Damhirsch

Damhirsch

Aufgenommen mit der Sony A7 II und dem Sigma 150-600mm Contemporary im Käfertaler Wald in Mannheim.

Auf meiner Facebookseite finden sich noch weitere Aufnahmen.

 

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Heute mittag auf dem Wachenberg in Weinheim

Heute mittag war ich endlich einmal wieder im Wald vor der Haustür. Die Aufnahmen möchte ich Euch nicht vorenthalten 🙂

The Fairy's Gate

O'zapft is

Dem Licht entgegen

Aus dem Dunkelwald hinaus

Stammpfad

Mit dabei waren die Sony A7 II, das 55er f/1.8 und das 16-35er f/4.
Einmal mehr hat sich das 55er als meine absolute Lieblings-Linse erwiesen. Dieses wunderbare Stück Glas ist einfach allem gewachsen und schlicht traumhaft.
Auch auch Lightroom hat einmal mehr gezeigt, wie EXTREM wichtig es ist, die RAWs zu entwickeln; ohne wären die Aufnahmen vielleicht ganz nett, aber doch auch recht fade. Nicht umsonst bedeutet „Photographie“ übersetzt „Malen mit Licht“ 😉 (aus dem Griechischen: phos, photos für „Licht“ und graphein für „schreiben, malen, zeichnen“).

Ein Wochenende im Schwarzwald: Bad Wildbad, Triberg, Furtwangen und Kaltenbronn

Endlich. Nach vielen Jahren konnte ich endlich einmal wieder über ein Wochenende wegfahren und einen Kurzurlaub genießen. Es ging in den Schwarzwald mit einem schönen Programm, sodaß sich die zwei Tage angefühlt haben, als seien es zwei Wochen gewesen.

Ich war mit meinem besten Freund und dessen Freundin unterwegs – und diese Orte hatten wir auserkoren:
– Baumwipfelpfad in Bad Wildbad
– Triberger Wasserfälle
– Hochmoor in Kaltenbronn

Die gesamte Tour

Die gesamte Tour

Die Reise ging los in Richtung unseres ersten Ziels nach Bad Wildbad. Der Baumwipfelpfad hatte uns schon seit Wochen interessiert und wir waren aufgeregt, was uns erwarten würde.

bad-wildbad

Mit 1.250m Länge ist der Pfad in Bad Wildbad einer der längsten, an dessen Ende steht ein 40 Meter hoher Aussichtsturm, den man (endlich einmal nicht über eine Treppe) wie in einer Schneckennudel hochläuft. Ganz gemütlich. Allerdings… ich habe das dumpfe Gefühl, die Veranstalter haben dieses Gewinde zu den 1.250m dazugezählt; der Pfad ansich kann unmöglich so lange sein, dazu ist man viel zu schnell durch.

#wandern #baumwipfelpfad #schwarzwald #natur

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Kosten tut das ganze übrigens stramme 9,50 Euro – einen Preis, den ich aber gerne für solch ein Erlebnis bezahle. Erstens für dessen Bestehen und zweitens für dessen Instandhaltung.

Der Pfad befindet sich auf ca. 20m Höhe – man läuft tatsächlich auf einer Holzbrücke quer durch die Baumwipfel. Es ist atemberaubend schön.
Entlang des Pfades gibt es – sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder – sehr viel zu entdecken; sei es nun über Infotafeln, spezielle Hindernispfade oder anderes.

Baumwipfelpfad

Wenn man das ganze genießen will, sollte man unter der Woche und morgens hinfahren – denn der Pfad ist ein extrem beliebtes Ausflugsziel und ab einer gewissen Anzahl Leute, die dann rasch eine laut blökende Menge bilden, kann man die ganze schöne Natur nur noch sehr begrenzt genießen. Wir selbst waren am Sonntagmorgen um 9:30h dort; eine Stunde später war dort bereits Halligalli.

Auf dem Turm am Ende des Pfades angekommen, kann man von oben wunderbar ringsum den Schwarzwald überblicken. Wenn man möchte, kann man mit einer Rutsche wieder gen Boden und Ausgang rasen.

Bad Wildbad

Teil 2 unserer Tour führte uns erst einmal ins Hotel; es galt unser Zeug zu verstauen und das Mittagessen einzunehmen.
Wir waren im Berggasthof & Hotel Brend untergebracht. Ein absolut entzückendes, kleines Hotel etwas außerhalb von Furtwangen oben auf dem Brend.

brend

Die Preise hier sind sehr moderat, sowohl für Speis und Trank, als auch für die Zimmer. Letztere sind außerordentlich gepflegt und mit WLAN und TV hinreichend ausgestattet. Frühstück gibt es ab 8 Uhr, Abendessen bis 20 Uhr. Beides ist von außerordentlich guter Qualität. Ferner wurden wir herausragend höflich bedient und behandelt.
Der Berggasthof liegt – wie der Name bereits vermuten läßt – oben auf dem Berg. Und das ist ein unschätzbarer Vorteil. Ringsum ist erst einmal… nix!! Höhenluft, Stille und eine atemberaubende Landschaft lassen einen entspannen. Man fällt aus der Tür und ist sofort am Wald, auf der Wiese… es ist herrlich.

anhang-2

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Auf dem Brend

Nachdem wir uns gestärkt hatten (ich hatte Flädlesuppe und ein paniertes Schnitzel mit Pfifferlingen), ging es zuerst nach Triberg runter – nein, nicht zu den Wasserfällen. Das kann ja jeder… wird sind zur „1. Weltgrößten Kuckucksuhr“ gefahren. Ob es auch eine zweite weltgrößte gibt… keine Ahnung 😀

#kuckucksuhr #schwarzwald

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Die Kuckucksuhr ist mehr ein Gimmick, als ein wirkliches „Must-see“. Man zahlt zwei Euro und steht dann in einem Raum mit einem großen, sehr einfachen Uhrwerk. Für den XXXL-Kuckuck waren wir leider 4 Minuten zu spät. Und eine halbe Stunde warten hätte sich nicht gelohnt. Aber es war im Grunde ganz witzig.

Und… natürlich sind wir dann zu den Triberger Wasserfällen gefahren.

triberg

Wobei ich sagen muß, daß „Wasserfälle“ und „Deutschlands höchste Wasserfälle“ Euphemismen sind, die den geneigten Touristen vielleicht ein wenig in die Irre führen können. Wer hier Wassermassen a la Niagara oder Salto Ángel erwartet, der wird natürlich bitter enttäuscht. Die Webseite von Triberg schreibt hier etwas von einer Höhe von 163m. Nun ja… in mehrere Abschnitten vielleicht und wenn man ein paar Schrägen dazuzählt, wo das Wasser einfach nur fließt und nicht stürzt…

Nicht, daß ich jetzt falsch verstanden werde: das ist definitiv ein Naturerlebnis der wunderschönen Art. Aber mit einem Wasserfall, wie man ihn sich so normalerweise vorstellt, hat das relativ wenig zu tun.

Sunset Water Falls

Triberger Wasserfälle

Wasserfälle in Triberg

Leider haben wir auch von den oft genannten Eichhörnchen nur zwei gesehen. Also haben wir die Erdnüsse eben selbst gegessen 😀

Daneben war die Natur aber einmal mehr atemberaubend schön.

Schwarzwald

Moos, Felsen und Bäume

Übrigens: wer am oberen Parkplatz „Adelheid“ parkt, der geht den Weg runter am Fall entlang… und den muß man auch wieder hoch, was teilweise WIRKLICH steil und anstrengend ist (hin und zurück über 400 Höhenmeter). Es gibt auch einen unteren Parkplatz… über den ich aber nichts sagen kann.
Ich weiß jetzt gar nicht mehr, was das an Eintritt gekostet hatte…, glaub, es waren irgendwas zwischen 2 und 4 Euro.

Auf dem Weg wieder hoch zum Brend gab es dies hier:

Waldläuferin

Zurück am Hotel wollte ich noch ein wenig die Landschaft genießen.

Sonnenuntergang auf dem Brend

Das Abendessen war wieder köstlich. Pfifferlingsuppe, Tafelspitz mit Meerrettichsoße… lecker. Leider konnte ich nicht schlafen in dieser Nacht. Meine müden Knochen taten doch ziemlich weh und… ja… ich vermißte meine Katzen. So ist das halt manchmal… 😉
Ich wurde aber einfach nicht müde; am Bett lag es sicher nicht, das war sehr gemütlich – nicht zu hart, nicht zu weich – und auch gab es keinen Krach oder anderweitige Störungen. Am Ende waren es dann max 4 Stunden Schlaf.

Um 6:30 Uhr bin ich wieder aufgestanden und schaute aus dem Fenster. Nebel!! Es gab tatsächlich, wie erhofft meinen geliebten Nebel. Also angezogen und raus!!
Die nun folgenden Aufnahmen sind allesamt nur wenige Meter vom Hotel weg entstanden (zwischen ca. 7 Uhr und 8 Uhr):

The Black Forest

Into the Mist

The Magic Gate

Waldläufer

The Skull Forest

Der Hof im Nebel

Im Nebel

Baum im Nebel

Nach einem herzhaften und ausgedehnten Frühstück (Wurst, Käse, Tee, Kaffee, Nutella, Marmelade, Brötchen, Croissants, hartgekochtes Ei, MV-Saft) wurde gepackt und ausgecheckt.
Eine letzte Station stand noch aus: das Hochmoor in Kaltenbronn bei Gernsbach.

Auf der Fahrt dorthin hat sich auch die Landschaft noch einmal in einem sehr schönen Licht gezeigt:

Spot On

Übrigens ist auch Gernsbach selbst außerordentlich sehenswert. Die Stadt hat einen wunderschönen, mitteralterlichen Kern – auch der Weg dorthin durch Baden Baden war sehr schön.
In Kaltenbronn angekommen, haben wir uns auf dem Parkplatz „F“ gestellt, denn dieser bot den besten Ausgangspunkt, um den Bannwald und die beiden Moor-Seen zu erreichen. Wir entschieden uns für den längsten Wanderweg (8,5 km), den Weg Nr. 1. Mein geschundener Leib hätte den nicht ganz gehen sollen… es war extrem schmerzhaft, aber auch extrem schön.

kaltenbronn

Hier eine PDF mit der Karte.

Und hier nun meine Eindrücke aus dem Moor:

Moorpfad

Hochmoor Kaltenbronn

Together

Das Moor ist ein unbeschreiblich schöner Ort. Und wir haben diesen auch bei einem meiner Lieblingswetterlagen besucht: dunkel, naß und kalt 😀 (kein Witz, ich liebe das!!).
Schon die Fahrt dort hoch war toll, wie sich die Vegetation allmählich änderte… wunderschön.
Für die Wanderung empfehle ich wirklich eine gute Karte… wir wären beinahe noch einen anderen Weg gelaufen und erst Stunden später am Auto angekommen, denn die Wegmarkierungen sind nicht immer optimal, und man bekommt nur sehr selten mittels Tafel gezeigt, wo man gerade ist.

Der Rückweg gen Heimat fand dann gemütlich auf den Land- und Bundesstraßen statt. Die A5 wäre schneller, aber auch stressiger und nicht so schön gewesen. In Heidelberg hat uns dann noch ein richtiges Unwetter überrascht. Aquaplaning ohne Ende, fast null Sicht…
Am Sonntag bin ich um halb 8 losgefahren und gestern um etwa die gleiche Zeit (nur abends) wieder heimgekommen.

Ich war müde, geschafft, geplagt, geschunden… und total glücklich 😀

The Dark Side, and the Light

The Dark Side, and the Light

Sony Alpha A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4 @ 16mm & f/4
1/30s
ISO 1000
Blitz: Yongnuo YN 560 III
Software: Adobe Lightroom CC
Location: Odenwald

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