Zwei ältere Photos…

Hab mal wieder beim Durchstöbern meiner Photos zwei ältere Aufnahmen entdeckt, die mir auf einmal doch ganz gut gefallen 😀

Bild Nr. 1 zeigt einen Jahrmarkt in Worms (morgens vor der Eröffnung).
Die Aufnahme entstand 2014 mit der Sony A99 und der internen Panoramafunktion.

Jahrmarkt Worms

Bild Nr. 2 zeigt eine Straßenszene in den Mannheimer Quadraten.
Aufgenommen 2016 mit der Sony A7s und dem Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4.

Mannheim Streets

Die Stelle dort hatte es mir angetan – kurze Zeit vorher hatte ich dieses Bild mit meinem Geschäftshandy dort aufgenommmen:

#gelb #yellow #post #mail #streetphotography

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Neue Bilder sind online…

… der heutigen Tour: Worms -> Gerbach

Besichtigt wurden vor allem der jüdische Friedhof „Heiliger Sand“ in Worms – der älteste jüdische Friedhof Europas (fast 1.000 Jahre alt).

Ulkigerweise gelang mir das für mich irgendwie interessanteste Photo des Tages weder dort, noch in Gerbach, sondern im Wormser Burger King bei den Toiletten… o.0

In besagtem Gerbach steht eine ziemlich beeindruckender Windenergie-Park. Teil davon ist u. a. das Windkraftrad ENERCON E-126, die größte Windkraftanlage der Welt.

Sämtliche Bilder gibt es wie immer bei Flickr.

Hier eine Auswahl:

The King's Corridor

Heiliger Sand

E-126

Bericht von der Oehling-Fotomesse in Worms 2014

Guten Morgen allerseits 🙂

Gestern hat es mich auf die von Oehling organisierte Fotomesse in Worms verschlagen. Und ich muß sagen: alleine die Idee ist klasse. Zur Photokina konnte ich dieses Jahr nicht und ich bezweifle, daß ich ob des extremen Andrangs meinen Spaß gehabt hätte.

In Worms fand gestern also die kleine, aber feine Nachschau statt und es waren alle wichtigen Aussteller da und hatten auch alle neuen Produkte dabei: Sony, Nikon, Canon, Lowepro, Benro, Manfrotto, Tamron, Sigma, Zeiss, Fujifilm, Olympus, Leica und noch ein paar andere.

Leica war schön anzusehen. Der Standmensch aber so reserviert, nicht begeistert und kontraproduktiv, daß ich dachte, er holt gleich ein Schild raus auf dem steht „Hau ab!“. Zum reden hatte er auch nicht wirklich Lust.

Viel Spaß hatte ich bei Tamron. Der Linsenproduzent gehört ja zu 20% dem Sony-Konzern. So habe ich erfahren (ich wußte das so noch nicht), daß Tamron für Sony Linsen und Linsenelemente bzw -gruppen entwirft und fertigt. – Nur frage ich mich dann, warum es dann bspw. noch immer keine 24mm Festbrennweite für APS-C/E-Mount gibt. Nun ja. Das wirklich spannende war aber, daß mir der Herr Tamron gesagt hat, daß das neue Ultra-Weitwinkel für Januar/Februar erwartet wird. Ich habe schmunzelnd eingeworfen: „Für Sonys neue Megakamera eben, ne?“ – Da mußte er lachen: „Kann schon sein.“ Der Jahresanfang 2015 scheint für Sonyaner spannend zu werden.

Bei Zeiss konnte ich das neue Otus 85mm begrabbeln. Tja Leute, was soll ich sagen. Das ist Objektiv-Pornographie. Das Ding ist riesig, es ist schwer, es fühlt sich einfach nur geil an, der Fokusring ist der Hammer und es ist abartig teuer. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Ja, es ist wirklich ein Erlebnis das Ding. Aber ist es DAS wert? Für manche sicher ja – vor allem für solche, die damit ihr Geld verdienen und meinetwegen bei Portraits auch wirklich jede Pore sehen müssen. Aber die 4.000 Euro (oder was es auch immer kostet – ich hab es vergessen) sind es – klasse Produktion hin oder her – einfach nicht wert in meinen Augen.

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Aber hey… scheiße, sind die geil. Aber eben nur manuell…
Der Zeiss-Mann war übrigens sehr mitteilsam, super drauf und ganz insgesamt ein sehr netter und kompetenter Gesprächspartner.

Bei Sigma konnte ich dann auch gleich vergleichsweise die Art-Serie beschnuppern. Das 50er 1.4 fühlt sich wirklich absolut klasse an. Doof nur, daß ich vor die beiden Otus (Otusse? Oti? Otessen?) in der Hand hatte. Ich hätte es anders herum machen sollen.
Nicht, daß wir uns nun mißverstehen: Diese neue Sigma Art-Serie ist der Hammer. Sieht geil aus, fühlt sich geil an und macht geile Photos (mußte auch Herr Tamron zugeben :D). Aber gegen ein Otus stinken sie haptisch und optisch (von außen) schon ziemlich ab.Egal. Ich hatte sie „plastikmäßiger“ erwartet, das ist aber gar nicht der Fall. Sie wirken extrem hochwertig mit ordentlich Metall dran.
Der Standmann war so la la. Der rechte. Von mir aus gesehen… 😀 Er war aber sehr redselig, was gut ist.

Sony hatte einen Mann und ein Mädel da. Nö, zwei Mann und ein Mädel…? Egal. Die waren OK. Linsen und Kameras gab es haufenweise zum Antatschen, was ich auch gemacht habe. Die A6000 ist kleiner, als ich dachte, liegt aber super in der Hand. Es gibt ja eine APS-C/E-Mount-Festbrennweite… die ist aber von Zeiss – und irgendwie wieder zu lang, als daß man sie für Street Photography sinnvoll nutzen könnte und außerdem kostet sie 1.000 Euro… typisch Zeiss eben. Die Linse selbst fühlt sich an wie ein… äääh, kleines, leichtes Plastikdingsi… nicht schlecht insgesamt, aber nicht nach 1.000 Euro. Never.
Das 70-200mm für das Vollformat habe ich dann auch einmal gehalten, um es mit meinem Minolta 80-200mm vergleichen zu können; ist noch einmal ein Stück größer, aber etwas leichter, habe ich mir eingebildet.

Danach bin ich direkt zu Fujifilm und habe einen der beiden Männekens (dieses Mal den linken, man muß ja flexibel bleiben) nach der Fujifilm-Alternative zu Sonys A6000 gefragt. Blöd nur, daß der nicht wußte, welche die A6000 ist. Also erklärte ich kurz: APS-C-Systemkamera, superschneller Fokus.
Er hat mir dann zwei Kameras rausgeholt (bei Fuji lagen die verschlossen unter dem Tresen, was dazu führte, daß am Anfang erstmal keiner an den Stand wollte…), die ich testen durfte. Beide sind größer als die A6000, aber schön nostalgisch und haben sogar ein 23mm mit manuellem Blendenring (warum ausgerechnet 23? keine Ahnung, aber der Blendenring ist echt geil).
Einmal die X-T1: die ist mir zu groß für Street. Und mit gut 1.200 Euro auch zu teuer. Die tritt in meinen Augen eher gegen Sonys A7 an, nur daß sie eben kein Vollformat bietet.
Dann hatte ich die X-Pro1 in der Hand. Die war schon besser, aber ohne (zusätzlich erhältlichen) Handgriff irgendwie schwer zu halten. Mit 900 Euro immer noch kein Schnäppchen, aber diesselbe Technik wie in der X-T1. Scheint eine tolle Kamera zu sein, aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob sie gegen die A6000 ankommt.
Die X-E2 war dann sinnlos – die kann ein Mann nicht vernünftig halten. Finde ich.

Bei Olympus war ich nicht, ‚tschuldigung.

Und bei Nikon und Canon auch nicht… :/

Was ich aber noch gemacht habe war, an einem Portrait-Workshop teilzunehmen. Der Herr Lehrer war Michael Müller und das Modell war Denise Schu. Hat viel Spaß gemacht – der gute Michael ist allerdings technikverliebt, was er gleich zu Anfang auch gesagt hatte. Ich persönlich hätte mir mehr über Bildaufbau und Handwerkszeug gewünscht, war aber auch mit der Masse an Lichttechnik sehr zufrieden und durchaus beeindruckt. Ich selbst bin ja eigentlich eher der Available Light-Typ, kann mir aufgrund des Workshops nun aber mehr als nur vorstellen, mir mal ein Licht-Set zu kaufen.
Danke an Denise, die durch ihr sehr professionellen Arbeiten einem Amateur wie mir sehr die Scheu genommen hat, mit einem Modell zu arbeiten. Es hat mich tief beeindruckt, wie selbstverständlich Denise mit den Bewegungen des Photographen mitgeht und ganz automatisch Gesichtsausdrücke beherrscht. Absolut phantastisch.

Denise II

Fotofachgeschäfte im Rhein-Neckar-Kreis: Teil 4 – Besier Oehling in Worms

Heute ging es nach Worms zum vielgrühmten „Foto Oehling“.

Meine Standard-Suchanfragen auch heute wieder: Fotorucksack von Lowepro (Flipside 400 AW), Polfilter und ND-Filter; meine Preisanfrage: Sony Alpha A58.

Rausgekommen bin ich mit einem neuen Reisestativ von Benro… o.O

Was sagt uns das? Alles richtig gemacht!!

Im Detail:
Den 400 AW hatten sie nicht (mehr) – momentan bestellen sie keine Taschen nach wegen der Photokina, weil die Hersteller danach ihre neuen Produkte unters Volk bringen wollen und daher die Lager für günstige Einkaufspreise leeren. Bestellen ist kein Problem.

ND-Filter waren da (u.a. B+W), aber keine für mich passenden – bestellen kein Problem.

Polfilter waren zahlreich verfügbar. Hab ich aber nicht mitgenommen.

Es hingen auch Filter von bekannten, sehr günstigen Herstellern da. Meinen Einwand: „Die sind Müll.“ kommentiert mein Verkäufer: „allerdings, würde ich auch nicht kaufen.“ 😀 – so macht man das. Ehrlich.

Mein Verkäufer – Dirk Löfffelbein – ist Berufsphotograph und hat mich herausragend gut beraten, nachdem ich ich fröhlich begrüßt wurde. Übrigens: der Laden macht um 9:30 Uhr auf – um 10:00h war er bereits voll. Das sagt einiges.
Herr Löffelbein nahm sich für mich alle Zeit der Welt – wir haben über Kameras und Objektive, Filter, Taschen und die Fotowüste Rhein-Neckar (im Sinne der Verfügbarkeit von Fachgeschäften) philosophiert. Respekt. Das war ein Besuch, der hätte von mir aus Stunden dauern und mein Konto leeren können.

Besier Oehling hat einen Einzugsbereich, der sich sehen lassen kann. Mannheim, Heidelberg, Kaiserslautern und noch mehr – einer der Kunden kommt sogar 1x/Jahr aus Köln angereist.

Herr Löffelbein präsentierte mir auf Nachfrage ein Reisestativ von Benro; ich wollte ja eig. irgendwann einmal ein ToGopod kaufen – das Benro A2692TS war nicht gerade billig, die Präsentation aber hat mich letztlich überzeugt. Herr Löffelbein sagt, er benutze es selbst (das kann man nun glauben oder lassen 😉 ), aber wußte jedenfalls, wovon er spricht und konnte mir die Vorzüge des Stativs darlegen (Traglast 12 Kilo bei 4 kg Gewicht; abnehmbares Bein + Mittelsäule, um ein Einbein daraus zu machen – stabil ohne Ende, sehr geringes Packmaß; Kugelkopf inkl. Panoramafunktion etc pp.
Kostenpunkt: ca. 250 Euro – wahrlich kein Schnäppchen – bekommen habe ich es dann für ca. 220 Euro. Respekt. Das ist der Internetpreis.

Die A58 kostet übrigens 399,99 inkl. Kitlinse – sehr gut!

Wir haben auch über die „Fotoladen-Situation“ gesprochen. In der Tat ist es für den Fotofachhandel immer schwerer, sich ggü dem Versandhandel und den großen Ketten zu behaupten. Bei Oehling aber wird einem geziegt, wie man es macht. Auf kleinem Raum (Herr Löffelbein nennt den Laden scherzhaft „Zwei Zimmer-Küche-Bad“) bekommt man nahezu alles. Ich war wirklich beeindruckt. Kameras und Objektive: alles da – gestapelt bis zur Decke; und nebenan gibt es noch einen Shop für Gebrauchtware. – Worms ist alles andere, als die höchstfrequentierte Stadt im Rhein-Neckar-Kreis – aber ein Foto Düring in Mannheim und ein Foto Express in Heidelberg stinken hier ganz gewaltig ab. Beide Konkurrenten haben eigentlich die optimale Lage und einen bestmöglichen Einzugsbereich, wissen aber offenbar nicht, aus dieser Situation zumachen. Schade.
Mir egal. Ich weiß, wohin ich künftig fahre – Worms ist zwar nicht gerade ums Eck, aber auch keine Weltreise entfernt. In 30 bis 40 Minuten kann ich im Laden sein.

Besier-Oehling: Bravissimo!!

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