werden in Zukunft Objektive für das FE-Bajonett vorstellen. Ich selbst habe mir eine A7R II gekauft, um die Performance und die Möglichkeiten von Sonys Hybriden verstehen zu können. Normalerweise nutze ich unsere eigenen Produkte mit Foveon-Sensor, aber von Zeit zu Zeit kaufe ich auch neue, innovative Plattformen (“game changing cameras”).

Was lange währt… aber ich glaube das erst, wenn ich es auch sehe. Schon Tamron hat vor einer gefühlten Ewigkeit behauptet, sie würden nun auch FE-Objektive bringen; bislang ist davon nicht einmal ansatzweise etwas zu sehen.
Warum sich Sigma und Tamron so zögerlich verhalten, ist mir ein Rätsel. Sonys Kameras verkaufen sich sehr gut und würden sich noch mehr verkaufen, wenn es endlich einigermaßen bezahlbare Objektive dafür gäbe.
Wir dürfen also gespannt sein, ob da was drin ist und wie lange es noch dauert, bis wir endlich die ersten ART-/Sport-Linsen nativ an die spiegellosen Sony-Modelle schrauben dürfen.

Weitere neue Objektive von Sigma und Voigtländer

Sigma hat 3 neue Objektive vorgestellt:

  • 85mm f/1.4 DG HSM Art für $1199.00 USD
    12-24mm f/4 DG HSM Art für $1599.00 USD
    500mm f/4 DG OS HSM Sport für $5999.00 USD
  • Die Objektive sind für das Vollformat gerechnet und werden wohl wieder zuerst für Canons EF-Mount und Nikons F-Mount erhältlich sein, bis sie dann auch für Sonys A-Bajonett und ggf andere erscheinen.

    Voigtländer bringt ebenfalls ein neues Vollformat-Objektiv, speziell für Sonys E-Bajonett:

    65mm f/2 Macro Apo-Lanthar

    Details nachzulesen bei Sonyalpharumors.com

    Canon: Übernahme von Sigma geplant?

    Canon scheint an einer Übernahme von Sigma interessiert zu sein. Angeblich habe man bereits zweimal ein Angebot abgegeben und befinde sich derzeit in ernsthaften Verhandlungen.

    Gerücht? Wahrheit? Wer weiß…?

    Sollte das wahr sein, währe es für uns Kunden und Endanwender ziemlich beschissen. Damit wäre ein großer Konkurrent weg vom Markt, der gerade in jüngster Zeit gezeigt hat, daß man auch sehr gute und hochwertige Optiken anbieten kann, ohne gleich Unsummen von Geld dafür zu verlangen (@ Zeiss, @Sony, @Nikon @Canon: in your face!!).

    Ich glaube aber eher, daß das ein blödes Gerücht ist. Ich hoffe es jedenfalls.

    Quelle

    Canon EOS 5Ds + Sigma 50mm f/1.4 ART: Test-Photos

    PetaPixel hat auf seinem Flickr-Account einige Test-Aufnahmen der Kombination Canon EOS 5Ds + Sigma 50mm f/1.4 ART veröffentlicht.

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    ——–
    Die 5Ds gibt es erst ab Juni zu kaufen – das 50mm ART gibt es nat. schön länger (für verschiedene Bajonette):
    Sigma 50mm F1,4 DG HSM Objektiv (Filtergewinde 77mm) für Canon Objektivbajonett schwarz

    Familienzuwachs: Sony Alpha A7s

    Guten Präabend, werte Leser 🙂

    heute habe ich es nicht mehr ausgehalten… ich habe mir die Sony A7s gekauft; und zwar bei meinem Lieblings-Photo-Händler Besier-Oehling in Worms.

    Und einmal mehr: der Laden ist einsame Spitze!!

    (verkürzt dargestellte Kommunikation)
    eMail: „Habt Ihr die A7s da?“
    BO: „Ja, kostet EUR 1.999,-“
    eMail: „Auch den LA-EA4?“
    BO: „Ja, ebenfalls – können beides zurücklegen.“
    –> Auto –> Shop –> $$

    Der Service war wie immer klasse – habe noch an Ort und Stelle meine Kamera registriert und damit 2 Jahre Garantie bekommen.

    Aber nun genug der Lobhudelei Richtung Worms 😀

    ——–

    Die Kamera:
    WOOOOOOOOOW!!
    Der erste Eindruck ist ja bekanntlich der wichtigste, der letzte der bleibende. Und, Leute… als ich das Ding in der Hand hatte: klein, leicht, sexy.

    Auf den nachfolgenden Bildern seht Ihr die Kamera neben meiner Minolta X-700 MPS (mit Sigma MD 70-210mm), neben der A99V mit Minolta AF 100mm f/2.8 Macro – auf der A7s steckt der LA-EA4-Adapter und das Minolta AF 70-210mm f/4 und einmal habe noch einen zweiten Adapter drangeschraubt und das Sigma an der A7s benutzt. Testphotos sind weiter unten auf der Seite.

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    A7s neben A99V:
    Die A7s ist – ohne Adapter und allem anderen gefühlt nicht einmal halb so groß, wie die A99 (insgesamt).
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    Und hier noch einmal neben der Minolta X-700 MPS – die Verwandtschaft ist kaum zu leugnen 🙂
    IMG_2521

    An der Seite befinden die kleinen Klappen, wo Audio- und USB- und HDMI drin sind usw – das ist mir gleich aufgefallen: die sind aus Plastik – das wäre noch cool, wenn die aus Metall wären. Aber egal.

    Die Haptik:
    Warum die Leute immer behaupten, es sie unangenehm, daß der Auslöseknopf nicht vorne auf den Griff, sondern oben auf der Kamera steckt, verstehe ich nicht – ich habe automatisch und intuitiv die Kamera „richtig“ gehalten – sie ist eben geformt wie eine alte SLR; da stört gar nix, was das betrifft. Null.

    Was aber in der Tat ziemlich fummelig und doch recht gewöhnungsbedürftig ist, sind die Knöpfe und Rädchen. An die kommt man teilweise ziemlich schlecht dran – es ist eben wirklich nicht so viel Platz, wie auf einer DSLR/SLT. Aber das ist – da bin ich mir sicher, einfach nur Gewöhnungssache.
    Ansonsten ist das Handling super – mein allergrößter Kritikpunkt ist eigentlich bis jetzt, daß das Display nicht drehbar ist, wie bei meiner A99V – aber hey… Krümel in Brotkasten suchen ist das.

    LA-EA4:
    Derbst hochwertig verarbeitet. Da wackelt nix. Sitzt, paßt, „wackelt“ und hat Luft – also ääh, eben nicht 😀
    Ich habe gleich einmal mein altes Minolta AF 50mm f/1.4 und das „Ofenrohr“ AF 70-210mm f/4 drauf gemacht – Wahnsinn. Und eines sei den Gewichtsnörglern mal gesagt: Meine A99V + Ofenrohr war schon sackschwer – mit der A7s ist das traumhaft. Von mir aus kann Sony ab jetzt monströse und dicke, lichtstarke Linsen anfertigen für das E-Bajonett – die Kamera macht viel wett; und mangelhaftes Balancing…? Hä? Ich hab auch das 80-200mm („weißer Riese“) drauf gemacht – geht super. Fühlt sich super an – die Kamera hängt halt hintendrauf und mal hält die Konstruktion am Objektiv – macht man bei solchen riesen Metall-Oschis doch eh – jetzt ist es nur leichter… so what’s the deal?!

    Erste Testshots:
    Dieses Baby werde ich, sobald ich Zeit habe, gegen die A99V antreten lassen. Bislang habe ich ja „nur“ A-Mount-Objektive – aber so kann ich A7s und A99 mittels SLT auf gleiche Augenhöhe bringen.
    Im Hof und in meiner Küche habe ich vorhin ein paar Testaufnahmen gemacht… was soll ich sagen… ABARTIG!! Ich habe mit ISO 20.000 (ZWANZIGTAUSEND!!) Aufnahmen gemacht, die besser aussehen, als mit der A99V bei ISO 1.600.
    Ich werde richtig aufgeregt, wenn ich das nächste Konzert-Shooting denke.

    Sony A7s + Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/2 & ISO 3200

    Sony A7s + Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/2 & ISO 3200

    Das folgende ist der Hammer – schaut mal auf die noch immer vorhandenen Details auf den Blättern!!

    Sony A7s + Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/8 & ISO 20000

    Sony A7s + Minolta AF 50mm f/1.4 @ f/8 & ISO 20000

    Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 @ f/4, 130mm & ISO 20000

    Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 @ f/4, 130mm & ISO 20000

    Hier ist es noch krasser: selbst feinste Härchen sind noch immer problemlos zu erkennen und das bei ISO 20000!!

    Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 @ f/4, 210mm & ISO 20000

    Sony A7s + Minolta AF 70-210mm f/4 @ f/4, 210mm & ISO 20000

    Nun noch zwei mit dem Uralt-Sigma – das Sigma hat mich schon öfter positiv überrascht, was es für eine Schärfe abliefern kann.

    Sony A7s + Sigma MD 70-210mm 210mm & ISO 20000

    Sony A7s + Sigma MD 70-210mm 210mm & ISO 20000

    Sony A7s + Sigma MD 70-210mm 70mm & ISO 20000

    Sony A7s + Sigma MD 70-210mm 70mm & ISO 20000

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    Edit vom 30.04.2015: noch ein paar Testaufnahmen

    Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ f/13 - ISO 1000

    Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ f/13 – ISO 1000

    Sony A7s & Minolta 100mm Macro - ISO 250

    Sony A7s & Minolta 100mm Macro – ISO 250

    Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ ISO 640

    Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ ISO 640

    Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ ISO 320 (cropped)

    Sony A7s + Minolta 100mm Macro @ ISO 320 (cropped)

    ——–

    Als kleines Fazit vorab nach den ersten 20 bis 30 Minuten mit meinem neuen Spielzeug kann ich sagen: wenn das so weitergeht, ist es der Beginn der einer großen Liebe 🙂

    Woran erkennt man die „guten“ Objektive?

    Beinahe jeder Kamerahersteller produziert auch seine eigenen Objektivserien. Im Portfolio der Anbieter gibt es für eigentlich jeden Anweder und jede Preisklasse eine entsprechende Kategorie.

    Nachfolgend sind einige namhafte Hersteller aufgelistet mitsamt der Kennung ihrer „guten“ Objektive.

    Mit „gut“ ist gemeint, daß einige Produzenten eine bestimmte Linie haben, die sich qualitativ deutlich vom Rest des Angebotes unterscheidet. Ein erstklassiges Objektiv macht aber von alleine noch kein gutes Photo 😉

    Diese Unterscheidung in verschiedene Produktlinien kennt man fast nur von den Kameraherstellern selbst. Drittanbieter bedienen sich idR keiner ähnlichen Nomenklatur, von Sigma einmal abgesehen.

    Interessant ist auch, daß – von Ausnahmen abgesehen – man die „guten“ Objektive eigentlich nur im Bereich des Kleinbildes findet; für bspw. APS-C werden oft keine speziellen hochwertigen Linsen angefertigt; Ausnahme: Kamerahersteller, die ohnehin keine Vollformatkameras herstellen (bpsw. Fujifilm und Olympus).

    Die meisten Hersteller kennzeichnen ihre besonderen Produkte mit farblichen Ringen, besonderen Buchstaben, einer besonderen Farbe (idR weiß) oder ähnlichem.

    1) Sony
    Bei Sony gibt es sage und schreibe 4 Kategorien von Objektiven.
    – die „normalen“
    – die G-Objektive
    – Objektive mit ZEISS-Label
    – ZEISS-Objektive

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    Die „normalen“ sind meist relativ günstige Optiken für den breiten Anwenderbereich. Die Objektive sind deshalb keineswegs schlecht, sie sind aber rdR nicht aus Metall gefertigt, sondern aus Plastik, haben weniger Linsen in weniger Gruppen im Tubus angeordnet, sind vielleicht auch weniger lichtstark etc. pp. – kleine Einschränkungen eben, die einen niedrigeren Preis ermöglichen. Die normalen Objektive werden von Sony entworfen und produziert.

    Die G-Objektive sind ebenfalls von Sony entworfen und hergestellt – sie sind Nachfolger der G-Serie von Minolta. Objektive mit dem G-Label stehen für hochwertige Materialien, aufwendige Produktion, hohe Schärfe, Kontrast und Dynamikumfang usw. es sind eben echte Spitzenobjektive. Derzeit gibt es 4 G-Objektive für das E-Bajonett – eines davon für den APS-C-Formfaktor. Für das ältere A-Bajonett gibt es insg. 7 Objektive – keines davon für APS-C.

    Die Objektive von Sony findet Ihr auf dieser Homepage

    Die Objektive mit ZEISS-Label sind von Sony gefertigt, ZEISS hat aber die Berechnung der Optiken übernommen.
    ZEISS-Objektive haben seit jeher einen extrem guten Ruf; den Photos, die mit einem Zeiss-Objektiv gemacht wurden, wird oft ein besonderer Look nachgesagt – das muß aber jeder für sich selbst entscheiden…

    Originale ZEISS-Objektive sind nicht nur von Zeiss gerechnet, sondern auch von Zeiss produziert. ZEISS-Objektive zeichnen sich durch extrem hochwertige Materialien und herausragende Fertigung aus. ZEISS stellt aber nicht nur von Sony Objektive her, sondern auch für andere Hersteller – so gibt es die legendäre OTUS-Reihe nicht für Sony, aber für Nikon und Canon – andersherum gibt es die Loxia-Reihe nicht für Canon und Nikon…

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    Übrigens: die Bezeichnung SAL steht für „Sony A-Mount Lens“, die Bezeichnung SEL für „Sony E-Mount Lens“. „FE“ bedeutet „Full Frame E-Mount“, also Objektiv für das E-Bajonett im Vollformat; „ZA“ steht für Zeiss A-Mount, „ZE“ für Zeiss E-Mount. Eine Objektivbezeichnung wie SEL2470Z bezeichnet also derzeit das Sony Zeiss Vario Tessar T* 24-70mm f/4. „PZ“ steht für „Powerzoom“.

    Minolta-Objektive können nach wie vor am A-Bajonett problemlos genutzt werden – für das E-Bajonett braucht man einen Adapter.

    ——–

    2) Nikon
    Meines Wissens ist Nikon einer der wenigen Hersteller, der auf besondere Unterscheidungsmerkmale bei seinen Objektiven verzichtet. Nikons Objektive tragen sämtlich den Namen „Nikkor“ und sind ausschließlich in schwarz erhältlich. Die Farbe soll nicht auffällig sein, damit etwaige Räuber und Diebe keinen Anhaltspunkt für die Qualität des Objektivs haben – so sagen zumindest die Nikonianer.
    Einzig ein goldumrahmtes N kennzeichnet bisweilen eine neue Revision eines bestimmten Objektives.

    Auch Nikon bietet aber sowohl für das Kleinbildformat, als auch für APS-C Objektive in allen möglichen Preisklassen an; zur Homepage
    Eine Übersicht über die Objektiv-Terminologie von Nikon findet Ihr hier

    Das Bajonett von Nikon nennt sich „F-Bajonett“. FX-Objektive sind für das Kleinbildformat, DX-Objektive für APS-C.

    Auch Nikon gilt als Hersteller extrem hochwertiger Objektive und hat sogar in den Anfangsjahren noch für Canon Objektive produziert, als Canon noch keine eigene Serie hatte.

    ——–

    3) Canon
    Canon unterschiedet ebenfalls in zwei Serien: einmal in die „normalen“ Objektive ohne besondere Kennzeichnung, und einmal in die sog. „L-Serie“. Die L-Objektive erkennt man stets an einem roten Ring, der um das Objektiv läuft und/oder an der weißen Farbe.
    Zudem wird auch noch in EF und EF-S unterschieden – das EF-Bajonett ist für das Kleinbild – das EF-S-Bajonett für APS-C-Sensoren.

    Eine Übersicht zu Canons Objektiven gibt es hier

    Canons L-Serie zeichnet sich seit jeher durch extrem gute Optiken mit herausragender Schärfe aus.

    ——–

    4) Fujifilm
    Fuji gehört zu den Pionieren der spiegellosen Systemphotographie. Das X-Bajonett nimmt Linsen von höchster Qualität auf – die sog. Fujinon XF-Objektive. Die „normale“ Reihe wird durch Kürzel „XC“ gekennzeichnet.

    Fujifilm stellt derzeit ausschließlich Kameras für den APS-C-Formfaktor her. Die Brennweiten haben also einen „Crop-Faktor“ von 1,6 verglichen zum Kleinbild – d.h.: 35mm an einer Fuji entsprechen ca. 50mm am Kleinbild (Bildbeschnitt durch geringere Sensorgröße).

    Eine Übersicht über Fijifilms Objektive gibt es hier

    Die XF-Objektive erkennt man idR an dem roten Siegel.

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    ——–

    5) Olympus
    Auch Olympus bietet eine Objektiv-Serien unterschiedlicher Qualität an; unterschieden wird bei Olympus in Standard, Pro und Top Pro. Eine Übersicht gibt es hier

    Eine besondere Bezeichnung ansich gibt es meines Wissens nicht – die Objektive heißen alle „ZUIKO“. Und den blauen Ring scheinen auch alle zu haben – ich muß zugeben, daß ich mich hier nicht besonders gut auskenne…

    Grundsätzlich ist auch Olympus dafür bekannt, sehr hochwertige Optiken herzustellen. Gerade die Top Pro-Reihe läßt hier kaum Wünsche offen.
    Wissen muß man, daß Olympus derzeit lediglich Objektive für den Micro Four Thirds-Standard herstellt (MFT-Sensoren mit 4:3 Bildverhältnis – ca. halb so groß wie APS-C).

    ——–

    6) Pentax
    Der Vollständigkeit halber sei nun noch Pentax genannt – bei Pentax kenne ich mich aber leider noch weniger aus, als bei Olympus… die Objektive – soviel habe ich aber gehört – sollen ebenfalls teilweise sehr gut sein; ob und wie sich diese unterscheiden lassen, weiß ich leider nicht – wenn ich mir deren Homepage anschaue, sieht alles ziemlich bunt aus… 😀

    Soviel weiß ich noch: meistverwendet ist das K-Bajonett.

    ——–

    7) Sigma
    Sigma ist einer der bekanntesten und größten Dritthersteller für Objektive, produziert aber auch eigene Kameras (dürfte aber als Nischenmarkt zu bezeichnen sein).

    Unter dem Label „Sigma Global Vision“ vermarktet Sigma seit einiger Zeit seine neu ausgerichteten Produktlinien.
    „C“ steht für Contemporary und richtet sich an den sog. Consumer-Markt; auf gut Deutsch: das sind die günstigen Objektive.
    „S“ steht für Sport. Schneller Autofokus, meistens längere Brennweiten und höherwertige Optiken.
    „A“ steht für Art. Dies ist Sigmas Oberklasse. Art-Objektive sind sehr gut verarbeitet und bieten eine brillante Bildqualität, die oft der von den „großen drei“ (Canon, Nikon und Sony/Zeiss) in nichts nachsteht und diese manchmal sogar übertrifft.

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    (Bild: Sigma Homepage)

    Farblich unterscheiden sich die Objektive nicht – lediglich durch den Buchstaben an der Seite.
    Die Sigma-Objektive findet Ihr hier

    Sigma bietet Objektive für das Kleinbild, für APS-C und auch für spiegellose Systemkameras an.

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    8) Tamron
    Tamron ist Sigmas großer Konkurrent. Interessant an Tamron ist vor allem auch, daß Sony 11% Anteile an diesem Unternehmen besitzt.

    Tamron ist – wie Sigma auch – dafür bekannt, günstige, aber vergleichsweise hochwertige Objektive herzustellen für einen Bruchteil des Preises, den die großen Kamerahersteller für ihre Produkte verlangen. Auch Tamron stellt für alle gängigen Hersteller Objektive sowohl für das Vollformat, als auch für APS-C zur Verfügung, sowohl für DSLR-Systeme, als auch für spiegellose Kameras.

    In jüngster Zeit hat Tamron das Äußere seiner Objektive mehrfach verändert. Vor einigen Jahren sahen die Linsen den Nikkor-Objektiven von Nikon ähnlich (wie auch bei Sigma) – dann bekamen sie einen goldenen Rand – und neuerdings kommen sie (wie bei Sigma…) in schlichterem schwarz-silbernen Look daher.

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    (Bildquellen: Tamron.eu)

    „SP“ (Super Performance) bezeichnet bei Tamron immer die „guten“ Objektive – ich glaube aber, daß das inzwischen fast überall draufsteht… Di = Kleinbild; Di II = APS-C; Di III = Spiegellose Systemkameras.

    Tamrons Objektive sind hochwertig verarbeitet (wenn auch meist aus Plastik) und bieten immer bessere Qualität.
    Eine Übersicht gibt es hier

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    9) Sonstige
    Tja, welche fallen mir da spontan ein…?

    Voigtländer, Leica, Tokina, Walimex/Samyang/Rokinon…
    Voigtländer und Leica laufen hier etwas außer Konkurrenz – vor allem Leicas Linsen für das M-Bajonett sind zwar extrem gut, aber auch extrem teuer – in meinen Augen erheblich zu teuer. Die Leica-Schwärmerei vieler Amateur- und Profiphotographen mag begründet sein – oft ist es aber hauptsächlich reine Emotion. Wer derart viel Geld hat, sich eine Leica und die Objektive leisten zu können, aber weniger emotional an die Sache rangeht, der sollte sich eine Sony oder eine Fujifilm kaufen. Da kriegt man mehr für’s Geld – vor allem, wenn man ggf zusätzlich auf ZEISS-Optiken setzt.

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    (Bilder: Leica.de und Voigtländer.de)

    Tokina ist ein Hersteller günstiger, einfacher Objektive; die Linsen sind oft wirklich nicht schlecht – vor allem die Ultraweitwinkel-Objektive sind absolut als sehr gut zu bezeichnen. Man bekommt für günstiges Geld sehr gute Optiken. Leider gibt es von Tokina meist nur APS-C-Objektive.

    Walimex/Samyang/Rokinon (ist alles derselbe chinesische Hersteller) produziert ebenfalls extrem preisgünstige Objektive, die qualitativ oft nicht schlecht sind und für das hingelegte Geld meistens sogar super. Beliebt sind vor allem die UWW-Objektive und die Spiegeltele (als Alternative zur sog. „Russentonne“).

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    (Bildquelle: Walimexpro.de)