Ein abendlicher Streifzug durch Mannheim

Ja, die Monnemer Innenstadt war mal wieder dran – dort gibt es einfach öfter mal was zu entdecken. Und eigentlich bin ich viel zu selten dort…

So richtig wollte der Funke gestern aber nicht überspringen. Mir war zu heiß – bzw war ich zu dick angezogen für die absolut unüblichen 15 bis 16 Grad… (aber wir haben ja kein Wetterproblem…).

Jedenfalls bin ich etwas durch die Quadrate geschlendert in der Hoffnung, vielleicht das eine oder andere Street-Photo zu machen; aber auch hier war gestern irgendwie nicht viel zu holen (oder ich habe mich nur zu doof angestellt, kann ja auch sein 😀 )
Insgesamt war es aber schon frappierend… man hat mittlerweile das Gefühl, die Leute gehen nur auf die Straße, um zu überprüfen, ob jemand eine Kamera auf sie richtet…

Zum Schluß bin ich dann nochmal zum Wasserturm und habe drauf gewartet, daß am Friedrichsplatz die Lichter angehen – Wasserspiele gibt es ja leider ab Oktober keine mehr.
Mein Stativ hätte ich auch im Auto lassen können – seit ich die A7s habe, sind mir Sachen wie ISO 12800 irgendwie egal 😀

So, genug der Worte; hier nun einige Bilder aus meinem Flickr-Album:

Planken

Friedrich und Augusta

Wasserturmturtelei

Zum Einsatz kamen dieses Mal wieder die A7s und das FE 16-35mm, sowie das Minolta MD 45mm f/2.

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Hamburg im Oktober 2015

Hallo allerseits 🙂

Nachdem ich auf meinem letzten Kurztrip nach Hamburg ein Photo des Wasserschlosses geschossen und versaut hatte (und mich leider nur kurz in der Speicherstadt habe aufhalten können), hat es mich einmal mehr nach Hamburg gezogen.

Dieses Mal ging es zu den St. Pauli Landungsbrücken, sowie durch den Alten Elbtunnel, zum alten Holzhafen und eben noch einmal (ausführlicher) in die wunderschöne Speicherstadt.

Hamburg hat es mir angetan – wäre das nicht so weit weg (sind von mir aus immerhin ca. 550 km), würde ich da wahrscheinlich jedes zweite Wochenende abhängen. Die Schwärmereien aller möglichen Leute sind in der Tat nicht übertrieben; diese Stadt muß man einfach gesehen und erlebt haben. Freilich wird es auch dort häßliche Ecken geben, wie in jeder Stadt, aber ich habe das Gefühl, daß Hamburg deutlich mehr schönen Lebensraum bietet, als andere Städte in Deutschland. All die Brücken, Gebäude, der Hafen, die Leute… es ist einfach schön und teilweise auch überwältigend.

Hier nun einige meiner photographischen Eindrücke des gestrigen Trips nach HH – den Rest findet ihr wie immer in einem Album auf Flickr.

Aus dem Weg!!

Licht & Schatten

Tür & Gasse

Stilbrücke

Poggenmühlenbrücke

Town Canal Star

Wasserschloßblues

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Benutztes Equipment:
Sony A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4
Benro Stativ
Lowepro Kameratasche

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Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und feuchtigkeitsgeschützt) schwarz

Sony Vario-Tessar T 16-35mm f4 Objektiv (72 mm Filtergewinde) schwarz

Ein Tagesausflug nach Stuttgart

Gestern hat es einmal mehr in die neue Stadtbibliothek nach Stuttgart am Mailänder Platz gezogen; dort war ich im vergangenen Dezember schon einmal und mir war klar, daß ich dieses Gebäude noch ein weiteres Mal sehen möchte.

Bei meinem letzten Besuch hatte ich „nur“ mein 24-70mm von Tamron und mein 80-200mm von Minolta dabei – die Innenaufnahmen sind – wie ich finde – durchaus gelungen, aber ich seufzte in Ermangelung eines Ultraweitwinkelobjektivs.

Hier einige Aufnahmen aus dem Dezember 2014:

The Library

The Book Dungeon

Bücherregale

Choices

Dieses Mal hatte ich mein Minolta 17-35mm und mein Minolta 45mm dabei. Die Aufnahmen bekommen durch den Einsatz des Ultraweitwinkels in der Tat eine ganz neue Dimension.
Das „Herz“ des Gebäudes war dieses Mal leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Bei der Bildbearbeitung habe ich komplett bei s/w belassen – wirkt einfach mehr bei dieser Architektur.

Nachdem die Bibliothek besichtigt war, ging es noch kurz zum Hauptbahnhof – viel zu sehen, außer einem großen Loch und einem eigentlich sehr häßlichen alten Gebäude, gab es nicht. Ich möchte die Stuttgarter an dieser Stelle nicht verprellen… aber mal ehrlich: was macht Ihr so ein Gewese um dieses Gebäude? Das vermißt doch keiner… – aber gut, ich bin kein Stuttgarter und kann das womöglich auch nicht nachempfinden. Von daher…
Vom Turm des Bahnhofs aus kann übrigens ringsum die Stadt bewundern. Und zwar kostenlos. Finde ich sehr schön. Leider ist aus Sicherheitsgründen überall ein sehr engmaschiger Zaun angebracht, der es einem sehr schwer macht, Photos zu schießen. Eine Glasscheibe wäre mir hier lieber gewesen, die kann man wenigstens mit etwas Glück mit einem Polfilter überlisten.

Zum Schluß ging es noch in die Königstraße, Stuttgarts Einkaufsmeile. Eine recht schöne Einkaufsstraße. Da habe ich schon viel schlimmeres gesehen – wer das auch mal will, darf sich gerne mal nach Ludwigshafen in die Bismarckstraße begeben… schauderhaft.
Für mich als Kurpfälzer gibt es freilich nur eine wahr Einkaufsstraße – die Mannheimer Planken. 😉
Ach ja, Stuttgart „streitet“ sich wohl schon seit längerem mit Heidelberg, wer die längste Einkaufsmeile hat. Stuttgart mit der Königstraße oder Heidelberg mit der Hauptstraße. Nun, um hier mal mit den Gerüchten aufzuräumen: Heidelberg hat gewonnen. Die Königstraße ist zwar über einen Kilometer lang, sehr schön usw., aber die Heidelberger Hauptstraße mißt fast 2 km 😉 – man kann dort nur nicht so gut einkaufen.

Insgesamt hat mir der Besuch in Stuttgart sehr gut gefallen. Die Stadt wirkt (und das ist keine Beleidigung) wie ein ständig gewachsenes Fischerdorf, daß sich chaotisch und Stück für Stück bis zur heutigen Größe gemausert hat. Alles scheint sehr verwinkelt und verschachtelt; Architektur und Struktur sind ausgesprochen ambivalent. Photographisch sehr interessant.

Hier nun einige Impressionen – das Album gibt es bei Flickr:

Bücherwelt

Welt der Bücher

Bücherregale

Über den Dächern von Stuttgart

20%

Cinema

In den Straßen von Mannheim: Oktober 2015

Heute hat es mich wirklich rausgezogen 🙂
Erst bin ich heute morgen zum Sonnenaufgang nach Mannheim gefahren, dann heute nachmittag noch einmal zu einer kleinen Runde Street Photography.

Mit dabei war die Sony A7s (jaja, lautloser Auslöser und so 😉 ) und das „neue“ Minolta MD 45mm f/2. Mir gefällt diese Kombi allmählich, auch wenn ich mich zugegebenermaßen noch etwas schwer tue mit dem manuellen fokussieren und die Sache mit der Hyperfokaldistanz noch nicht 100%ig verinnerlicht habe.

Das ganze gibt es wie immer in einem Album bei Flickr – und hier nun noch einige Beispiele:

MacJog

Indigo?

Kunststraße

New Asian Heads

Streifzug durch Weinheim mit Altglas

Heute habe ich neues Altglas bekommen. Ich habe mir ein Minolta MD Rokkor 45mm f/2 für schlappe 35 Euro gekauft und konnte es nicht abwarten, damit einen kleinen Streifzug zu machen.

Die Aufnahmen hierzu findet Ihr einerseits in einem Album auf Flickr und ein paar zusätzliche Bilder sind einem Album bei Facebook untergebracht.

Das Objektiv macht Spaß – vor allem weil das Fokus-Peeking an der A7s wirklich leicht geht. Das 45mm hat natürlich nur einen manuellen Fokus und einen Blendenring. Street-Action ist damit also nicht einfach – jedenfalls für mich, der das so gut wie nie macht.
Bei f/2 ist das Glas im Übrigen nicht zu gebrauchen. Das ganze sieht dann aus wie eine schlechte amerikanische TV-Serie aus den 80ern, die zwölfmal durch den Weichzeichner gejagt worden ist.

Abblenden auf 5.6 und weiter hilft und bringt eine durchaus ordentliche Schärfe. Chromatische Aberrationen sind freilich da, lassen sich aber gut in z.B. Lightroom entfernen.
Ich habe auch mal kurz mit (ich glaube f/8) in die Sonne photographiert – dabei kommen teils ziemlich häßliche Flares heraus – sollte man lieber lassen 😀

Ansonsten fühlt sich das kleine Ding ziemlich sexy an. Es ist, wie es scheint, äußerst robust gebaut und war seinerzeit das wohl günstige Rokkor von Minolta in einer Phase, in der man auf die Miniaturisierung setzte.

Momentan betreibe ich das Glas noch etwas umständlich mit zwei Adaptern, weil der neu gekaufte MD auf E-Mount noch nicht da ist. So mußte ich erst den LA-EA4 an die A7s schrauben und dann einen MD auf A-Mount noch dranpappen. Funktioniert aber einwandfrei. Mit dem neuen Adapter dürften die Dimensionen dann wieder überschaubar werden.

Die 45mm fand ich eine interessante Brennweite. Nicht 35mm, nicht 50mm und auch nicht 55mm, wie man es sonst immer antrifft. Der günstige Preis und die brauchbare Qualität der Linse waren, wie man auf Neudeutsch so treffend sagt, ein „No-Brainer“ – da mußte ich nicht lange überlegen, soll das heißen. 😀
Schon länger wollte ich eine kleine, manuelle Festbrennweite, um mein Laufzoom zu schulen und um einfach nicht bequem zoomen zu können für den richtigen Bildaufbau.

Gepaart mit dem geräuschlosen Auslöser der A7s war das heute echt witzig. Was die Straßenphotographie angeht, bin ich selbst zwar ziemlich unerfahren, aber die unauffällige Kamera mit dem kleinen Objektiv, die zusammen keinerlei Geräusche von sich geben – das hat was und macht Spaß. Back to the roots.

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Hier nun einige der Aufnahmen:

Marktplatz in Weinheim

Young and Old

Descent

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Und zum Schluß noch ein Shopping-Link auf die Sony A7s – wenn Ihr die über diesen Link kauft, dann bekomme ich ein paar Cent von Amazon als Unterstützung für den Blog 🙂
Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und feuchtigkeitsgeschützt) schwarz

Friedrichspark Mannheim: Das Tor zur Betonwüste Ludwigshafen

Am gestrigen Samstag hat es mich einmal mehr nach Mannheim gezogen – dieses Mal in den Friedrichspark. Dieser erstreckt sich entlang des Rheins zwischen Kaissering/Parkring und der Rheinvorlandstraße – von dort aus gelangt man in den Schloßgarten.

Der Friedrichspark beherbergt auch das alte Eisstadion (wo die Mannheimer Adler einst Eishockey spielten (MERC), bevor sie in die neue SAP-Arena umgezogen sind.

Friedrichspark und Schloßgarten sind zwei Mahnmale… einst edle, schöne barocke Parkanlagen, wurden sie nach dem Krieg mit Autobahnen, Zubringern und Bundesstraßen zugepflastert und gehören damit ins Mannheimer Kuriositätenkabinett der unmöglichen Bausünden und sind ein peinliches Beispiel deutscher Zweckdienlichkeit – hauptsache, es paßt, ob es schön ist oder gut, ist egal. Der Zweck heiligt die Mittel.
Den Schloßgarten nehme ich mir das nächste Mal vor – dieses Mal bin ich nur bis zur Kurt-Schumacher-Brücke gekommen.

Bildschirmfoto 2015-08-16 um 10.18.22

Auch hier ist Mannheim wieder irgendwie „hübsch häßlich“ – charmant und grob zugleich.

Hier nun die Photos (aus dem Flickr-Album):

Rhein-Lust

Drunter und Drüber II

Bridgedriver

Bikeway

BUMS

Sneaky Art

A Light in the Dark

Unterführung

107 | 6

Gemeinsam

Eisenbahnbrücke

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Verwendetes Equipment:
Sony A7s
Minolta AF 17-35mm f/2.8-4
Sony LA-EA4 Adapter
Lowepro Nova 180 AW

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Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und feuchtigkeitsgeschützt) schwarz

Sony LA-EA4 Objektiv Adapter (E-Mount auf A-Bajonett) für 35mm Vollformat Kamera ILCE-7 und ILCE-7R

Konica Minolta AF 2,8-4/17-35 mm (D) Objektiv

Lowepro Nova 180 AW Kameratasche (für SLR mit angesetztem Objektiv und bis zu 2 zusätzlichen Objektiven) schwarz

Drei Street-Photographen kurz vorgestellt

Guten Morgen allerseits 🙂

heute stelle ich Euch (zugegebenermaßen sehr kurz) drei Street Photographen vor. Die drei haben das Metier der Photographie nicht gelernt, sondern selbst erworben (Learning by doing). Die drei sind: Rinzi Riuz aus Los Angeles, Thomas Leuthardt aus Zürich und Unseop Kang aus Tokio (und Seoul).

Alle drei haben auch ein Profil bei Flickr – hier einige Aufnahmen aus deren Portfolios:

Rinzi Ruiz

Tokyo [04]

Untitled

Los Angeles, Ca

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Thomas Leuthardt

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Unseop Kang

DSC00277

DSC00084

men

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Was ist Street Photography? Hierzu ein Auszug aus Wikipedia:

Straßenfotografie ist eine Genrebezeichnung der Fotografie, die zahlreiche Fotografen und Stile umfasst. Allgemein ist damit eine Fotografie gemeint, die im öffentlichen Raum entsteht, auf Straßen, in Geschäfte oder Cafés hineinblickend, Passantengruppen oder Einzelne herausgreifend, oftmals als Momentaufnahme, aber ebenso essayhafte Abfolge und Milieustudie. Bereits Atgets Aufnahmen von Paris und seinen Vororten können der Straßenfotografie zugerechnet werden.

Die Blütezeit begann in den 1930er Jahren mit den Möglichkeiten der schnelleren und kompakteren Kleinbildkameras, dem Aufkommen der Illustrierten und dem gesteigerten Interesse am Alltagsleben und dessen Facetten. Gerade das Genre der Straßenfotografie hat herausragende Bildbände hervorgebracht, darunter beispielsweise Henri Cartier-BressonsImages à la sauvette (1952), Robert FranksThe Americans (1959) oder in jüngerer Zeit Bruce DavidsonsSubway (1986), Saul LeitersEarly Colors (2006) .

Straßenfotografien rangieren kompositorisch-stilistisch von dokumentarisch strengen Aufnahmen bis zu körnigen, bewusst verschwommenen oder gekippten Ansichten, gewagten Perspektiven und verzerrenden Spiegelungen. Die Unterschiede zwischen dokumentarischer und sogenannter kreativer Fotografie wurde insbesondere von Fotografen wie Lee Friedlander und William Klein in Frage gestellt.

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Und zum Schluß noch ein paar von mir 🙂

Le Parvis de la Défense III

Decisions

Bridge Walk

Rue, Strasbourg