Weihnachtsmarkt Weinheim – offline

Kurz vor und kurz nach dem Abendessen im „Diebsloch“.
Aufgenommen mit der Fujifilm X-100F.

Marktplatz Weinheim

Diebsloch

Weihnachtsmarkt Weinheim

Marktplatz Weinheim

Werbeanzeigen

Frohe Weihnachten & Rückblick 2014/Ausblick 2015

Zu früher Stunde an Heilig Abend wünsche ich allen meinen Lesern ein frohes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest. 🙂

Ich möchte mich bei Euch herzlich bedanken – mein kleiner Blog hat sich in diesem Jahr ganz gut gemausert von 21 Klicks im Februar 2014 bis 1.717 Klicks im November – ich bin schon gespannt, wo ich im Dezember landen werde und wie sich die Seite weiter entwickeln wird.

Es hat mich sehr gefreut, daß es so viele Interessenten gibt – auch wenn andere, große Blogs über solche Besucherzahlen nur lachen können – mir zeigt es, daß die Richtung zu stimmen scheint. 🙂
Vielen, vielen Dank Euch allen!!

2014 war ein erfolgreiches und auf dem Kamerasektor auch aufregendes Jahr.
Ich bin ja etwas Sony-affin und hier wurde gerade mit der A77II, A6000, A7r, der A7s und der A7II einiges an wundervollem Gerät auf dem Markt geworfen; auch kommt man hinsichtlich der Objektivauswahl für e-Mount nun endlich in die Pötte.
Aber auch andere Hersteller konnten sehr interessante Produkte auf den Markt bringen, wie bspw. Pentax mit der vergleichsweise extrem günstigen Mittelformatkamera 645Z, Nikon mit der D810 und der D750 und Canon mit der 7D Mark II. Auch Olympus und Fujifilm konnten ihren sehr guten und interessanten Produktpark erweitern und verbessern. Gerade die beiden letztgenannten sind derzeit Sonys Hauptkonkurrenten bei den spiegellosen Systemkameras.

Ich freue mich sehr auf 2015. Ein Jahr, das mit vielen neuen Kameras und Objektiven aufwarten wird. Sony und Canon steigen hier wohl hauptsächlich in den Ring und buhlen um die Gunst der Käufer auf dem Markt der spiegellosen Systemkameras; beide Hersteller sollen Kameras (mit und ohne Spiegel) bis 50 Megapixel im Vollformat herausbringen und Canon wird wohl endlich eingesehen haben, daß es wenig Sinn hat, den spiegellosen Markt einfach komplett Sony zu überlassen.

Sony kommt mit einer A9 und einer A99 II – die Kameras sollen das ohnehin sehr gute Portfolio im Profi-Segment abrunden.
Zusätzlich wird noch eine A7000 erwartet, die – wohl mit APSC-Sensor ausgestattet – vermutlich zwischen A6000 und A7 angesiedelt sein wird.

Auch wird gemunkelt, daß sich Nikon ebenfalls allmählich aufrüttelt, im spiegellosen Sektor etwas mehr zu tun.

Überhaupt gehört diesem Markt wohl die Zukunft. Die Systemkameras verkaufen sich wie geschnitten Brot – jetzt fehlt eigentlich nur noch, daß die Produktzyklen (vor allem bei Sony) etwas länger werden.

Es wird 2015 jedenfalls gleich zu Beginn im Januar/Februar sehr, sehr spannend und aufregend.

Alles meinen Lesern wünsche ich für das kommende Jahr daher eine gute Zeit und vor allem: gutes Licht 🙂

Canon oder Nikon? – Welche Kamera soll ich mir kaufen?

Antwort: Sony 😀

Nein, Spaß beiseite.
Weihnachten steht vor der Tür und viele Amateure oder solche, die es werden wollen, stehen vor dieser Frage – oder „zwingen“ ihren Angehörigen die Frage vielleicht auf, die sie beschenken sollen…

Und weil nunmal Canon der größte und Nikon der zweitgrößte Hersteller auf dem Markt ist, kennt man vor allem diese und stellt irgendwann die o. g. obligatorische Frage.

Nun, diese Frage läßt sich leicht beantworten: es ist scheißegal.
Meistens jedenfalls.

Wer sich eine Kamera kaufen (lassen) möchte, weil er sich mit dem Hobby beschäftigt hat oder mehr beschäftigen will, steht irgendwann vor der ersten Entscheidung: DSLR oder Systemkamera und von wem…?

Hier erst einmal die gängigen Hersteller, von denen man guten Gewissens eine Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten und Wechselobjektiven kaufen kann, ohne anschließend „Schrott“ in der Hand zu halten – wobei auch hier wieder der erste aller Merksätze in der Photographie gilt: Nicht die Kamera macht das Photo, sondern der Photograph!! – Ist gibt Profis, die zaubern mit einem Smartphone bessere Bilder auf den Schirm, als jeder Amateur mit einer 20.000 Euro-MIttelformatkamera.

Hersteller:
Canon
Nikon
Sony
Olympus
Pentax
Fujifilm
Leica
Sigma
Samsung
u.a.

Um dem geneigten Käufer gleich ersten und wichtigsten Rat zu geben: Gehe er hin, besuche er ein Fachgeschäft seiner Wahl und nehme er die verschiedenen Kameras in die Hand. Denn eines muß als ersten passen: man muß gut mit ihr zurecht kommen und dazu gehört eben zunächst einmal, ob sie gut in der Hand liegt, ob man alle Knöpfe bequem erreichen kann, ob das Gewicht paßt etc.
Erst danach sollte man sich um Funktionen und Fakten kümmern. Denn: praktisch jeder der o. g. Hersteller bietet ein breites Portfolio für beinahe jedes Marktsegment an (Anfänger bis Profi, wobei auch hier wieder die o.g . Grundregel greift). Leica muß man hier ein wenig rausnehmen – die sind für den beginnenden oder aufsteigenden Enthusiasten idR schlicht und ergreifend zu teuer.

An dieser Stelle möchte ich einen kurzen Exkurs starten, um zu erzählen, wie diese und jene Entscheidung bei mir selbst abgelaufen war:
Als Kind habe ich mit einer analogen Minolta begonnen, aber nie ernsthaft photographiert oder auch nur erwogen, dies alles als Hobby in Betracht zu ziehen.
2005 habe ich mit einer Kompaktknipse von Canon wieder angefangen, mich mehr für die Photographie zu interessieren – ich habe tonnenweise Zeitschriften gebunkert und mich informiert und bin immer wieder selbst auf die eine oder andere Marketinglüge (mehr Megapixel = bessere Kamera; teurer = besser; meistgekauft = gut) reingefallen. Ich habe – weil ich die Canon-Knipse eben mochte – mir zwei Jahre später eine Canon EOS 400D gekauft mit Kit-Linse – später noch mit einem Tamron 70-300mm nachgerüstet. Die Canon war eine tolle Kamera und für mich als Anfänger absolut ausreichend. Nach heutigen Maßstäben hat sie freilich einige Eigenschaften (oder hat sie eben nicht), die sie für mich unbrauchbar machten (zu geringe Leistung bei hohen ISO-Werten bspw.).

Als die Canon kaputt ging habe ich beschlossen, ins Vollformat-Lager zu wechseln – ich habe monatelang wieder Tests und Videos konsultiert und bin irgendwann zwischen einigen Kameras immer wieder hin und her gewechselt in meiner Entscheidung, welche es denn nun werden sollte: Canon 6D, Nikon D610, Nikon D800, Sony A99.
Letztlich ist es die Sony A99V geworden.
Warum?
Nun, für MICH persönlich war ausschlaggebend:
– höhere Auflösung
– Design
– viele Minolta-Linsen auf dem Markt (und auch in der Familie)
– Funkions-Vielfalt
– starke Low-Light-Performance
– schwenk- und drehbarer Monitor
– genialer elektronischer Sucher
– und noch ein paar andere Dinge

Ich hatte die Kamera damals nicht begrabbelt. Sie kam und ich liebte sie. Glück gehabt…? Nö, ich hätte sie ja wieder zurückschicken können.

Natürlich ist nach dem Betatschen letztlich auch der Preis kaufentscheidend. Und: man muß sich der Tatsache bewußt sein, daß ein späterer Systemwechsel mit ziemlich hohen Kosten einhergehen kann. Denn die Wechselobjektive passen idR nur auf ein bestimmtes Bajonett (bei Systemkameras kann man ggf viele – auch anderer Hersteller – adaptieren).

Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen: Es ist wirklich pupsegal (von bestimmten persönlichen Kriterien einmal abgesehen), welche Kamera man nimmt, denn in Funktion und Ausstattung gleichen sich diese alle wie ein Ei dem anderem. Es kommt darauf an, was man mit der Kamera anstellt und ob man in gutes Glas, also gute Objektive investiert. Nicht die Kamera macht das Bild…
Wenn jemand sagt: „Boah, die Kamera voll geile Bilder.“ – dann ist das idR auch jemand, der die Streulichtblende falsch herum auf dem Objektiv hat und im Automatikmodus unterwegs ist; sprich: keinen Plan hat vom Photographieren.

Einige wenige Dinge sind dennoch zu beachten, wenn man ggf schon Erfahrung hat und seine Kreativität auf das nächste Level hieven möchte:
Bestimmte Sensoren sind ggf zu klein, um ein gutes Rauschverhalten oder eine gute High-ISO-Perfomance oder auch einen guten Dynamikumfang zu bieten. Ich möchte dem geneigten Käufen daher raten, keine Kamera zu kaufen, die einen kleineren Sensor als Micro Four Thirds (4:3) hat, wobei dieser vielleicht „zu klein“ sein kann. Je nachdem…
Bei der Sensorgröße spielt auch das Freistellungspotenzial ggf eine Rolle bei verschiedenen Brennweiten.

Systemkameras nun haben ggü den DSLRs den Vorteil, daß sie klein und leicht sind. Hier haben sich besonders die Hersteller Sony, Fujifilm, Leica, Olympus hervorgetan, wobei ich, denke ich, guten Gewissens sagen kann, daß vor allem Sony und Fuji hier ziemlich gute Qualität abliefern. Ja, ich bin Sony-affin, aber diese sind momentan wirklich in einer Vorreiterrolle auf dem spiegellosen Markt.

Bei den DSLRs ist es wirklich fast egal, was man kauft. Man muß eigentlich nur darauf achten: will ich eine besonders hohe Bildserienrate und/oder gute High-ISO-Fähigkeiten oder auch noch sehr gute Videofunktionen. Hier gibt es Nuancen, die ggf entscheidend sein können – rein funktionell geben sich die ganzen Hersteller absolut nichts mehr.

Wenn also einer daherkommt und sagt: „Ey, kauf Dir eine Canon, die ist viel besser, als die anderen.“ Und ein zweiter kommt hinzu und sagt: „Quatsch: Nikon hat bewiesen, daß sie das Non-Plus-Ultra sind.“ Und ein dritter kommt daher und schreit dazwischen: „Ihr Trottel: Sony ist die Macht!“ – dann zeigt das genau, wie es ist: keiner hat recht; und alles zugleich.

Wenn man schon Objektive eines bestimmten Herstellers hat und sich diese an einem Nachfolger verwenden lassen, sollte die Entscheidung ohnehin leicht fallen, sofern man mit dem Hersteller ansich nicht vielleicht unzufrieden ist und einen Systemwechsel wagen möchte.

Ansonsten: ab in den Laden, sich alles zeigen lassen, anschauen, in die Hand nehmen… und bitte VORSICHT bei MediaMarkt und Co.: das sind idR keine Fachverkäufer – mir sträuben sich mir jedes Mal die Haare, wenn ich dort auf einen Sprung vorbeigehe, um vielleicht eine Speicherkarte zu kaufen, und muß dann dem Unsinn zuhören, dem ein armer, ahnungsloser Käufer ausgesetzt wird, nur um den nächsten Verkauf verbuchen zu können.
Bitte geht lieber in ein Fotofachgeschäft und gebt nötigenfalls ein oder zwei Euro mehr aus, dafür wird man aber idR kompetent beraten.

So. Abschließend hier noch einmal ein paar Einsteigerkameras:

DSLR:

Canon:
EOS 100D
EOS 1200D

Nikon:
D3300

Sony:
A58

Fuji:
ääh, die machen, glaube ich, sogar gar keine DSLRs mehr…

Olympus:
ööh, auch hier gibt es, glaube ich, keine DSLR mehr…

Pentax:
K-30

Systemkameras (spiegellos):
Nikon:
Nikon 1-Serie

Sony:
Sämtliche Kameras der NEX-Reihe (Nex 3, Nex 5, Nex 7), bzw. die A3000, A5000, A5100, A6000 (wobei die 5000 und die 6000 schon in höheren Preisregionen liegen)

Fujifilm:
X-A1 und X-M1

Olympus:
PEN-E-PL-Serie; die OM-D-Serie bildet die nächsthöhere Preisstufe.

____________________________________________________
Amazon-Produkt-Links:

Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz

Canon EOS 1200D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full HD) Kit inkl. 18-55mm IS Objektiv schwarz

Nikon D3300 SLR-Digitalkamera Kit (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT-LCD-Display, Live View, Full-HD) inkl. AF-S DX 18-55 VR II Objektiv schwarz

Sony SLT-A58K SLR-Digitalkamera (20,1 Megapixel, 6,7 cm (2,7 Zoll) LCD-Display, APS HD CMOS-Sensor, HDMI, USB 2.0) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz

Sony NEX-3NLB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, HDMI, USB 2.0) inkl. SEL-P 16-50mm Objektiv schwarz