Blue Hour auf der B38

Heute morgen hat es mich dann doch gepackt.
Schon gestern versprach die Wetter-App ein Wetterschauspiel und ich plante, vor der Arbeit nach Mannheim zur Theodor-Heuss-Brücke zu fahren, um ein Photo zur Blauen Stunde zu schießen. Letztlich… war ich zu faul. Und habe mich hinterher geärgert, denn das Licht war der Hammer!!

Also habe ich den ganzen Tag lang mürrisch die Wetter-App angestarrt… Wolken… Wolken… Wolken… Wo… SONNE!!

Es sollet wieder so ein Sonnenaufgang werden – o Du dummer, glücklicher Photograph.
Also… Plan: morgen früh raus, zackig fertig machen, rechtzeitig am Collini-Center sein.
Schlaf.
Wecker.
Booaahh… waswowiewer… ach ja… Arbeit und so. Was war noch…? Katzen füttern… ääh… ach ja… Photo machen. Boah, der Verkehr da hinten raus is bestimmt kacke und Stau und überhaupt… und ich bekomme bestimmt eh keinen Parkplatz… ach… Mist…

Warten.
Rumsitzen.
Überlegen.
Wenn ich jetzt nicht fahre, komme ich zu spät zur Arbeit…
Verdammtverdammtverdammt. Gestern hast Du Dich zu recht geärgert Du Depp!!
Hmmm….
Hmm….
Hm…
Hm.
Hm!!
Los jetzt, Du faule Made!!

Also, völlig hektisch die Kamera geschnappt, ins Auto gesetzt und rasend… langsam… wie… ein Kabinenroller… von Aaaaa… nach Beeeee…
Hektik. Blick auf die Uhr.
Mist, ich sollte schon längt an der Grenadierstraße sein. Scheiße.
Stau.
Zappel. Ruckel.
Da. Geschafft. Rein zum Parkpla… keiner frei. FUCK!! Ich hab’s doch gewußt!! Und ich bin eh schon scheißspät dran!! Fuck!! Da!! Platz!! Zack. Rein. Raus. Stativ. Tür zu. Hektik. Hoch auf die Brücke.
Laufen. Laufen. Laufen. … War diese Scheißbrücke schon immer so lang??!!

Endlich. Collini-Straße. Stativ aufbauen. Mittelsäule geht nicht raus. Zu fest zugedreht. Was is heute eigentlich los?
Dann geht sie doch noch auf.
Licht? Geil. Check.
Sonne. Hinter mir. Geil. Check.
Collini & Neckerpromenade? Lichter an. Check.
Himmel schön blau? Ja. Check.
f/16. Flecken auf dem Sensor. Geil…
Egal. Wird halt gestempelt.
Auslösen.
Anschauen.
PASST!
JA MANN!!
Ich hab meinen Arsch hochbekommen und DAS ISSES:

Collini Center & Cahn-Garnier-Ufer

Blick auf die Uhr.
Mistmistmistmistmist…
Hektik…
usw…

🙂

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The Dark Side, and the Light

The Dark Side, and the Light

Sony Alpha A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4 @ 16mm & f/4
1/30s
ISO 1000
Blitz: Yongnuo YN 560 III
Software: Adobe Lightroom CC
Location: Odenwald

——–

Amazon-Links:

Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und feuchtigkeitsgeschützt) schwarz

Sony SEL1635Z, Weitwinkel-Zoom-Objektiv (16-35 mm, F4 ZA OSS, Vario Tessar T*, E-Mount Vollformat, geeignet für A7 Serie) schwarz

Yongnuo OS02037 YN-560 Mark III Systemblitz mit integriertem Funkauslöser

Adobe Creative Cloud Fotografie (Photoshop CC + Lightroom) – 1 Jahreslizenz (Mac/PC)

Odenwald: der Winter naht

Das war heute ein magischer Morgen. Eigentlich wollte ich im Bett bleiben, denn gestern wurde ich ganztägig von massiver Migräne übermannt und konnte keine Photos schießen. Um ca. 4:30 war die Nacht schon vorbei und ich döste vor mich hin, in Gedanken bei meiner Kamera und der Natur des Odenwaldes. Hin- und hergerissen zwischen Erholung, Schlaf, Faulenzia und dem inneren Drang, habe ich mich dann gegen halb 8 doch überwunden.

Der erste Schritt nach draußen: uuh, frisch. Das also war des Pudels Kern: mal wieder krasser Temperaturwechsel. 0 Grad. Die Woche über waren es ja noch immer bald 20 Grad. Aber wir haben kein Klimaproblem, nein nein.

Der erste Blick gen Windeck – Wettercheck. Überraschung und Freude gleichermaßen: schöne Wolkenstrukturen und Farben. Paßt.

Also rein ins Auto und ab gen Odenwald. Die Strecke führte mich durch das Gorxheimertal über Trösel und Abtsteinach. Dort tat sich dann das erste Motiv auf:

Spots in the Blue

Das war in der Tat so unglaublich schön, wie es hier aussieht. Der erste Frost, der erste Schnee… die blaue Stunde… das alles tauchte die Landschaft in die schönsten Farben und ich kam mir vor wie in einem Märchen.

Anschließend ging es durch Abtsteinach in Richtung Heiligkreuzsteinach. Die Dörfer selbst sind – von einigen einzelnen Häusern einmal abgesehen, ja alle relativ häßlich; aber die Strecken dazwischen sind malerisch:

Waldweg im Winter

Überall an den Waldstraßen gibt es kleine Haltebuchten, die es einem erlauben, immer wieder zu stoppen ohne dann gleich ewige Wege gehen zu müssen. Kann man aber auch, wenn man will, denn allüberall führen Wander- und Nutzwege in den Wald hinein.

Eisschneise

An der Hirschquelle zwischen Heiligkreuzsteinach und Heddesbach war es besonders schön, von dort gab es eine abschüssige Stelle, die vollständig vernebelt war, und anschließend konnte man hinter den Wolken den Sonnenaufgang erahnen.

Tannen am Morgen

Winternadeln

Weiter wollte ich dann aber nicht mehr fahren, obwohl es mich schon reizte, noch zur Wolfschlucht in Zwingenberg zu reisen – aber die Bilder wollten auch noch bearbeitet und der Sonntag auf der Couch genossen werden 😉

Weitere Aufnahmen sind – wie immer – im dazugehörigen Album bei Flickr zu sehen.

Folgendes Equipment wurde auf dieser Tour benutzt:
Sony A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4
Minolta MD ROKKOR 45mm f/2
Minolta AF 70-210mm f/4 „Ofenrohr“

Der Wachenberg im Herbst

Guten morgen allerseits 🙂

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, daß ich aus Weinheim komme und doch desöfteren einmal den Wachenberg besuche, auf welchem die nach ihm benannte Wachenburg thront – der Windecks jüngere Schwester, die Weinheim letztlich zur „Zweiburgenstadt“ gemacht hat.

Der Wald um die Burg bietet ein perfektes Naherholungsgebiet mit einem sehr schönen Mischwald und – gerade im Herbst – vielen Farben.

Gestern hatten wir den gesamten Tag über Nebel – und zum Sonnenuntergang konnte ich dann (trotz eines einigermaßen anstrengenden Arbeitstages) nicht widerstehen.
Ich habe einen meiner Blitze eingepackt, weil mir eine bestimmte Idee vorschwebte. Ich wollte mit dessen Hilfe ein paar atmosphärische Aufnahmen machen, in denen der Nebel natürlich die Hauptrolle spielt. Auf dem Wachenberg angekommen, habe ich dann bemerkt, daß ich den Funkempfänger vergessen hatte. Tolle Wurst. Aber… es ging eigentlich auch so.

Hier nun die Mini-Photo-Story 🙂

The Journey Begins
The Journey Begins

Some Fairy’s Glow
Some Fairy's Glow

The Kettle’s Light
https://www.flickr.com/photos/seelenpfluecker/22097498094/in/photostream/

Deeper
Deeper

The Journey’s End
The Journey's End

——–

Als Ausrüstung kamen zum Einsatz:
Sony A7s
Sony/Zeiss FE 16-35mm f/4
Benro-Stativ
Lowepro Phototasche

Die Bildbearbeitung erfolgte ausschließlich in Adobe Lightroom CC.

Die Aufnahmedetails kann man wie immer Flickr einsehen – einfach auf das Bild klicken.

——–
Amazon-Links:
Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und feuchtigkeitsgeschützt) schwarz

Sony Vario-Tessar T 16-35mm f4 Objektiv (72 mm Filtergewinde) schwarz

Lowepro Nova 180 AW Kameratasche (für SLR mit angesetztem Objektiv und bis zu 2 zusätzlichen Objektiven) schwarz

Benro A1685FBH0 Travel Angel Stativ-Set aus Aluminium

Adobe Creative Cloud Fotografie (Photoshop CC + Lightroom) – 1 Jahreslizenz (Mac/PC)

Ein abendlicher Streifzug durch Mannheim

Ja, die Monnemer Innenstadt war mal wieder dran – dort gibt es einfach öfter mal was zu entdecken. Und eigentlich bin ich viel zu selten dort…

So richtig wollte der Funke gestern aber nicht überspringen. Mir war zu heiß – bzw war ich zu dick angezogen für die absolut unüblichen 15 bis 16 Grad… (aber wir haben ja kein Wetterproblem…).

Jedenfalls bin ich etwas durch die Quadrate geschlendert in der Hoffnung, vielleicht das eine oder andere Street-Photo zu machen; aber auch hier war gestern irgendwie nicht viel zu holen (oder ich habe mich nur zu doof angestellt, kann ja auch sein 😀 )
Insgesamt war es aber schon frappierend… man hat mittlerweile das Gefühl, die Leute gehen nur auf die Straße, um zu überprüfen, ob jemand eine Kamera auf sie richtet…

Zum Schluß bin ich dann nochmal zum Wasserturm und habe drauf gewartet, daß am Friedrichsplatz die Lichter angehen – Wasserspiele gibt es ja leider ab Oktober keine mehr.
Mein Stativ hätte ich auch im Auto lassen können – seit ich die A7s habe, sind mir Sachen wie ISO 12800 irgendwie egal 😀

So, genug der Worte; hier nun einige Bilder aus meinem Flickr-Album:

Planken

Friedrich und Augusta

Wasserturmturtelei

Zum Einsatz kamen dieses Mal wieder die A7s und das FE 16-35mm, sowie das Minolta MD 45mm f/2.

Universität Heidelberg – Alte Aula

Heute vormittag war ich kurz in Heidelberg, um (endlich mal) die alte Aula der Alten Universität zu besichtigen.

Die Homepage der Uni schreibt dazu:

Die Alte Aula befindet sich im historischen Gebäude der Alten Universität. Sie ist der Haupt-Repräsentationsraum der Universität Heidelberg. Wie das gesamte Gebäude diente auch die Aula lange Zeit der akademischen Lehre. Ihre heutige Form verdankt sie Plänen von Josef Durm, nach denen die Aula anlässlich der Fünfhundertjahrfeier der Ruperto Carola im Jahr 1886 umgestaltet wurde. Seitdem werden in der Aula in Bildnissen und Büsten Gründer, Erneuerer und Förderer der Universität sowie ihre wichtigsten Gelehrten von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert geehrt.
Heute wird die Aula von der Universität überwiegend für akademische Feiern genutzt. Sie ist jedoch auch der Ort für Konzerte, Vorträge und ähnliche Feierlichkeiten, denen ihr ehrwürdiges Ambiente einen besonderen Glanz verleihen soll.

Ich hatte Glück… laut Homepage ist die Aula eigentlich ab Dienstag immer von 10 Uhr ab geöffnet – heute aber wäre sie wohl wegen Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen gewesen; da die Jungs gerade am arbeiten waren, durfte ich rein. Die Empore ist leider nicht zugänglich, weil momentan baufällig.

Kosten tut der Spaß 3 Euro – im Ticketpreis inbegriffen ist auch noch das Museum und der Studentenkarzer. Letzteren hatte ich schon gesehen, wollte rein, hab es dann aber vergessen… o.o
Plus 3 Euro für’s Parkhaus… war dieser Trip relativ teuer 😀
Ich war auch noch in der Uni-Bibliothek in der Hoffnung, daß da drinnen auch was prunkvolles auf mich wartet. Dem war nicht so.

Für das Bild hat es sich dennoch gelohnt.

Universität Heidelberg - Alte Aula